Buchtipps „Draußen zu Hause“ inkl. Gewinnspiel

Dienstagmorgen. Berufsverkehr. S-Bahnhof. Fast alle schauen noch etwas Müde aus. Und irgendwie habe ich dann immer den Eindruck: Die fahren gar nicht ins Büro. Der Aktenkoffer ist nur Tarnung. Ein Blick auf die Anoraks verrät: „Jack Wolfskin“. „Schöffel“. „Vaude“. „Gore Tex“ sowieso. Die ganz harten Jungs, Insider der Szene, verkleiden sich auf dem Weg zu ihren Schreibtischen mit edlen Funktionsjacken von „Marmot“, „Mammut“ & Co. Zum Schreibtisch? Oder befürchten die, dass auf dem Weg in die Stadt die S-Bahn im Hinterland „abstürzt“ und sie dann in der Wildnis zwischen Oberursel und Frankfurt-Rödelheim ums Überleben kämpfen müssen?

„Globetrotter“ und Kollegen machen glänzende Umsätze. Es sei ihnen von Herzen vergönnt. Aber: Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen. Warum nicht wenigstens an einem verlängerten Wochenende die Zeit nutzen und den teuren Klamotten ein paar Tage lang die Welt zeigen, für die sie gemacht sind? Ein wenig Frischluft in die Nase, den eigenen Körper wieder mal spüren und Nachts nur den Himmel über sich. Ein Traum, dem nur eines im Weg steht: Der innere Schweinehund…

So ein Ausflug kostet meist nicht mal viel, da Du das meiste ja eh schon hast. Damit Du aber nicht schon am ersten Abend, noch bevor der Mond aufgeht, frustriert die Heimreise antrittst, solltest Du zumindest ein paar theoretische Grundlagen drauf haben. Literatur drüber gibt’s in Hülle und Fülle. Hier deshalb nur ein paar Anregungen, die ich in die Finger bekommen habe und meine Meinung drüber.

Beginnen wir mit „Trapperwissen – Leben in der Wildnis“ von Carsten Bothe (ISBN: 978-3-613-50642-8). Auf 176 Seiten mit 215 Farbbildern und 14 Zeichnungen zeigt uns der Autor wie man aber einen freiwilligen Aufenthalt im heimischen Wald oder gar in der Wildnis angenehm und erlebnisreich gestalten kann, wenn man eine komplette Ausrüstung und genug Proviant hat. Ein handliches Taschenbuch für alle Naturbegeisterten, die gerne draußen sind und es sich dabei ein bisschen angenehm machen möchten. Ach ja, der Preis: 19.95 €, die sich lohnen.

In „outdoor-Wissen – Alles über Reisen, Wandern, Abenteuer“ (ISBN: 978-3-613-50657-2) ist das geballte Fachwissen der Redaktion vom „Outdoor-Magazin“ zusammengefasst. Chefredakteur Olaf Beck und seine Kollegen fassen auf den 160 Seiten des Hardcover-Buches im 215mm x 280mm Großformat mit 485 Abbildungen alles zusammen, was Du brauchst, um ein paar Tage fernab der Zivilisation abschalten zu können. Von der Zusammenstellung der Ausrüstung über die Planung oder der Orientierung abseits der Wegweiser bis hin zu Sicherheitstipps reicht das Spektrum. Die € 24.90 sind gut angelegt, wenn Du es ernst meinst.

Der Titel „Outdoor Survival mit dem Messer“ (ISBN: 978-3-613-50655-8) für das Paperback von Johannes Vogel ist ein „wenig“ untertrieben. Das Messer spielt zwar eine wichtige Rolle auf den 186 Seiten, doch der Inhalt ist weit umfangreicher. Thematisch wendet sich das Büchlein aber eher an Hardcore-Abenteurer, die sich auch im tiefsten Dschungel, den weitesten Outback oder der Weiten von Alaska bis Sibirien ohne fremde Hilfe durchschlagen wollen. Dennoch für € 14.95 machst Du nicht viel verkehrt, wenn Du es Dir auf dem Weg ins Büro in der S-Bahn mal zu Gemüte führst. Die passende Jacke dazu hast Du ja eh schon an…

