Fairplay

Im Stadion brennt nicht nur die Luft

Seit ein paar Wochen ist ziemliche Unruhe in Deutschlands Fußballstadien. Einige Fan-Gruppen verschiedenster Vereine, die Ultras  fühlen sich vom DFB verarscht und protestieren. Und obwohl ich die meisten Ultra-Gruppen aber sowas von daneben finde, muss ich sagen: Diesmal haben sie recht.

Um was geht’s? Die Ultras sind die, die im Stadion gern Böller loslassen. Raketen abschießen. Bengals abbrennen. Ich selbst halte derlei Feuerwerkskram für überflüssig und gefährlich. Ich hatte beruflich bei Theater und TV gelegentlich mit dem Zeugs zu tun, und ein professioneller Pyrotechniker mit 30 Jahren Berufserfahrung hat mir mal gesagt: „Weißt du, Chris, hundertprozentig lässt sich Feuer einfach nicht beherrschen.“ Das hat mir gereicht, ich lass die Finger von so Zeugs und halt mich gern fern von Orten, wo es zur Anwendung kommt.

Ultras sehen das anders. Für die gehört Feuerwerk zu ihrer Fankultur, in einem Stadion ohne Qualm und Explosionen fühlt der Ultra sich nicht wohl, weil da keine gescheite Stimmung ist. Und deshalb werden in den Ultra-Blöcken in den Stadien immer wieder Pyros losgelassen, obwohl es verboten ist. Wie gesagt, meiner Meinung nach zurecht, das Zeugs ist scheißgefährlich. Natürlich gibt es Gegenargumente, mit das schlagkräftigste ist der Verweis auf die Silvester-Nacht, in der Millionen angetrunkener Deutsche mit Pyro-Technik hantieren, und das vollkommen legal. Mir persönlich ist das vollkommen egal, ich mag auch das Geballer in der Silvester-Nacht nicht, aber dieses Rumgeknalle am 31.12. ist Teil unserer Kultur, und die Ultras möchten ihr Rumgeknalle im Stadion als Teil ihrer Kultur verstanden und damit legalisiert wissen. Okay, ich teile diesen Standpunkt nicht, ich sehe mich aber gezwungen, ihn zu respektieren.

Seit Jahren fackeln die Ultras – trotz eindeutigen Verbots – das Zeugs in ihren Blöcken ab, seit Jahren verdonnert der DFB die Vereine zu entsprechenden Geldstrafen, eine verfahrene Situation. Und dann hat es dieses Jahr einen runden Tisch gegeben, an dem Leute vom DFB, von der DFL und Vertreter der Ultras saßen, insbesondere wohl der „Intiative Pyrotechnik legalisieren„. Da hat man sich darauf verständigt, dass die Ultras ein paar Spieltage lang auf Pyros verzichten und der DFB im Gegenzug ein paar Pilotprojekte zur Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion zulässt. Die Ultras ließen die Bengals zuhause und die Feuerzeuge in der Tasche… und als die Stadien tatsächlich drei Spieltage lang Pyro-frei blieben, wusste der DFB plötzlich nichts mehr von der Pilotprojekt-Zusage. Seitdem ist Hully-Gully, wobei bei den gelegentlichen Krawallen wohl auch Trittbrettfahrer aus der Hool-Szene mitmischen, das soll jetzt aber nicht das Thema sein, denn dieser ganze runde Tisch war von Anfang an kompletter, überflüssiger Quatsch.

In Sachen „Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion“ hat der DFB nämlich keinen Millimeter Spielraum und hat ihn niemals gehabt. FIFA und UEFA haben Pyrotechnik im Stadion geächtet und greifen sofort zu harten Sanktionen, wenn ein Verband von dieser Linie abweicht. Würde der DFB eins dieser Legalisierungs-Pilotprojekte zulassen, gäbe es sofort Sanktionen an empfindlichster Stelle, bei der Nationalmannschaft: Punktabzüge, Turnierausschluss… Man ist da überhaupt nicht zimperlich.

