Was liegt an? – 24.10. bis 30.10.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Die nächste englische Woche steht an, diesmal ist es der DFB-Pokal, wir freuen uns auf Fußball satt mit spannenden Pokalpartien… und heute ist erstmal Pause. Keine Zweitliga-Montagspartie, morgen sendet das ZDF ab 20 Uhr 15 Dortmund gegen Dynamo Dresden, anschließend gibt’s eine Zusammenfassung der anderen Spiele, Mittwoch sendet die ARD ab 22 Uhr Zusammenfassungen der restlichen Partien. Und das war’s auch schon. Wer mehr Pokal sehen will, hat einen SKY-Decoder oder geht in die nächste Kneipe, die einen hat. Irgendwie nicht schön.

Auch die Sportsender absolvieren lediglich ein Pflichtprogramm. Sport1 sendet Dienstag abends Handball-Pokal, Sonnabendabend Basketball-Bundesliga und Sonntagabend Handball-BL. Eurosport mutiert zum Frauensender: Live übertragen werden diese Woche nur Frauen-Tennis und Eiskunstlauf. Die Bundesliga und die Formel 1 (man fährt diesmal in Indien hinter Vettel im Kreis herum) können wir dann wieder bei den üblichen Verdächtigen anschauen.

Auch in den Videotheken ist Routine angesagt, Kevin-James-Fans können sich über eine neue Komplett-Edition von „King of Queens“ folgen, die 36 DVDs kommen diesmal in einer US-Mailbox daher (ich fand die Kühlschrank-Edition sinnvoller und dem Anlass entsprechender). Wer neues Bonus-Material erwartet, schaut allerdings in die Röhre: null, niente, nada.

Aber im Kino geht die Post an. Die jung gebliebenen Comicfreunde und die Spielberg-Fans freuen sich seit Jahren auf die Tim-und-Struppi-Version des Meisters. Diese Woche ist es nun soweit. Hier ist Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn.

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Video-Link: http://youtu.be/vpIXJQhPY8c

Dann startet eine vielversprechende Komödie mit Bully Herbig und Jürgen Vogel in den Hauptrollen. Hotel Lux (Regie: Leander Haussmann) ist eine rasante Farce über die Insassen („Gäste“ kann man wohl nicht sagen) des legendären Moskauer Hotels, in dem deutsche Exilanten, u. a.  die Gruppe Ulbricht einquartiert wurden.

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Video-Link: http://youtu.be/VbkxzaPPU0Y

Und jetzt zum Männerfilm der Woche: Die Killer Elite! Das scheint ein Achtziger Jahre-Macho-Thriller zu sein: ordentlich Action, einfach strukturierte, trotzdem kernige Dialoge („Der Mann ist gut!“) und Robert de Niro spielt mit. Der Film sieht aber nur so aus, als wäre er aus den Achtzigern. Jason Statham spielt mit, der Film muss von heute sein!

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Video-Link: http://youtu.be/2NKCuzVDeP4

Ich bin Statham-Fan, ich geh so bald wie möglich rein.

Und im Fernsehen? arte bringt heute um 20 Uhr 15 eine Film-Noir-Perle: „Sie fuhren bei Nacht“ mit Humphrey Bogart und George Raft

http://youtu.be/cdM5gW2LTAc

3sat sendet Dienstagabend um 22 Uhr 50 „Arena“, eine Doku über die Welt des Stierkampfs mit faszinierenden Bildern. Und Jazzfreunde sollten sich den Samstagabend vormerken, da läuft um 20 Uhr 15 ebenfalls auf 3sat „To Russia with Jazz“, eine Doku über eine Benny-Goodman-Tournee durch die UdSSR. Mit Sicherheit sehenswert.