Fehlt noch eine Anregung, wo es hingehen soll? Dann schau Dir mal „outdoor – Alpen/Dolomiten – Die 50 schönsten Tageswandertouren“ (ISBN: 978-3-613-50656-5) an. Traumhafte Gipfel, atemberaubende Täler, malerische Seen und jahrhundertealte Kulturlandschaften – die Alpen und Dolomiten sind ein wahres Paradies für leidenschaftliche Bergwanderer. Mit diesem neuen Tourenguide entdecken Wanderer auf wahren Traumpfaden die „Top 50“-Tagestouren – von hochalpinen Gipfeltouren bis zu genussvollen Almwanderungen. Jede Tour ist von den Experten der outdoor-Redaktion ausgewählt. Alle wichtigen Informationen für unterwegs sowie eine Übersichtskarte, die den besten Weg zeigt, sind auf 50 laminierten Tourenkarten im praktischen Format gewichtsparend zusammengefasst und regensicher in einer Klarsichttasche verpackt. Und alles, was man über die Regionen und ihre Sehenswürdigkeiten wissen muss, sowie alle Reiseinformationen steht im reich illustrierten Begleitbuch.

Und zum Abschluss unseres Outdoor-Themenschwerpunkts könnt ihr ein Paket mit drei der hier vorgestellten Bücher gewinnen: „outdoor-Wissen – Alles über Reisen, Wandern, Abenteuer“, „outdoor – Alpen/Dolomiten – Die 50 schönsten Tageswandertouren“ und „Outdoor Survival mit dem Messer“ können schon bald im Bücherschrank eines „Männer unter sich“-Lesers stehen. Und was müsst ihr tun, um an das Buchpaket zu kommen?
Ganz einfach: einen Witz zum Thema Outdoor erzählen, also einen wie den oder den, und zwar hier in den Kommentaren. Jeden Witz bitte nur einmal, Dubletten werden rigoros gelöscht. Aber natürlich dürft ihr es mit mehreren verschiedenen Witzen probieren. Ihr habt bis zum 18. November 2011, 14 Uhr Zeit, danach werden die Kommentare für diesen Beitrag dicht gemacht, und unser Witz-Experte, Harald Effenberg, wird unabhängig, unbestechlich und total subjektiv den besten Witz auswählen. Der Gewinner erhält unser Outdoor-Buchpaket.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeiter von nassrasur.com und die Autoren dieses Blogs. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
Viel Spaß! 

Ukraine, Bowls und Sean Penn – Die Wochenvorschau vom 7.11. bis 13. 11.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Okay, es ist November. November ist nun mal ein trüber, grauer Monat, da ist nicht viel los, am Besten bleibt man zuhause und macht sich’s vorm Fernseher gemütlich.
Wenn das mal so einfach wäre, denn das TV-Programm ist diese Woche dermaßen bescheiden, dass die heute abend von Sport1 übertragene Zweitliga-Partie Erzgebirge Aue – Eintracht Frankfurt schon beinahe als Highlight durchgeht.

Unter der Woche folgt Sport1 dann seinem üblichen Sendeschema mit Handball-Bundesliga (Di, Reinickendorfer Füchse – Flensburg-Handewitt), Basketball Euroleague (Do Zagiris Kaunas gegen Bamberg), und am Wochenende dann nochmal Handball-BBL sowie die Basketball-Bundesliga. Zum Wochenende bringen Sie dann noch Eishockey, den Europa-Cup aus München, ein Vierländerturnier um die Goldene Ananasmit Deutschland, der Schweiz, den USA und der Slowakei.
Eurosport versucht weiter den Spagat zwischen der Berücksichtigung von Randsportarten und dem rücksichtslosen Übertragen von Bizarr-Events. Live-Berichte aus der in Euro-Disney stattfindenden Gewichtheber-WM und von der WE Snooker Players Tour Championship aus Antwerpen lass ich mir ja noch gefallen, aber Bowls? Nein, nicht Bowling, Bowls, eine britische Boccia-Variante, die schon Sir Francis Drake gespielt haben soll. Eurosport überträgt allen Ernstes die Scottish International Open aus Perth. Auf die Quote bin ich gespannt.
Und wer jetzt denkt, macht doch alles nix, am Wochenende ist Bundesliga, der irrt. Länderspielwoche, Freundschaftsspiel gegen die Ukraine in Kiew (Freitagabend, ARD). Immerhin kann sich unsere Mannschaft schon mal an das Stadion gewöhnen, in dem sie bei der EM im nächsten Jahr das Endspiel triumphal gewinnt und anschließend den Pokal entgegennimmt, aber – machen wir uns nix vor – es ist ein Freundschaftsspiel mit möglicherweise begrenztem Unterhaltungswert.
Eurosport gönnt sich zeitgleich eine wohlverdiente Bowls-Pause und zeigt EM-Quali-Playoff-Hinspiel (drei Bindestriche! Wow!) Türkei-Kroatien. Da wenigstens könnte es richtig zur Sache gehen.
Motorsportlich haben wir ansonsten weiterhin Sebastian Vettels Ehrenrunden in der Formel 1, am Sonntag in Abu Dhabi, übertragen von RTL und SKY.