Das MUSS den DFB-Granden aber klar gewesen sein, bevor sie sich mit den Ultras an den runden Tisch gesetzt haben. Warum haben Sie’s also getan? Mir ist nach langem Nachdenken nur ein Grund eingefallen: Sie haben gedacht, sie könnten die Ultras vorführen. „Drei Spieltage ohne Krawall, das halten die doch nie durch, dazu sind die viel zu unorganisiert und chaotisch. Ist doch egal, ob unser Angebot realistisch ist oder nicht, umsetzen müssen wir es eh nicht. Wir haben Gesprächsbereitschaft signalisiert, die Ultras haben sich blamiert, wir sind fein raus.“

Man ist von Sportfunktionären einiges gewöhnt, aber sollte meine Vermutung zutreffen, wäre diese dilettantische Schmierenkomödie, die der DFB hier aufgeführt hat, an Dummheit und Anstandslosigkeit praktisch nicht mehr zu unterbieten. Das wäre ja beinahe, als würde die FIFA eine Fußballweltmeisterschaft in einen sportlich bedeutungslosen Kleinststaat in Arabien vergeben… Wo arbeitet Helmut Spahn jetzt eigentlich, der Mann der für den DFB mit am runden Tisch saß? Wie? Der ist jetzt beim Sicherheitskomitee in Qatar? Ach so. Weiß Bescheid.

Fußball ist ein ehrlicher, anständiger Sport. Und Anstand und Ehrlichkeit findet man auch in den meisten Fankurven der deutschen Stadien. Wo ich im DFB-Headquarter in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise nach diesen Tugenden suchen müsste, weiß ich nach diesen Vorkommnissen allerdings nicht mehr.

Foto: Daniel Hannes  / pixelio.de

Bankrotte, Diner und All Blues – Die Links der Woche vom 28.10. bis 3.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Bankrotterklärungen waren das Thema der Woche, an allererster Stelle stand eine Bankrotterklärung der Demokratie. Wer die Bürger nach ihrem Willen befragen möchte, gefährdet Europa. Doll. Wir haben die Phase erreicht, in der die Regierenden glauben, ihr Volk ignorieren zu können. Darauf folgte im sich wiederholenden Ablauf der Geschichte immer die Phase, in der die Regierenden ihr Volk fürchten mussten.

Eine Bankrotterklärung in Sachen Anstand und Ehrlichkeit hat auch der DFB diese Woche abgegeben. Zum Konflikt zwischen DFB und den Ultras bezüglich der Legalisierung von Pyro-Technik in den Fußballstadien bringen wir gleich noch einen Kommentar. Eine ausführliche, ausgezeichnete Analyse der gesamten Problematik findet sich bei schwatzgelb.

Der wöchentliche Blick zu den Retronauten fällt auf Bilder aus dem LIFE-Archiv: Aufnahmen aus einem Diner im Jahr 62. Und wie ich die Bilder so anguck, denk ich mir plötzlich: Diner? War da nicht mal ein Film, der auch irgendwo in der Zeit spielte?Natürlich! Hieß auch moch „Diner„, das Regie-Debüt von Barry Levinson. Erzählte von einem Haufen junger Kerle 1959 in Baltimore, ein paar wollten erwachsen werden, ein paar nicht. Der Trailer gibt ’ne schwache Ahnung von dem Streifen.

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Video-Link: http://youtu.be/dGZZ-CLphCI

Man sieht Steve Guttenberg, Ellen Barkin, natürlich Kevin Bacon und einen unfassbar jungen Mickey Rourke. Ganz typische Szene: Man trifft sich im Diner und versucht, Weltfragen zu klären, z.B. wer besser ist – Frank Sinatra oder Johnny Mathis?

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Video-Link: http://youtu.be/F3QANzPkkR4

Ein Wahnsinns-Männerfilm, eine DVD mit der deutschen Fassung gibt es leider (noch?) nicht.

Für den Jazz der Woche hat mich diesmal was ganz besonderes angesprungen. Miles Davis. Wayne Shorter. Herbie Hancock. All Blues.

http://youtu.be/vFTp2O0ywyw

Schönes Wochenende, viel Spaß!

 

 

 

Männeressen: Baked Beans

Seit ein paar Wochen haben wir hier im Blog jetzt den „Outdoor“-Themenschwerpunkt, aber draußen gekocht haben wir noch so gut wie gar nicht. Okay, wir haben den Dutch Oven vorgestellt, aber was man mit so einem Teil anfangen kann, haben wir noch nicht gesagt. Das soll sich ändern!
Woran denkt man beim Thema Outdoor-Küche, Kochen am Lagerfeuer, schwerer, gußeiserner Topf? Natürlich: Bohnen. Die klassische Cowboy-Mahlzeit, abends am Lagerfeuer zubereitet (bzw. aufgewärmt, aufgewärmte Bohnen schmecken sowieso viel besser), da hat man plötzlich Szenen aus klassischen Western vor dem geistigen Auge …

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Video-Link: http://youtu.be/MDVrmSEZEKg