Also, englische Woche fast ohne Fußball. Trotzdem ist einiges geboten. Unter anderem bei „Männer unter sich“, wir starten Mittwoch Dienstag eine neue Serie für Freunde kerniger Action. Lasst euch überraschen! Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 14.10. bis 20.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Vor zwei Wochen hab ich hier ein paar Links zum großen Poeten Charles Bukowski reingestellt. Bukowski scheint wieder aktuell zu werden: Diese Woche hat Boingboing einen wunderbaren Brief veröffentlicht, den er an eine holländische Bücherei geschrieben hat, die eins seiner Bücher aus dem Sortiment genommen hat.

Noch einer, der in dieser Woche an Aktualität gewonnen hat: William Shatner, für mich immer noch der einzig wahre Kapitän der Enterprise (dieser Tee trinkende Franzose, naja…). Aber es wäre unfair, Shatner auf die Rolle des James Tiberius Kirk zu reduzieren, er hat uns in zahlreichen anderen Serien (in „Boston Legal“ war er wirklich brillant!) und Spielfilme erfreut, und denjenigen, die ihn als Sänger erlebt haben, wird er auf ewig unvergesslich bleiben. Bereits in den sechziger Jahren debütierte er mit dem Meilenstein-Album „The Transformed Man„, das Musikgeschichte schrieb.
Diese Woche hat er nachgelegt. „Seeking Major Tom“ liegt in den Läden bzw. zum Download bereit. Und Shatner weist Freddie Mercury in die Schranken.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=rmPOWJtsEGc

Shatner ist ein wirklich einzigartiger Mensch, einen wie ihn wird es kein zweites Mal geben. Und das meine ich ganz ernst.

Bei den Retronauten gab’s diese Woche beeindruckende Bärte zu sehen. Ein beeindruckend stromlinienförmiges Auto. Und sehr beeindruckende Fotos von nordamerikanischen Siedlern.

Radfahren war diese Woche Thema bei uns, und bei Radfahrern sind E-Bikes gerade ein ganz großes Thema. Seit meinem Sommerurlaub hab ich Vorurteile gegen die Dinger. Da war ich auf einem meiner Lieblingsradwege unterwegs und bin an einem Heurigen vorbei, vordem ein Trupp kettenrauchender Rentner saß, die mir fröhlich zuwinkten. Und als dann ein paar Kilometer später ein paar ernsthafte Steigungen kamen, an denen ich mich auf meinem Trekking-Rad ziemlich quälen musste, sind ebendiese Rentner auf ihren E-Bikes fröhlich röchelnd an mir vorbeigezogen.
Also nee. Muss ich nicht nochmal haben. Möchte ich mich auch nicht draufsetzen, käme mir wie Betrug am Berg vor. Aber es scheint noch andere Gründe zu geben, warum man mit dem E-Bike-Kauf noch etwas warten sollte: SpOn weiß von Qualitätsproblemen.

Irgendwie komm ich jetzt auf Queen.

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Video-Link: http://youtu.be/xt0V0_1MS0Q

Und da wären wir auch schon beim Jazz der Woche. Kann jemand so viel Spaß haben wie Danny Kaye und Louis Armstrong zusammen?

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Video-Link: http://youtu.be/jm6ktYq0Yxk

Vermutlich nicht, aber ihr könnt’s ja trotzdem versuchen. Schönes Wochenende!

 

 

Nur noch mit Helm?

Mit oder ohne?

Gerade lese ich bei Spiegel Online, dass Minister Ramsauer über eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer nachdenkt. Das ist sein gutes Recht, gerade Ministern sollte man das Denken nicht verbieten, aber über die Gründe, weshalb Ramsauer nachdenkt, erstaunen mich dann doch ein wenig.