Und was gibt’s sonst im Fernsehen? Netter Jackie-Chan-Kracher? Interessante Doku? Zu entdeckende Action-Perle? Fehlanzeige. November eben.

Den Weg in die Videothek kann man sich ebenso sparen, aber im Kino haben wir eine Premiere, die für Freunde des Schauspieler-Kinos interessant ist. In „Cheyenne – This must be the Place“ macht sich Sean Penn als durchgeknallter Ex-Rockstar auf die Suche nach einem untergetauchten Nazi-Verbrecher. Klingt abgefahren? IST abgefahren.

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Video-Link: http://youtu.be/i4T2qs1JOKo

Ich glaub, ich lehn mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich vorhersage, dass Penn mit der Nummer Top-Favorit auf den Oscar 2012 wird.

Und auch hier bei „Männer unter sich“ zollen wir dem November Tribut. Es ist kalt, nass und ungemütlich, da warten wir den Winter ab, bis wir wieder rausgehen. Deshalb schließen wir diese Woche unseren Outdoor-Themenschwerpunkt ab mit einer großen Reportage von einem Lagerfeuerkochkurs, ein paar Buchtipps und einem Gewinnspiel. Ihr dürft gespannt sein.

Und ein letzter Tipp für die, die trotz (oder wegen) November-Blues nicht zuhause hocken bleiben wollen: Michael Mittermeier geht noch mal mit dem Achtung-Baby-Programm auf Tour, Mittermeier ist eigentlich sehr okay, und „Achtung Baby!“ ist wie Mittermeier. Kostprobe gefällig?

http://youtu.be/Cm0aY1k8IgA

Die Tour-Termine stehen hier.

Lasst euch nicht verdrießen, viel Spaß, eine schöne Woche!

 

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de.

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Fairplay

Im Stadion brennt nicht nur die Luft

Seit ein paar Wochen ist ziemliche Unruhe in Deutschlands Fußballstadien. Einige Fan-Gruppen verschiedenster Vereine, die Ultras  fühlen sich vom DFB verarscht und protestieren. Und obwohl ich die meisten Ultra-Gruppen aber sowas von daneben finde, muss ich sagen: Diesmal haben sie recht.

Um was geht’s? Die Ultras sind die, die im Stadion gern Böller loslassen. Raketen abschießen. Bengals abbrennen. Ich selbst halte derlei Feuerwerkskram für überflüssig und gefährlich. Ich hatte beruflich bei Theater und TV gelegentlich mit dem Zeugs zu tun, und ein professioneller Pyrotechniker mit 30 Jahren Berufserfahrung hat mir mal gesagt: „Weißt du, Chris, hundertprozentig lässt sich Feuer einfach nicht beherrschen.“ Das hat mir gereicht, ich lass die Finger von so Zeugs und halt mich gern fern von Orten, wo es zur Anwendung kommt.

Ultras sehen das anders. Für die gehört Feuerwerk zu ihrer Fankultur, in einem Stadion ohne Qualm und Explosionen fühlt der Ultra sich nicht wohl, weil da keine gescheite Stimmung ist. Und deshalb werden in den Ultra-Blöcken in den Stadien immer wieder Pyros losgelassen, obwohl es verboten ist. Wie gesagt, meiner Meinung nach zurecht, das Zeugs ist scheißgefährlich. Natürlich gibt es Gegenargumente, mit das schlagkräftigste ist der Verweis auf die Silvester-Nacht, in der Millionen angetrunkener Deutsche mit Pyro-Technik hantieren, und das vollkommen legal. Mir persönlich ist das vollkommen egal, ich mag auch das Geballer in der Silvester-Nacht nicht, aber dieses Rumgeknalle am 31.12. ist Teil unserer Kultur, und die Ultras möchten ihr Rumgeknalle im Stadion als Teil ihrer Kultur verstanden und damit legalisiert wissen. Okay, ich teile diesen Standpunkt nicht, ich sehe mich aber gezwungen, ihn zu respektieren.