… und denkt sich, ja, das will ich jetzt auch haben. Kein Problem, wir verraten euch ein klassisches Baked-Beans-Rezept. „Wie jetzt? Baked-Beans-Rezept? Ist doch ganz einfach: Büchse auf, Inhalt heiß gemacht, fertig! Wozu brauch ich da ein Rezept?“, fragt jetzt vielleicht wer. Im Prinzip hat er ja recht, man kann diese Büchsen-Bohnen durchaus essen, aber… offen gesprochen: Wer unsere selbstgemachten Baked Beans probiert hat, rührt das Dosenzeugs nur noch im äußersten Notfall an. Und viel Arbeit macht’s auch nicht, es dauert nur seine Zeit.

Wir brauchen: 1 Packung (500g) getrocknete weiße Bohnen, 1 kleine Dose Tomaten , scharfen Senf, paar Löffel braunen Rohrzucker1,  1 Zwiebel, 2 Lorbeerblätter, paar Gewürznelken, gut ein Pfund durchwachsenen, geräucherten Speck am Stück mit Schwarte2, Cayennepfeffer, Salz und einen ordentlichen Schluck Whisky.
Alle Baked-Beans-Rezepte fangen damit an, dass man die Bohnen über Nacht einweichen soll. Ich halte das für übertrieben. Wenn man die kleinen Bohnenkerne von einer gängigen Marke kauft, dann sind die uneingeweicht nach anderthalb Stunden gar, eingeweicht brauchen Sie eine knappe Stunde. Wer die halbe Stunde sparen will oder muss, der weicht ein. Die anderen geben die Bohnen in so zwei, zweieinhalb Liter Wasser und kochen die in anderthalb Stunden schön weich. Achtung: nicht zu heftig kochen, sonst platzen die Schalen. Mehr so lentamente köcheln lassen, das passt schon.
Inzwischen zermust man die Dosentomaten mit ihrem Saft und gibt Senf und braunen Zucker (gegebenenfalls den Sirup) dazu und schmeckt mit Salz und Cayennepfeffer ab. Schön scharf ist nicht verkehrt.
Die Zwiebel wird geschält und mit dem Lorbeer und den Nelkennägeln gespickt. Die Schwarte schneidet man vom Speck ab und legt sie auf den Boden eines Dutch Oven oder eben eines möglichst schweren Topfs mit dicht schließendem Deckel. Jetzt gibt man die Zucker-Tomatenpampe und die Bohnen mit ihrem Kochwasser (sollte noch so zwei, drei Finger breit über den Bohnen stehen) in den Topf, drückt Zwiebel und Speck hinein, salzt eventuell (Vorsicht, der Speck gibt ordentlich Salz ab!), macht den Deckel dicht und gibt das ganze für drei Stunden in den Ofen, der so auf 130 bis 150 Grad (Gas 2, Umluft weiß ich nicht, hab keine Umluft). Wenn der Deckel wirklich dicht schließt, kann man jetzt die Bohnen Bohnen sein lassen und sich „Spiel mir das Lied vom Tod“ angucken, der hat die richtige Länge. Wenn der Deckel nicht richtig schließt, sollte man alle halbe Stunde die DVD anhalten und nachgucken, ob noch genug Flüssigkeit im Topf ist, dass die Bohnen nicht anbrennen. Wenn Claudia Cardinale schließlich den Eisenbahn-Arbeitern das Wasser bringt und die Kamera zum „größten Jubelschuss der Filmgeschichte“ (Joe Hembus) zurückfährt, nehmen wir die Bohnen aus dem Ofen. Speckschwarte, Speck und die gespickte Zwiebel nehmen wir erst mal aus dem Topf. Das ganze sollte noch recht suppig sein, denn jetzt wird das ganze noch mal eine halbe Stunde lang eingekocht. Vielleicht geben wir noch etwas Salz dazu? Oder etwas braunen Zucker? Ich geb immer einen ordentlichen Schuss Whisky3 rein, aber das ist nicht jedermann’s Sache, der Whisky schmeckt deutlich vor. Während das Zeugs einkocht, schneiden wir den Speck in mundgerechte Scheibchen und geben ihn am Schluß zum Aufwärmen nochmal in den Topf. Und dann langen wir zu.

Lecker Bohnen

Wenn man die Baked Beans  als Beilage z.B. für ein Englisches Frühstück oder zum Grillen macht, kann man die Speckmenge reduzieren. Und beim Frühstück (oder wenn die Kurzen mitessen) will man vielleicht nicht den vollen Whiskygeschmack haben, dann lässt man den eben weg.