Denn im selben Artikel stehen konkrete Zahlen vom Statistischen Bundesamt. Laut denen sind letztes Jahr deutlich weniger Radfahrer verunfallt als 2009. Gilt nicht, meint Ramsauer. Letztes Jahr war es extrem nass und kalt, da wären wesentlich weniger Leute mit dem Rad unterwegs gewesen. Gilt nicht, meine ich. Die Zahl der Radfahrer steigt von Jahr zu Jahr signifikant an, das dürfte die Wetter-Delle zumindest teilweise ausgleichen. Werden wir zahlenmäßig doch mal konkret:  Laut Verkehrsunfallstatistik hatten 2010 insgesamt 65.573 Radfahrer einen Unfall (13 Prozent weniger als im Vorjahr), 381 verunglückten tödlich, das sind 18 Prozent weniger als 2009 (da waren’s 462). Ich kann mir nicht helfen, eine „dramatische Zunahme“ der unfalltoten Radfahrer (Ramsauer laut SZ) sieht anders aus. Was ist mit unserem Verkehrsminister los? Was denkt der Mann?

Nun, Zugang zu dieser Gedankenwelt bekommt man, wenn man andere Zahlen betrachtet. In Deutschland gibt es (lt. Der Westen) 70 Millionen (!) Fahrräder1 Und laut Ramsauer tragen gerade mal 9 (neun!) Prozent der Radfahrer einen Helm.

Könnte es eventuell sein, dass ein paar Lobbyisten von der Fahrradzubehör-Industrie dem Minister gedanklich ein bisschen auf die Sprünge geholfen haben?. „Schauen Sie, Herr Minister, nur 9 Prozent aller deutschen Radfahrer tragen Helm, das ist doch ein unhaltbarer Zustand. Mit einer gesetzlichen Helmpflicht könnten wir Millionen von Helmen verkaufen, tausende Arbeitsplätze schaffen und die Verkehrsunfallstatistik sehe hinterher auch viel schöner aus. Klassische Win-Win-Situation!“

Wie dem auch sei, trotzdem lohnt es sich natürlich, über die Notwendigkeit, einen Fahrradhelm zu tragen, nachzudenken. Nun ist das kein absolut neues Thema, in Sachen Radhelmpflicht prügeln Gegner und Befürworter seit Jahren wortreich aufeinander ein. So wortreich, dass es mittlerweile für zwei (!) Wikipedia-Beiträge gelangt hat: einen im Artikel „Helmpflicht“ und einen im Artikel „Fahrradhelm„.

Die Befürworter haben die Schutzwirkung eines Helms2 als Totschlagargument Gegenteil eines Totschlagarguments auf ihrer Seite, die Gegner argumentieren u.a. damit, dass Radfahrer, die einen Helm tragen, zu einer riskanteren Fahrweise neigen könnten, was Unfälle wahrscheinlicher macht. Interessant sind auch Statistiken von Ländern, in denen die Helmpflicht eingeführt wurde (z.B. Australien): Hier nahm die Fahrradnutzung insgesamt ab, so dass statistisch von einer höheren Gefährdung der verbleibenden Radfahrer auszugehen ist. Es gibt zahlreiche weitere Argumente pro und contra, ich verzichte jetzt darauf, die auszubreiten, in den o. g. Wikipedia-Artikeln stehen sie alle drin.

Und jetzt Butter bei die Fische: Wie hält’s denn unsereins mit dem Radhelm? Wenn ich mir so durchlese, was ich bisher geschrieben hab, klingt das so, als wär ich Helmgegner. Bin ich aber nicht. Ich trage fast immer einen Fahrradhelm, seit ich in diesem Beitrag im Bestatterweblog gelesen habe: „Wir hatten noch keinen einzigen Fall, in dem jemand, der einen Fahrradhelm trug, ums Leben gekommen ist.“ Dieser Satz aus dem Munde eines Bestatters ist für mich ein sehr überzeugendes Argument.

Allerdings – im Urlaub trag ich auch keinen. Da ist es mir zu heiß für ’n Helm, und ich fahr praktisch ausschließlich auf prima ausgebauten Radwegen im Burgenland. Da ist die Unfall-mit-Kopfverletzung-Wahrscheinlichkeit minimal, da brauch ich keinen Helm, denk ich. Oder red ich mir ein?

Aber wie ist das mit euch? Tragt ihr Helm, oder eher nicht? Und welche Gründe habt ihr, einen Radhelm zu tragen bzw. nicht? Ich freu mich auf zahlreiche Teilnehmer bei der kleinen Umfrage und auf eure Meinungen in den Kommentaren.

