Ailton, Drive und der neue King – die Wochenvorschau vom 23.1. bis 29.1.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Vor zwei Wochen hab ich in der Wochenvorschau geschrieben, dass ich das mit durchaus gemischten Gefühlen sehe, dass Ailton ins RTL-Dschungelcamp geht. In diesem Fall behalte ich höchst ungern recht. Ungern, weil mir der Kerl furchtbar leid tut, wie er da als Häuflein Elend zwischen den Heulsusen auf Karrieresuche hockt und die Welt wohl endgültig nicht mehr versteht. Ich hab die Dschungel-Show immer gern gesehen, aber bei Ailton bin ich mir ziemlich sicher, dass da jemand nicht gewusst hat, auf was er sich einlässt. weiterlesen…

When you feel the feeling you was feeling…

"I'd rather have that piano than a wife. 'Cause that piano ain't goin' to leave me." Champion Jack Dupree

Es gab eine Zeit, in der der größere Teil von Berlin noch West-Berlin hieß. In dieser Zeit war die Potsdamer Straße, die sich durch Schöneberg und Tiergarten zieht, tagsüber wie heute auch eine öde, leicht schmuddelige Straße, in der angejahrte Nutten sich die Füße platt standen, nachts aber verwandelte sich das nördliche Ende der „Potse“ in das Mekka von Jazz, Rock und Blues. Dann öffnete das „Quartier Latin“ seine Pforten, eine begnadet verranzte Concert Hall, in der beinahe alles auftrat, was damals Rang und Namen hatte bzw. später bekommen sollte. Fans der langen Westberliner Nächte bekommen heute noch leuchtende Augen, wenn sie an die Konzerte im Quartier denken. weiterlesen…

Pyros, Gymkhana und Ali – die Links der Woche vom 13.1. bis 19.1.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Freitag, Wochenende, Rückrundenstart! Zur Einstimmung, und über brennende Probleme wie Pyrotechnik im Stadion zu diskutieren, haben sich Fans aller Schattierungen letztes Wochenende in Berlin zum Fan-Kongress getroffen. Christoph Biermann berichtet und analysiert. weiterlesen…

Kleines Seminar über das Pfeiferauchen III – Tabak und Rauch

Pfeifenraucher Günter Grass

Selbst kleinere Rauchwaren-Fachgeschäfte (nicht gemeint sind: Zeitungshändler) bieten dem Pfeiferaucher eine staunenswerte Vielfalt unterschiedlicher Markentabake an. Bei den grossen Pfeifenhändlern kommen zur erweiterten Auswahl auch noch spezielle Manufakturerzeugnisse sowie Importe hinzu. Unterscheiden lassen sich die Angebote nach dem blending (der Mischung der verwendeten Tabaksorten und der Aromatisierung) sowie dem Schnitt. Je gröber die Schnittbreite, desto kühler lässt sich der Tabak rauchen. weiterlesen…

Mit System! – Teil 1: Rasier und weg?

Einwegrasierer. Sie hängen im Kassenbereich der Supermärkte, jeder Drogeriemarkt hat die bunten Plastikdinger im Sortiment. So mancher, der sich sonst mit Hobel oder gar Messer rasiert, bekommt schon beim Gedanken an die „Spielzeugdinger“ Rasurbrand. In meinem Blogbeitrag über Reiserasur habe ich mich dann aber doch damit ein wenig näher befasst. Und wurde in mancher Hinsicht positiv überrascht. Denn die kratzigen Billigteile aus den 80igern gibt es zwar immer noch. Aber mittlerweile auch recht brauchbare Einwegrasierer. weiterlesen…

Rückrundenstart! -Die Wochenvorschau vom 16.1. bis 22.1.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Diese Woche markiert das Ende der Bundesliga-Winterpause, und ich wünsche mir, dass in Zukunft alle Bundesliga-Winterpausen so gnädig kurz wie die diesjährige sind. Gab’s überhaupt schon mal eine kürzere? Ich kann mich nicht entsinnen. Wie dem auch sei, am Freitagabend endet die Durststrecke mit Gladbach-Bayern (live in der ARD), und dann haben unsere Wochenenden endlich wieder Struktur und Sinn.

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Xavi, Seilklettern und nochmal Full Irish – Die Links der Woche vom 6.12. bis 12.12.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

War ja abzusehen: Messi ist wieder „Weltfußballer des Jahres“ geworden. Viele Fußballfreunde hätten diese Trophäe lieber dem Spieler gegeben, der Messi regelmäßig in Szene setzt: weiterlesen…

Männeressen: Full Irish Breakfast

Es gibt einige Dinge, die aus der Mode gekommen sind, z.B. Politiker mit Würde und Anstand, gepflegte Film-Prügeleien und das Full Irish Breakfast1, eine üppige Morgenmahlzeit, die klassischerweise aus Spiegeleiern, Speck, Würstchen, Tomaten, Pilzen, Baked Beans und Black and White Pudding2 besteht. Unverständlicherweise denken viele Menschen, dieses Frühstück sei zu schwer, zu fett und aufwändig zuzubereiten.
Das stimmt nicht. Die Zubereitung des Full Irish Breakfasts ist unaufwändig und einfach. weiterlesen…

  1. Ebenso wie das Full English Breakfast, das sich vom Irish gar nicht so sehr unterscheidet. In England verzichtet man meist auf Black und White Pudding, legt aber gelegentlich einen gegrillten Hering dazu. Gewöhnungsbedürftig.
  2. Black Pudding ist Blutwurst. White Pudding ist Blutwurst ohne Blut. Ist ganz logisch, wenn man einen Moment drüber nachdenkt.

Schlägereien der Sonderklasse: James Garner vs. Clint Eastwood

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf “Männer unter sich” gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Heute kann ich eine echte Rarität präsentieren: eine Western-Schlägerei, bei der Clint Eastwood den Kürzeren zieht. Ungeheuerlicher Vorfall, aber wir müssen Verständnis haben: zum Zeitpunkt dieses Rencontres stand Eastwood ganz am Anfang seiner Karriere, und sein Kontrahent, James Garner als Maverick, war ein absoluter Top-Star, der durfte keinen Fight verlieren.

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Video-Link: http://youtu.be/-WBiHkAGVNQ

Sehr schön kann man hier beobachten, wie auch in einer schnell und preiswert heruntergekurbelten TV-Western-Serie die klassischen Regeln der Prügelei beachtet werden. Die Auseinandersetzung hat im Saloon zu beginnen, früher oder später muss dieser Rahmen gesprengt und die Prügelei im Freien beendet werden. Ganz offensichtlich aus Kostengründen wählen Garner und Eastwood nicht den teuren Weg durchs Fenster, sondern prügeln sich preisbewusst durch die Saloon-Tür, außerdem wird auf das abschließende Bad des Verlierers in der Pferdetränke 1 verzichtet, damit Eastwood gleich weiterdrehen konnte, ohne dass sein Kostüm getrocknet werden musste. Kernige, preiswert gemachte Routineware, aber immer noch gut anzuschauen.
Vollkommen irre allerdings, wie Eastwood versucht, wütend zu sein und Emotionen in die Stimme zu legen. Nuja, er konnte nach dieser Niederlage ein paar Jahre als Rowdy Yates in „Rawhide“ (hieß hierzulande „Die Cowboys“, wenn ich mich recht entsinne) trainieren, bis er sein Markenzeichen perfektioniert hatte, das montone, finstere Grollen mit dem er seine Sätze mehr herausspuckte als intonierte.

 

  1. damals immer für einen Lacher gut