Und natürlich kann man das ganze auch draußen kochen, dann macht man Bean Hole Beans. Dazu gräbt man ein Loch in die Erde4, stabilisiert die Wände mit ein paar Steinen und macht ein Feuerchen, dass man bis zur Glut runterbrennen lässt. Auf dem Feuer kann man die Bohnen weichkochen, das kann man aber auch vorher auf dem Herd erledigen. Wenn das Feuer nur noch glüht und nicht mehr brennt, gibt man die Tomaten, Gewürze und den Speck dazu, macht den Deckel zu und versenkt den Topf im Beanhole, legt ein olles Kuchenblech drüber und schaufelt das Loch zu. Wichtig ist, dass alles luftdicht verschlossen ist, wenn die Glut noch Sauerstoff bekommt, wird’s zu heiß im Beanhole und man hat am Ende Asche statt Bohnen im Topf. Über Nacht bleiben die Bohnen im Loch, am nächsten morgen kann man sie ausgraben. In diesem Video kann man sich die Vorgehensweise angucken.

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Video-Link: http://youtu.be/nAbzuN6kbdw

Mahlzeit!

Das war’s aber noch nicht mit Outdoor-Cooking. Ihr könnt euch noch auf eine große Reportage von einem Lagerfeuerkochkurs freuen. Demnächst hier, bei „Männer unter sich“. 

  1. Wer die klassischen „Boston Baked Beans“ machen will, braucht noch irgendeinen Zuckerrübensirup. Ganz original wäre es mit Rohrzucker-Molasse, doch die ist hier praktisch nicht zu kriegen. Ahornsirup geht auch.
  2. Tut euch einen Gefallen und kauft nicht das billige, abgepackte Zeugs aus dem Supermarkt. Wenn’s geht, holt bei einem richtigen Fleischer ein anständig hergestelltes Stück Speck, der Unterschied ist riesengroß.
  3. Vorher hab ich natürlich mehrfach probiert, ob der Whisky noch gut ist.
  4. Wenn’s nicht im eigenen Garten ist, sollte man vorher um Erlaubnis fragen.

Schlägereien der Sonderklasse: Dodge City

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf “Männer unter sich” gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Letzte Woche haben wir unsere Serie mit der „Mutter aller Saloon-Schlägereien“ eröffnet, heute setzen wir mit dem „Großvater des Barroom Brawls“ fort: der großen „Free for All“-Saloonprügelei aus dem Errol-Flynn-Klassiker „Dodge City“ (Der Herr des Wilden Westens).

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Video-Link: http://youtu.be/F2GIirKPy6g

Jungs bleiben Jungs. Können die Fäuste keine Minute still halten, und wenn’s irgendwo ’ne zünftige Keilerei gibt, wollen alle mitmachen. Schon toll, wie sie sich hier durch die Fenster schmeißen, Flaschen und Stühle auf  den Köppen zerdeppern, und die ganze Zeit haben die Jungs ein freudiges Grinsen im Gesicht. So ’ne Wirtshausschlägerei ist ja auch was anderes, als das stundenlange Warten bei Pimkie auf’m Sofa, nicht wahr? Ein Riesenspaß! Wie sich die Zeiten doch geändert haben…

Filmkennern wird der „Sängerkrieg“ auffallen, der diese Prügelei letzlich auslöst. Erinnert irgendwie an“ Casablanca“, nicht wahr? Wenn die Nazis die „Wacht am Rhein“ intonieren, und die Gäste von Rick’s American Café mit der Marseillaise dagegenhalten… Das kann kein Zufall sein, und natürlich ist das kein Zufall. Der Regisseur beider File heißt Michael Curtiz. Die Saloon-Nummer hat ihm offenbar so gefallen, dass er sie in Casablanca noch mal verwendet hat.
Und noch eine Besonderheit hat die „Schlacht von  Dodge City“: Der Protagonist des Films, Errol Flynn als Wade Hatton, macht sich die Finger nicht schmutzig und glänzt durch Abwesenheit. Meines Wissens der einzige Western, der seinen Hauptdarsteller vom großen Barroom Brawl ausschließt.