Seit Jahren fackeln die Ultras – trotz eindeutigen Verbots – das Zeugs in ihren Blöcken ab, seit Jahren verdonnert der DFB die Vereine zu entsprechenden Geldstrafen, eine verfahrene Situation. Und dann hat es dieses Jahr einen runden Tisch gegeben, an dem Leute vom DFB, von der DFL und Vertreter der Ultras saßen, insbesondere wohl der „Intiative Pyrotechnik legalisieren„. Da hat man sich darauf verständigt, dass die Ultras ein paar Spieltage lang auf Pyros verzichten und der DFB im Gegenzug ein paar Pilotprojekte zur Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion zulässt. Die Ultras ließen die Bengals zuhause und die Feuerzeuge in der Tasche… und als die Stadien tatsächlich drei Spieltage lang Pyro-frei blieben, wusste der DFB plötzlich nichts mehr von der Pilotprojekt-Zusage. Seitdem ist Hully-Gully, wobei bei den gelegentlichen Krawallen wohl auch Trittbrettfahrer aus der Hool-Szene mitmischen, das soll jetzt aber nicht das Thema sein, denn dieser ganze runde Tisch war von Anfang an kompletter, überflüssiger Quatsch.

In Sachen „Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion“ hat der DFB nämlich keinen Millimeter Spielraum und hat ihn niemals gehabt. FIFA und UEFA haben Pyrotechnik im Stadion geächtet und greifen sofort zu harten Sanktionen, wenn ein Verband von dieser Linie abweicht. Würde der DFB eins dieser Legalisierungs-Pilotprojekte zulassen, gäbe es sofort Sanktionen an empfindlichster Stelle, bei der Nationalmannschaft: Punktabzüge, Turnierausschluss… Man ist da überhaupt nicht zimperlich.

Das MUSS den DFB-Granden aber klar gewesen sein, bevor sie sich mit den Ultras an den runden Tisch gesetzt haben. Warum haben Sie’s also getan? Mir ist nach langem Nachdenken nur ein Grund eingefallen: Sie haben gedacht, sie könnten die Ultras vorführen. „Drei Spieltage ohne Krawall, das halten die doch nie durch, dazu sind die viel zu unorganisiert und chaotisch. Ist doch egal, ob unser Angebot realistisch ist oder nicht, umsetzen müssen wir es eh nicht. Wir haben Gesprächsbereitschaft signalisiert, die Ultras haben sich blamiert, wir sind fein raus.“

Man ist von Sportfunktionären einiges gewöhnt, aber sollte meine Vermutung zutreffen, wäre diese dilettantische Schmierenkomödie, die der DFB hier aufgeführt hat, an Dummheit und Anstandslosigkeit praktisch nicht mehr zu unterbieten. Das wäre ja beinahe, als würde die FIFA eine Fußballweltmeisterschaft in einen sportlich bedeutungslosen Kleinststaat in Arabien vergeben… Wo arbeitet Helmut Spahn jetzt eigentlich, der Mann der für den DFB mit am runden Tisch saß? Wie? Der ist jetzt beim Sicherheitskomitee in Qatar? Ach so. Weiß Bescheid.

Fußball ist ein ehrlicher, anständiger Sport. Und Anstand und Ehrlichkeit findet man auch in den meisten Fankurven der deutschen Stadien. Wo ich im DFB-Headquarter in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise nach diesen Tugenden suchen müsste, weiß ich nach diesen Vorkommnissen allerdings nicht mehr.

Foto: Daniel Hannes  / pixelio.de

Bankrotte, Diner und All Blues – Die Links der Woche vom 28.10. bis 3.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Bankrotterklärungen waren das Thema der Woche, an allererster Stelle stand eine Bankrotterklärung der Demokratie. Wer die Bürger nach ihrem Willen befragen möchte, gefährdet Europa. Doll. Wir haben die Phase erreicht, in der die Regierenden glauben, ihr Volk ignorieren zu können. Darauf folgte im sich wiederholenden Ablauf der Geschichte immer die Phase, in der die Regierenden ihr Volk fürchten mussten.