Trägst du Helm, wenn du auf'm Rad unterwegs bist?

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Foto: Thomas Siepmann  / pixelio.de

  1. Diese Zahl sagt natürlich nichts darüber aus, wie häufig diese Räder benutzt werden, aber imposant ist sie trotzdem.
  2. Wobei die Studien, mit denen diese Wirkung belegt wird, lt. Wikipedia durchaus methodische Fehler aufweisen

Was liegt an? – 17.10. bis 23.10.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Jetzt wird’s englisch für die Fußballfreunde, denn für Fans des „Beautiful Game“ bedeuten die anstehenden „englischen“ Wochen, dass sie jeden Abend Fußball gucken können, wenn Begeisterung, Leidensfähigkeit und Lebensabschnittspartner mitspielen.
Heute abend gibt’s zum Aufwäremn Zweitliga-Fußball auf Sport1, St. Pauli hat ein Heimspiel gegen Düsseldorf, morgen (also Dienstag Abend) kann man der Frage nachgehen, ob es dem SSC Neapel gelingt, gegen die Bayern ein Tor zu schießen. Hat man einen SKY-Decoder zu Hause, kann man dort bleiben, ansonsten muss man zur Spielbeobachtung in die Kneipe (ich guck im Rat Pack in Kreuzberg). Mittwoch stehen Dortmund-Olympiakos Piräus (SKY) und  Leverkusen-FC Valencia (Sat1) an.
Donnerstag ist Euroleague, wie jetzt immer ab 18 Uhr 50 auf Kabel1,  Schalke-Larnaca, danach Hannover 96-FC Kopenhagen, und ab Freitag dann wieder die Bundesligen. Tjaha, den Fans, die in der Saisonvorbereitung geschlampt haben, geht jetzt die Kondition aus.

Ansonsten tut sich sportlich im TV nicht allzuviel, Eurosport überträgt unter der Woche live nur Damen-Tennis, ab Freitag kommt dann Snooker hinzu, die Players Tour Championship aus Killarney und ab Sonnabend start der Ski-Saison, FIS-Weltcup in Solden.
Sport1 sendet Handball (Dienstag), EuroLeague-Basketball (Bamberg-Zagreb) am Donnerstag und Basketball-Bundesliga am Sonnabend abend.
Und die ARD erfreut am Samstag Abend mit Boxen, Rogelio Omar Rossi vs. Marco Huck. Ja, genau, DER Marco Huck. Der so freundlich war, uns darüber zu informieren, dass er vorehelichen Sex ablehnt und noch keinen hatte. Der kürzlich geheiratet hat. Mal sehen, ob der Sex ihn geschwächt hat. Ich bin schon so gespannt…

Übrigens auch auf den den neuen Almodovar-Film Die Haut in der ich wohne, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Banderas spielt wieder die Hauptrolle, es soll ein Horrorfilm sein, die Bilder sind vielversprechend.

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Video-Link: http://youtu.be/489Gn4GKNVU

Das nicht-sportliche Fernsehen steht diese Woche ganz im Zeichen der automobilen Fortbewegung, heute abend sendet arte Convoy, einen kernigen LKW-Western bvon Sam Peckinpah mit Kris Kristofferson in der Hauptrolle. Freitag und Sonntag kommen die Jason-Statham-Fans auf ihre Kosten, Freitag 20 Uhr 15 sendet Pro7 „The Transporter“ und Sonntag läuft um 20 Uhr 15 auf RTL „The Transporter 3„. Sinn und Handlungskontinuität sucht man vergebens, logische Fehler treten noch öfters auf als Schusswunden und Statham ist immer noch auf der Suche nach einem zweiten Gesichtsausdruck. Ich mag diese Filme!
Und ich mag Jackie Chan. Am Dienstag um 20 Uhr 15 läuft auf Tele 5 Die Schlange im Schatten des Adlers eine Prügelorgie aus 1978 (!). Meine Herren, solange ist Jackie schon dabei.