 

Was liegt an? – 31.10. bis 6.11.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Die dritte italienische Woche hintereinander, Fußball satt an allen Wochentagen. Heute abend 2. Liga (Fürth-Braunschweig) auf sport1, dienstags und mittwochs die Champions League auf SKY und Sat1 (Bayern-SSC Neapel, für Dortmund und Leverkusen braucht man einen Decoder oder geht in eine SKY-Kneipe), Donnerstag dann die EuroLeague (kaum hatte man sich an Kabel1 gewöhnt, läuft sie auf Sat1) mit Hannover gegen FC Kopenhagen und Schalke gegen AEK Larnaca. Und ab Freitag wieder Bundesliga. Wer sich nicht für Fußball interessiert, hat’s schwer in diesen Zeiten.

Okay, es gibt auch andere Sportarten. Sport1 überrascht diese Woche mit Herrentennis: Die Swiss Indoors in Bassel werden ab Dienstag jeweils nachmittages übertragen. Ansonsten folgt Sport1 seinem üblichen Sendeschema. Montag Abend Zwote Liga, Greuter Fürth gegen Braunschweig. Dienstag Fußball-Schnarch-Talk mit Helmer und Buschmann, die die Champions-League-Partien Dortmund-Piräus und Valencia-Leverkusen ohne Bilder analysieren (eine Sendung für Männer, die das direkte Betrachten eines Fußballspiels als zu aufregend empfinden). Donnerstag ab 21 Uhr 15 Basketball Euroleague, Bamberg gegen Malaga, Samstag wieder die Bamberger Basketballer, diesmal aber in der Bundesliga gegen Frankfurt.

Wegen Eurosport muss man sich wohl langsam Sorgen  machen: unter der Woche sind Frauen-Fußball und Eiskunstlaufen die einzigen Live-Sportarten. Am Wochenende kommt wenigstens noch obskurer Motorsport (Rallye in Zypern, Tourenwagen-WM in Shanghai) dazu, aber so richtig haut das ja nicht rein. Ist wirklich nix los, hat der Programmchef ein Drogenproblem oder muss das Programmangebot mittlerweile aus der Kaffeekasse finanziert werden?

Und im Kino? Männer, die was auf sich halten, vermeiden unbedingt einen Besuch der ebenso rührseligen wie vorhersehbaren Roboter-Box-Plotte „Real Steel„. Auch „Paranormal Activity 3“ kann man sich schenken, auch wenn das Teil in den USA an den Kino-Kassen abgeräumt hat, das Strickmuster ist das Gleiche wie in Teil 1 und 2. Aber ausgerechnet der neue Eddie-Murphy-Streifen „Aushilfsgangster“ könnte sich lohnen. IMDB-User, die den Film in Previews schon gesehen haben, sind angenehm überrascht bis angetan, und der Trailer rockt.

http://youtu.be/gdG31x9v9J0

Wo wir bei rockenden Trailern sind: Diese Woche kommt die Männer-Komödie „Le Mac“ in die Videotheken, schüchterner Bankangestellter muss brutalen Drogen-Dealer doublen. Nichts für Freunde des Feinsinns, aber saukomisch.

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Video-Link: http://youtu.be/53UdJBoEprc

Spielfilme auch im Fernsehen, drei Klassiker sind angesagt. Heute Abend zeigt Das Vierte einen der besten Italo-Western überhaupt, „Der Tod ritt dienstags„, Tonino Valerii (ehemalige Leone-Assistent, das merkt man) drehte mit Giuliano Gemma und Lee van Cleef.

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Video-Link: http://youtu.be/2UX6KMJd7Sw

Am Dienstag um 22 Uhr 50 beschenkt Tele 5 die Freunde der Eastern-Komödie mit einem Jackie-Chan-Klassiker „Sie nannten ihn Knochenbrecher„. Den Kennern des Genres genügt der Originaltitel „Drunken Master“ zum Einschalten, ein Riesenspaß!
Am Sonntag um 20 Uhr 15 läuft dann der letzte Wochenklassiker, „Wahl der Waffen„, ein französischer Gangsterfilm mit Yves Montand und einem jungen, sensationellen Gerard Depardieu.

Und dann ist in Berlin noch das Jazzfest, vom 2. bis 6 November.

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Video-Link: http://youtu.be/5VEIyUknHKs

Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de.

 

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 21.10. bis 27.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Diese Woche haben wir eine Serie über Filmschlägereien begonnen und mit der legendären Prügelorgie von John Wayne und Randolph Scott in „The Spoilers“ eröffnet. Dieser Film ist ein Remake eines der ersten Stummfilmwestern aus dem Jahr 1914, ebenfalls „The Spoilers“ betitelt. Dieser Film steht komplett (in zehn Teilen) auf youtube. Hier ist Teil 10, das Video startet mit der Prügelei, die hier aber nicht im Saloon, sondern in einem relativ kleinen Büro stattfindet. Und auch mehr ein Ringkampf ist.