Eine Bankrotterklärung in Sachen Anstand und Ehrlichkeit hat auch der DFB diese Woche abgegeben. Zum Konflikt zwischen DFB und den Ultras bezüglich der Legalisierung von Pyro-Technik in den Fußballstadien bringen wir gleich noch einen Kommentar. Eine ausführliche, ausgezeichnete Analyse der gesamten Problematik findet sich bei schwatzgelb.

Der wöchentliche Blick zu den Retronauten fällt auf Bilder aus dem LIFE-Archiv: Aufnahmen aus einem Diner im Jahr 62. Und wie ich die Bilder so anguck, denk ich mir plötzlich: Diner? War da nicht mal ein Film, der auch irgendwo in der Zeit spielte?Natürlich! Hieß auch moch „Diner„, das Regie-Debüt von Barry Levinson. Erzählte von einem Haufen junger Kerle 1959 in Baltimore, ein paar wollten erwachsen werden, ein paar nicht. Der Trailer gibt ’ne schwache Ahnung von dem Streifen.

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Video-Link: http://youtu.be/dGZZ-CLphCI

Man sieht Steve Guttenberg, Ellen Barkin, natürlich Kevin Bacon und einen unfassbar jungen Mickey Rourke. Ganz typische Szene: Man trifft sich im Diner und versucht, Weltfragen zu klären, z.B. wer besser ist – Frank Sinatra oder Johnny Mathis?

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Video-Link: http://youtu.be/F3QANzPkkR4

Ein Wahnsinns-Männerfilm, eine DVD mit der deutschen Fassung gibt es leider (noch?) nicht.

Für den Jazz der Woche hat mich diesmal was ganz besonderes angesprungen. Miles Davis. Wayne Shorter. Herbie Hancock. All Blues.

http://youtu.be/vFTp2O0ywyw

Schönes Wochenende, viel Spaß!

 

 

 

Was liegt an? – 31.10. bis 6.11.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Die dritte italienische Woche hintereinander, Fußball satt an allen Wochentagen. Heute abend 2. Liga (Fürth-Braunschweig) auf sport1, dienstags und mittwochs die Champions League auf SKY und Sat1 (Bayern-SSC Neapel, für Dortmund und Leverkusen braucht man einen Decoder oder geht in eine SKY-Kneipe), Donnerstag dann die EuroLeague (kaum hatte man sich an Kabel1 gewöhnt, läuft sie auf Sat1) mit Hannover gegen FC Kopenhagen und Schalke gegen AEK Larnaca. Und ab Freitag wieder Bundesliga. Wer sich nicht für Fußball interessiert, hat’s schwer in diesen Zeiten.

Okay, es gibt auch andere Sportarten. Sport1 überrascht diese Woche mit Herrentennis: Die Swiss Indoors in Bassel werden ab Dienstag jeweils nachmittages übertragen. Ansonsten folgt Sport1 seinem üblichen Sendeschema. Montag Abend Zwote Liga, Greuter Fürth gegen Braunschweig. Dienstag Fußball-Schnarch-Talk mit Helmer und Buschmann, die die Champions-League-Partien Dortmund-Piräus und Valencia-Leverkusen ohne Bilder analysieren (eine Sendung für Männer, die das direkte Betrachten eines Fußballspiels als zu aufregend empfinden). Donnerstag ab 21 Uhr 15 Basketball Euroleague, Bamberg gegen Malaga, Samstag wieder die Bamberger Basketballer, diesmal aber in der Bundesliga gegen Frankfurt.

Wegen Eurosport muss man sich wohl langsam Sorgen  machen: unter der Woche sind Frauen-Fußball und Eiskunstlaufen die einzigen Live-Sportarten. Am Wochenende kommt wenigstens noch obskurer Motorsport (Rallye in Zypern, Tourenwagen-WM in Shanghai) dazu, aber so richtig haut das ja nicht rein. Ist wirklich nix los, hat der Programmchef ein Drogenproblem oder muss das Programmangebot mittlerweile aus der Kaffeekasse finanziert werden?