Euch allen eine schöne Woche, viel Spaß!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 7. 10 bis 13. 10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Die Länderspiel-Pause ist rum, wir haben wieder Bundesliga. Früher (Ja, genau, wenn ich Sätze mit „Früher“ beginne, will der alte Sack in mir was sagen) hat man sich einfach gefreut, wenn man ein Tor geschossen hat. Heutzutage wird der Torjubel choreographiert und trainiert. Weltspitze sind die Isländer von Stjarnan FC:

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Video-Link: http://youtu.be/jRw7SqvBOrs
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Video-Link: http://youtu.be/s9Ii8yLuljI

Würde ich den alten Sack weiter zu Wort kommen lassen, dann würde der fragen, was das eigentlich soll. Und vermuten, dass das Training bei denen zu lasch ist, wenn sie noch Luft haben, um Torjubel-Choreographien zu üben.

„Die Wahrheit ist auf’m Platz“, hat Otto Rehagel mal gesagt. Stimmt. Für Boxer ist die Wahrheit im Ring. Musste Uzzy aus Pakistan auf die harte Tour lernen.

http://youtu.be/-ZPo4RgmLK4

Für unsere Outdoorgeschichten hab ich ein bisschen nach Offroad-Autos recherchiert, ob da nicht ein Artikel drin ist, aber ich selbst hab doch zu wenig Ahnung von der Materie, um drüber zu schreiben 1.
Allerdings bin ich dabei auf die Mutter den Vater aller Offroad-Karren gestoßen, den Jeep. Um diesen Wagen gibt’s viele interessante Geschichten, auf Spiegel Online steht ein Fahrbericht über einem historischen Willy MB, auf youtube gibt es einen eigenen, sehr professionell (vielleicht zu professionell) gemachten Jeep-Channel und bei den Geländewagen-Freaks aus Österreich gibt’s eine schöne Jeepseite mit Geschichte(n) und sehenswerter Bildergalerie.

Freitagabend naht und damit das Wochenend-Bier. Bei den Retronauten kann man sich schon mal einstimmen: historische Bierdosen.

Der Jazz der Woche ist diesmal Chet Baker gewidmet, einem Musiker, der emotionale Momente kreieren konnte wie kein zweiter. singt und spielt „I’m a fool to want you“. Gänsehaut.

http://youtu.be/2ZK8TnDIe2w

Wer mehr über Chet Baker wissen möchte, sei auf diesen und diesen Artikel beim Herrenzimmer hingewiesen, beide höchst lesenswert.

Schönes Wochenende, viel Spaß!

  1. Wenn einer von euch interesse hat, darüber was zu schreiben: mailt uns an oder schreibt was in die Kommentare

Paul Simon 70

Heute wird Paul Simon, einer der einflussreichsten Songwriter aller Zeiten, siebzig. Ich glaub, jeder Kerl, der mal ein paar Gitarrengriffe gelernt hat, hat irgendwann mal einen Paul-Simon-Song einstudiert. Mrs. Robinson. Sounds Of Silence. Bridge Over Troubled Water, natürlich. Und „The Boxer“, eine herzzerreißende Pop-Ballade mit eine grandiosen Punch am Schluss.

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Video-Link: http://youtu.be/y-YgA4WSWUA

Für diejenigen, denen die Version des Songs zu schlicht ist, ist hier noch eine etwas opulentere. Da ist dann auch der andere Typ dabei, mit dem Paul zwischenzeitlich mal Knies hatte.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=ky57Jo3-BaU

„In the clearing stands a boxer
And a fighter by his trade.
And he carries the reminders
Of every glove that  laid him down
Or cut him till he cried out
In his anger and his shame:
I am leaving, I am leaving…
But the fighter still remains.“

Ganz, ganz groß. Danke für diesen Song, und für all die anderen.