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Video-Link: http://youtu.be/R4_LhmgYADY?t=2m

Nuja, hat heute sicher nur noch historischen Wert, soll aber damals eine Sensation gewesen sein. Insgesamt wurde der Stoff nach einem Roman von Rex Beach 5mal verfilmt, noch einmal stumm 1923,  die erste Tonfassung gab’s 1930 mit Gray Cooper, die letzte Fassung wurde 1955 mit Jeff Chandler, Rory Calhoun und Ann Baxter gedreht. Wär mal wieder Zeit für ein Remake, bevor Russell Crowe zu alt wird.

Zum Thema „Wilder Westen“ findet sich natürlich einiges bei den Retronauten: Einmal diese Fotos der letzten Cowboys im Great Basin, eine aussterbende Subkultur, in der das Cowboy-Dasein quasi als Kunstform betrieben wird. Dann sind da noch beeindruckende Original-Aufnahmen nordamerikanischer Siedler und Fotos aus den Jahren 1887-1892, wie der Westen wirklich war.

Fahrrad-Routenplanung war auch ein Thema bei uns. Wer öfters auf Tour geht, kommt wohl an MagicMaps nicht vorbei, doch für den Gelegenheits-Radwanderer, der eine Tour planen will, gibt’s kostenlose Möglichkeiten im Netz. Mit naviki.org kann man unkompliziert navigieren- Außerdem hat man die Möglichkeit, eigene Tracks hochzuladen. Da kann man nicht nur prima mit angeben („Kiek mal, wo ich schon alles war!“), sondern auch die Routing-Funktion verbessern. gpsies funktioniert ähnlich und bietet zusätzlich noch einen praktischen Konverter für die verschiedenen Navi-Formate. Und die Berliner kriegen mal wieder ’ne Extrawurst: BBBike navigiert exklusiv durch Berlin und Potsdam, und das Routing ist ganz ausgezeichnet.

Wie wir letzte Woche schon sagten: es gibt für alles Anleitungen. Die Kollegen von „Art of Manliness“ haben jetzt eine illustrierte Anleitung zum Eintreten einer Tür veröffentlicht.

Zum Jazz der Woche. Die grandiose Patti Austin mit einer Hommage an Ella Fitzgerald.

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Video-Link: http://youtu.be/sm6oRCDz7a0

Schönes Wochenende, viel Spaß!

Mit MagicMaps auf Tour

Es soll tatsächlich Männer geben, die vollkommen unvorbereitet auf eine Radtour gehen. Paar Stullen und was zu Trinken in die Satteltasche, Nase in den Wind und mal sehen, wo die uns hinführt…. Ich bewundere solche Kerle, aber für mich ist das nichts. Ich habe den Orientierungssinn eines nassen Schwamms (gelegentlich verlaufe ich mich auf dem Weg in den Hof, wo mein Fahrrad steht), und wenn ich versuche, eine Radtour „Auf gut Glück“ zu machen, lande ich unter Garantie in irgendeinem Industriegebiet und radle stundenlang an Öltanks und Wellblechhallen vorbei.
Und meistens ist man ja auch nicht allein mit dem Rad unterwegs (die stur vor sich hin trainierenden Kilometerfresser lassen wir mal außen vor): nicht jeder Radfahr-Kumpel nimmt die stundenlange Suche nach einem Wirtshaus („Bestimmt hinter der nächsten Ecke…“) gelassen auf, und gerade Ehefrauen und Kinder neigen zu heftigen Reaktionen, wenn sich die weit und breit einzige Brücke über einen reißenden Strom als irrtümlich hinterlassener Bleistiftstrich auf der Karte („Keine Ahnung, wer darauf wieder rumgeschmiert hat…“) entpuppt.
Wenn man dann noch zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein muss (Fähre fährt nur zur jeder vollen Stunde, Tisch im Ausflugslokal mit den frischen Forellen und dem lecker Pfälzer Riesling ist für 13 Uhr bestellt), mutiert die Radtour-Planung von der Kür zur Pflicht.
Gottseidank muss heute niemand mehr zu diesem Zweck Karten auseinanderfalten (die sich nie wieder so zusammenfalten lassen) und mit Bleistift, Kilometerzähler und Taschenrechner herumfuhrwerken. Der Radfahrer von Welt benutzt moderne Software zur Tourenplanung, und ich hatte Gelegenheit, den Mercedes das Rennrad unter den Routenplanern unter die Lupe zu nehmen: den MagicMaps Tour-Explorer.