Und im Kino? Männer, die was auf sich halten, vermeiden unbedingt einen Besuch der ebenso rührseligen wie vorhersehbaren Roboter-Box-Plotte „Real Steel„. Auch „Paranormal Activity 3“ kann man sich schenken, auch wenn das Teil in den USA an den Kino-Kassen abgeräumt hat, das Strickmuster ist das Gleiche wie in Teil 1 und 2. Aber ausgerechnet der neue Eddie-Murphy-Streifen „Aushilfsgangster“ könnte sich lohnen. IMDB-User, die den Film in Previews schon gesehen haben, sind angenehm überrascht bis angetan, und der Trailer rockt.

http://youtu.be/gdG31x9v9J0

Wo wir bei rockenden Trailern sind: Diese Woche kommt die Männer-Komödie „Le Mac“ in die Videotheken, schüchterner Bankangestellter muss brutalen Drogen-Dealer doublen. Nichts für Freunde des Feinsinns, aber saukomisch.

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Video-Link: http://youtu.be/53UdJBoEprc

Spielfilme auch im Fernsehen, drei Klassiker sind angesagt. Heute Abend zeigt Das Vierte einen der besten Italo-Western überhaupt, „Der Tod ritt dienstags„, Tonino Valerii (ehemalige Leone-Assistent, das merkt man) drehte mit Giuliano Gemma und Lee van Cleef.

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Video-Link: http://youtu.be/2UX6KMJd7Sw

Am Dienstag um 22 Uhr 50 beschenkt Tele 5 die Freunde der Eastern-Komödie mit einem Jackie-Chan-Klassiker „Sie nannten ihn Knochenbrecher„. Den Kennern des Genres genügt der Originaltitel „Drunken Master“ zum Einschalten, ein Riesenspaß!
Am Sonntag um 20 Uhr 15 läuft dann der letzte Wochenklassiker, „Wahl der Waffen„, ein französischer Gangsterfilm mit Yves Montand und einem jungen, sensationellen Gerard Depardieu.

Und dann ist in Berlin noch das Jazzfest, vom 2. bis 6 November.

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Video-Link: http://youtu.be/5VEIyUknHKs

Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de.

 

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 21.10. bis 27.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Diese Woche haben wir eine Serie über Filmschlägereien begonnen und mit der legendären Prügelorgie von John Wayne und Randolph Scott in „The Spoilers“ eröffnet. Dieser Film ist ein Remake eines der ersten Stummfilmwestern aus dem Jahr 1914, ebenfalls „The Spoilers“ betitelt. Dieser Film steht komplett (in zehn Teilen) auf youtube. Hier ist Teil 10, das Video startet mit der Prügelei, die hier aber nicht im Saloon, sondern in einem relativ kleinen Büro stattfindet. Und auch mehr ein Ringkampf ist.

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Video-Link: http://youtu.be/R4_LhmgYADY?t=2m

Nuja, hat heute sicher nur noch historischen Wert, soll aber damals eine Sensation gewesen sein. Insgesamt wurde der Stoff nach einem Roman von Rex Beach 5mal verfilmt, noch einmal stumm 1923,  die erste Tonfassung gab’s 1930 mit Gray Cooper, die letzte Fassung wurde 1955 mit Jeff Chandler, Rory Calhoun und Ann Baxter gedreht. Wär mal wieder Zeit für ein Remake, bevor Russell Crowe zu alt wird.

Zum Thema „Wilder Westen“ findet sich natürlich einiges bei den Retronauten: Einmal diese Fotos der letzten Cowboys im Great Basin, eine aussterbende Subkultur, in der das Cowboy-Dasein quasi als Kunstform betrieben wird. Dann sind da noch beeindruckende Original-Aufnahmen nordamerikanischer Siedler und Fotos aus den Jahren 1887-1892, wie der Westen wirklich war.

Fahrrad-Routenplanung war auch ein Thema bei uns. Wer öfters auf Tour geht, kommt wohl an MagicMaps nicht vorbei, doch für den Gelegenheits-Radwanderer, der eine Tour planen will, gibt’s kostenlose Möglichkeiten im Netz. Mit naviki.org kann man unkompliziert navigieren- Außerdem hat man die Möglichkeit, eigene Tracks hochzuladen. Da kann man nicht nur prima mit angeben („Kiek mal, wo ich schon alles war!“), sondern auch die Routing-Funktion verbessern. gpsies funktioniert ähnlich und bietet zusätzlich noch einen praktischen Konverter für die verschiedenen Navi-Formate. Und die Berliner kriegen mal wieder ’ne Extrawurst: BBBike navigiert exklusiv durch Berlin und Potsdam, und das Routing ist ganz ausgezeichnet.