Outdoor: Rasieren in der Wildnis

Ich hab ein bisschen auf youtube nach Outdoor-Rasuren gesucht, mit das beste Video, was ich gefunden habe, war dies hier:

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Video-Link: http://youtu.be/TELtvS0hryQ

Nun gut, der Typ hat einfach sein ganzes Equipment (wirklich das ganze, sogar ’nen Stein zum Schärfen) in den Wald geschleppt und rasiert sich da beinahe wie zuhause im Badezimmer. Ich bin mir nicht ganz sicher: Ist das nun bewunderungswürdig konsequent oder schlichtweg geistige Faulheit?
Wobei ich selbst eher die Klappe halten sollte: Meine Versuche, sich in Gottes freier Natur zu rasieren, liegen Jahrzehnte zurück. Ein, zweimal hab ich versucht, mir mit eiskaltem Wasser und Rasiercreme die Stoppeln aus dem Gesicht zu kratzen. Hat keinen Spaß gemacht, hab ich die Stoppeln stehen lassen. Hat aber auch keinen Spaß gemacht, ich hasse es, unrasiert durch die Gegend zu laufen. Juckt. Besonders, wenn man schwitzt. Nee.
Frage: Wie würden sich die werten Leser draußen im Wald rasieren? Welches Equipment ist das beste für die Outdoor-Rasur? Esbit-Kocher anwerfen, um heißes Wasser zu bekommen? Oder funktioniert z.B. Rasier-Öl mit kaltem Wasser? Fragen über Fragen…

 

Was liegt an? – 10.10. bis 16.10.

Nochmal EM-Quali-Woche, für uns die endgültig letzte.  Wir können morgen gegen Belgien noch einen Rekord für die Ewigkeit erzielen (makellose 10 Siege in 10 Quali-Spielen), und ich gehe davon aus, dass unsere Nationalmannschaft das auch tun wird. In den anderen Gruppen geht’s teilweise noch um alles oder nichts, das wird ein richtig spannender Abend. Das ZDF überträgt Deutschland-Belgien sowie reihenweise Zusammenfassungen ab 18 Uhr, auf Eurosport läuft Schweden Niederlande, Dienstag ist der TV-Abend der Woche.

Aber schon heute Abend lohnt das Einschalten, arte zwigt ab 20:15 denn herrlich altmodischen Abenteuerfilm  100.000 Dollar in der Sonne mit Lino Ventura und einem unglaublich jungen Jean-Paul Belmondo.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=YC8IXRqDZWQ

Ebenfalls auf arte, auch ein älterer Film aber gar nicht altmodisch: „Duell„, ein frühes Steven-Spielberg-Meisterwerk. Ein Autofahrer wird von einem LKW-Fahrer terrorisiert, ein Film so verstörend wie eine gute Stephen-King-Story. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, das Charles Bronson den LKW-Fahrer gespielt haben soll, aber das ist natürlich Quatsch. Vom LKW-Fahrer istz während des ganzen Films gelegentlich ein Stiefel zu sehen, Spielberg war damals ein Nobody und Bronson ein Megastar, der hatte damaös anderes zu tun, als einem Nachwuchsregisseur die Füße vor die Kamera zu halten.
Am Sonnabend Abend um 20 Uhr 15 die Kultsendung für alle Männer, die nostalgisch verklärt auf ihre Schulhof-Prügeleien zurückblicken: „Schlag den Raab“ auf ProSieben.

Und Spocht? Nuja, am Wochenende die Bundesliga und die Platzierungsrennen der Formel 1 bei den üblichen Verdächtigen, Sport1 überträgt heute abend die EM-Quali der U21 gegen San Marino, ansonsten Handball und am Sonnabend Abend die Basketball Bundesliga, Eurosport sendet als Highlight am Donnerstag Mittag die Auslosung der EM-Quali-Playoffs, Sontag dann live den Marathon in Amsterdam, irgendwelche Superbike-Rennen und Handball.

Fußball-Fans werden auch in den Vudeotheken fündig, das St. Pauli-Dokudrama „Gegengerade“ kommt auf DVD raus.