Mit Magic Maps durch die Märkische Schweiz

Tour Explorer kommt prinzipiell in zwei Versionen: Explorer 25 und Explorer 50. Beide Versionen entscheiden sich im Maßstab (1 zu 25.000 bzw. 1 zu 50.000) und im Preis, ansonsten ist die Funktionalität gleich. Basis der ganzen Sache sind die bekannten topographischen Deutschlandkarten (bzw. die von der Schweiz, Österreich usw.), sowie die Expertise vom ADFC, von dem das Knowhow über das eingearbeitete Fahrradwegenetz stammt. Wenn man sich gleich die ganze Deutschland-Version in 1:25.000 zulegen möchte, geht das ganz schön ins Geld, dafür sind beinahe 200 Euro zu berappen, die meisten User werden aber mit einem Paket starten, dass die Gegend rund um die Heimatstadt abdeckt. Bei mir war das Berlin/Brandenburg/Sachsen-Anhalt in 1 zu 25.000, das ist für 39,90 Euro erhältlich. Zusätzlich hatte ich während der Sommerferien noch die 1:50.000 Österreich in Benutzung, die es für 49,90 € gibt.1
Die Installation der Software läuft erwartet problemlos ab, allerdings sollte man sich schon überlegen, auf was für einem Rechner man Tour Explorer laufen lässt. Ich hatte die Software unter anderem auf einem Netbook laufen, und da kamen wir doch an unsere Grenzen, die Software, der Netbook und ich. Es giiiiing, die Software läuft, aber bei der Geschwindigkeit muss man Abstriche machen.
Denn Tour Explorer ist ein absoluter Funktions- und Optik-Riese, der so ziemlich alles schlägt, was sonst auf dem Markt erhältlich bzw. im Netz kostenlos zu benutzen ist. Was aber auch bedeutet, dass man ein paar Stündchen opfern muss, um sich in die Bedienung der Software einzuarbeiten. Sprich: Das Tutorial ist Pflicht, die Hilfs-Funktion dein Wasserträger. Ein Rennrad fahrender Kumpel, den ich bat, die Software einmal auszuprobieren, wollte sich mit seiner üblichen Trial-and-Error-Methode schnell mal eine Route zusammenklicken und scheiterte krachend. Der Unterschied zwischen einem einfachen Routenplaner und dem Tour Explorer ist ungefähr so groß wie zwischen einem simplen Text-Editor und einem aufgewachsenen DTP-Programm.
Wenn man sich aber eingearbeitet hat, wird man mit einer Software belohnt, die keine Wünsche offen lässt. Tracks sind schnell gezeichnet, Routen werden schnell und zuverlässig berechnet, der Export von Tracks und Routen bzw. deren Übertragung auf GPS-Geräte aller Art funktioniert komfortabel und reibungslos, selbst betagtere Geräte werden unterstützt. Die Karten selbst können jedoch nicht auf alle Geräte geladen werden, lediglich die Geräte von Falk, Lowrance, Mando und Xplova sowie die neueren Garmin-Modellewerden diesbezüglich unterstützt, für einige dieser Geräte benötigt man dann die Zusatz-Software MagicMaps Scout, die es übrigens auch als App für iPhone und Android-Smartphones gibt..

Das Höhenprofil einer Tour

Die so gezeichneten (oder gerechneten) Touren kann man natürlich nach Herzenslust analysieren, bevor es losgeht. Höhen-Profil, Geschwindigkeitsprofil, Dingenskirchenprofil… alles drin, alles einstellbar. Und als Highlight kann man die Strecke schon mal in einer schönen 3-D-Ansicht am Monitor abfliegen, entweder in der bekannten Google-Earth-Optik oder in der Karten-Ansicht, die ich persönlich einen Tick informativer fand, weil man da besser erkennen kann, wo es wie steil bergauf oder bergab geht (ist wichtig für faule Säcke wie mich).

Die Flugansicht im "Earth"-Modus

Auch die topographische Karte kann man "überfliegen"

Und dann gibt’s da noch die POIs, die Points of Interest: Lokale, Hotels, Sehenswürdigkeiten etc. was einem besonders bei Touren ins Unbekannte manche Googelei erspart. Der besseren Übersichtlichkeit wegen kann man die POIs ein und ausblenden. Und da MagicMaps regelmäßige Updates der Software anbietet, ist man auch bei den POIs immer up-to-date.

"Points of Interest" in Buckow

Für Perfektionisten und Touren-Profis stehen auch noch Bild- und Textpunkte zur Verfügung, die beliebig auf der Strecke verteilt werden können. Wie der Name schon sagt, kann man so Bilder bzw. kurze Texte in die Route einbinden, die sowohl in der 2D- als auch in der 3D-Ansicht angezeigt werden.
Irgendwann hat man sich tatsächlich seine Tour zusammengeklickt, spätestens dann kommt die Druckfunktion von MagicMaps ins Spiel, denn die Benutzung eines GPS-Geräts ist keinesfalls Pflicht. Man kann sich die Karten für seine Route ganz kommod ausdrucken und nach alter Väter Sitte vom toten Baum aus navigieren.
Egal wie, irgendwann hat man auch von der dollsten Software genug und geht raus aufs Rad, und wenn man seine ersten mit MagicMaps geplanten Touren abfährt, freut man sich, wie relaxed man jetzt durch unbekanntes Gelände pedalt. Denn die unliebsamen Überraschungen (kilometerlanges Kopfsteinpflaster… Sandwege, die zum Schieben einladen usw.) konnte man bereits zuhause weiträumig umfahren.

Fazit:
MagicMaps ist eine Software-Serie, die im Bereich Fahrrad- bzw. Wandernavigation konkurrenzlos dasteht. Eine derartige Fülle an Funktionen und Features bietet kein anderes Programm und kein Online-Dienst. Natürlich hat eine solche Komplexität ihren Preis: einmal den der Software, denn die Entwicklung und Pflege eines solchen Programms muss ja finanziert werden, zum anderen muss man sich etwas in die Bedienung einarbeiten, bis man alles flüssig bedienen kann.
Der Gelegenheits-Radwanderer, der nur alle paar Monate auf Tour geht, sollte sich fragen, ob sich der Aufwand für ihn lohnt und er sich nicht mit einem der kostenlosen Online-Dienste (naviki, gpsies) begnügt. Für diejenigen, die das Radfahren (auch) als Hobby betreiben und öfters Touren fahren, ist MagicMaps ein absolutes Muss.

 

  1. Das Paket Berlin/Brandenburg/Sachsen-Anhalt wurde uns freundlicherweise von MagicMaps zur Verfügung gestellt.

Outdoor: „Und? Was jetzt?“

Im Wald

Ein paar Jäger gehen zusammen auf die Pirsch. Sie gehen gerade über eine Lichtung, als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er ist nicht ansprechbar, seine Augen starren glasig ins Leere, er scheint nicht mehr zu atmen.
Einer der Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und ruft den Notruf an. „Mein Freund ist umgekippt, ich glaube, er ist tot. Was soll ich tun?“, fragt er mit Panik in der Stimme.
„‚Ganz ruhig“, bekommt er zur Antwort, „überzeugen Sie sich erstmal, ob er wirklich tot ist.“ Es ist einen Moment ruhig, dann hört man einen Schuss durch den Wald peitschen.
Und der Jäger fragt: „Und? Was jetzt?“

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

Schlägereien der Sonderklasse: John Wayne vs. Randolph Scott

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf „Männer unter sich“ gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Wir eröffnen unsere Serie mit der Mutter aller Saloon-Schlägereien aus „The Spoilers“ (dt. „Die Freibeuterin“): John Wayne und Randolph Scott schenken sich sechs Minuten lang nichts und liefern eine epische Schlacht ab. Anschließend braucht Marlene Dietrich dringend einen neuen Innenarchitekten für ihren Saloon. Einen Friseur ohne Drogenproblem hatte sie schon vorher bitter nötig.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=QB3nJegtM0A

Wenn man genau und mehrmals hinschaut, merkt man, dass Wayne und Scott in großen Teilen der Szene gedoublet wurden. Insbesondere Scott’s Stunt-Double sieht ihm erstaunlich wenig ähnlich. Dass Wayne auf ein Double zurückgriff, überrascht: Der Duke hatte bei Stunt-Legende Yakima Canutt gelernt und pflegte bei Prügeleien grundsätzlich selbst Hand anzulegen.
Bei den Dreharbeiten zu „The  Spoilers“ wurde er jedoch Opfer der diesbezüglichen Unerfahrenheit Randolph Scott’s: der hatte Wayne in einer der ersten Einstellungen dieser Schlägerei versehentlich das Nasenbein gebrochen und so Hollywood’s Barroom-Brawl-Experten Numero Uno zum Zuschauen verurteilt.