Im Kino lockt „Apollo 18“ die Freunde der gepflegten Verschwörungstheorie ans Popcorn. Erzählt wird die Geschichte einer letzten Apollo-Mission, die von der NASA aus den Geschichtsbüchern getilgt wurde. Weil, da war nämlich noch wer auf’m Mond… Scheint immerhin ganz gut gemacht zu sein.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=Z3Bg3-OI8Nw

Und schließlich: schamlose Eigenwerbung. „Last Commander Standing„, die Rock-Show, für die ich das Buch verfasst habe, läuft diese Woche von Donnerstag bis Sonnabend im Berliner Café Schalotte. Ich bin diesmal selber auf der Bühne dabei (Keine Angst, ich singe nicht!). Sollte sich nach der Show jemand als „Männer unter sich“-Leser outen, gibt’s ’ne Backstage-Führung.

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Video-Link: http://youtu.be/bL__8M_4p9c

Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 1. 10. bis 6.10.

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DAS Thema gestern und DAS Thema heute und damit natürlich DAS Thema der Woche ist der Tod von Steven Jobs. DEN Nachruf auf diesen Mann hat Stephen Fry geschrieben (auf englisch).

Single Malt war diese Woche ein Thema bei uns, Single Malt ist im Netz ein schier unerschöpfliches Thema. Bei pot-still.de findet man eine schöne Einführung in das Thema und eine Übersicht über die schottischen Destillerien. Auch beim Whisky-Guide wissen sie sehr gut über dieses höchst akzeptable Getränk bescheid, und sie haben sogar eine Facebook-Seite.

Natürlich gibt’s auch jede Menge Videos zum Thema Whisky, ich beschränk mich erst mal auf meine Lieblings-Destillery, Laphroaig (am liebsten trink ich den 17jährigen, wo die Jod-Attacke mit dieser brutalen Verzögerung kommt!). Wie dem auch sei, von Laphroaig hab ich auf youtube ein nettes englisches PR-Filmchen gefunden.

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Video-Link: http://youtu.be/EIbjMgPcv78

Und eine sehr interessante Dia-Schau über die Herstellung der Jod-Bombe, ebenfalls mit englischem Kommentar.

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Video-Link: http://youtu.be/QedYdZJ6Puw

Auch wenn das vür viele von euch jetzt wie ein Schock kommen wird, aber ich muss es sagen: Whisky enthält Alkohol und ist somit eine Flüssigkeit, die sehr inspirierend sein und gleichzeitig viel Schaden anrichten kann. Das sieht man u. a. bei den Top Ten der „Drunk American Writers“ (Bilder scheinen kaputt zu sein). Dass Charles Bukowski die NumeroUno auf dieser Liste ist, wundert niemanden, der auch nur eine Bukowski-Story gelesen hat. Ich erinnere mich noch (ja, ich bin ein alter Sack), wie die ersten Bukowski-Bücher hierzulande herauskamen, der kam über die Leseratten wie ein Orkan. Und er kam auch persönlich, 1978 reiste er nach Deutschland, sein Buch „Die Ochsentour“ erzählt von diesem Trip. Bei Merian wird diese Reise noch einmal rekapituliert, und bei youtube findet man eine neunteilige (!) Doku darüber, in der auch Bukowskis Übersetzer, Carl Weissner, ausführlich zu Wort kommt.

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Video-Link: http://youtu.be/xQhgn9x-UCk

Kenner der freitäglichen Link-Parade denken jetzt „Nanu? War denn ix bei den Retronauten?“ Türlich war was bei den Retronauten. Sensationelle Werbung: Was sind das für Kerle, die „Playboy“ lesen?

Und schließlich, wie immer, der Jazz der Woche. Kann man cooler Gitarre spielen als Wes Montgomery, der Mann mit dem unverwechselbaren Saiten-Anschlag? Nee, kann man nich.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=MOm17yw__6U

Schönes Wochenende, viel Spaß!