Wie wir letzte Woche schon sagten: es gibt für alles Anleitungen. Die Kollegen von „Art of Manliness“ haben jetzt eine illustrierte Anleitung zum Eintreten einer Tür veröffentlicht.

Zum Jazz der Woche. Die grandiose Patti Austin mit einer Hommage an Ella Fitzgerald.

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Video-Link: http://youtu.be/sm6oRCDz7a0

Schönes Wochenende, viel Spaß!

Was liegt an? – 24.10. bis 30.10.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Die nächste englische Woche steht an, diesmal ist es der DFB-Pokal, wir freuen uns auf Fußball satt mit spannenden Pokalpartien… und heute ist erstmal Pause. Keine Zweitliga-Montagspartie, morgen sendet das ZDF ab 20 Uhr 15 Dortmund gegen Dynamo Dresden, anschließend gibt’s eine Zusammenfassung der anderen Spiele, Mittwoch sendet die ARD ab 22 Uhr Zusammenfassungen der restlichen Partien. Und das war’s auch schon. Wer mehr Pokal sehen will, hat einen SKY-Decoder oder geht in die nächste Kneipe, die einen hat. Irgendwie nicht schön.

Auch die Sportsender absolvieren lediglich ein Pflichtprogramm. Sport1 sendet Dienstag abends Handball-Pokal, Sonnabendabend Basketball-Bundesliga und Sonntagabend Handball-BL. Eurosport mutiert zum Frauensender: Live übertragen werden diese Woche nur Frauen-Tennis und Eiskunstlauf. Die Bundesliga und die Formel 1 (man fährt diesmal in Indien hinter Vettel im Kreis herum) können wir dann wieder bei den üblichen Verdächtigen anschauen.

Auch in den Videotheken ist Routine angesagt, Kevin-James-Fans können sich über eine neue Komplett-Edition von „King of Queens“ folgen, die 36 DVDs kommen diesmal in einer US-Mailbox daher (ich fand die Kühlschrank-Edition sinnvoller und dem Anlass entsprechender). Wer neues Bonus-Material erwartet, schaut allerdings in die Röhre: null, niente, nada.

Aber im Kino geht die Post an. Die jung gebliebenen Comicfreunde und die Spielberg-Fans freuen sich seit Jahren auf die Tim-und-Struppi-Version des Meisters. Diese Woche ist es nun soweit. Hier ist Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn.

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Video-Link: http://youtu.be/vpIXJQhPY8c

Dann startet eine vielversprechende Komödie mit Bully Herbig und Jürgen Vogel in den Hauptrollen. Hotel Lux (Regie: Leander Haussmann) ist eine rasante Farce über die Insassen („Gäste“ kann man wohl nicht sagen) des legendären Moskauer Hotels, in dem deutsche Exilanten, u. a.  die Gruppe Ulbricht einquartiert wurden.

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Video-Link: http://youtu.be/VbkxzaPPU0Y

Und jetzt zum Männerfilm der Woche: Die Killer Elite! Das scheint ein Achtziger Jahre-Macho-Thriller zu sein: ordentlich Action, einfach strukturierte, trotzdem kernige Dialoge („Der Mann ist gut!“) und Robert de Niro spielt mit. Der Film sieht aber nur so aus, als wäre er aus den Achtzigern. Jason Statham spielt mit, der Film muss von heute sein!

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Video-Link: http://youtu.be/2NKCuzVDeP4

Ich bin Statham-Fan, ich geh so bald wie möglich rein.

Und im Fernsehen? arte bringt heute um 20 Uhr 15 eine Film-Noir-Perle: „Sie fuhren bei Nacht“ mit Humphrey Bogart und George Raft

http://youtu.be/cdM5gW2LTAc

3sat sendet Dienstagabend um 22 Uhr 50 „Arena“, eine Doku über die Welt des Stierkampfs mit faszinierenden Bildern. Und Jazzfreunde sollten sich den Samstagabend vormerken, da läuft um 20 Uhr 15 ebenfalls auf 3sat „To Russia with Jazz“, eine Doku über eine Benny-Goodman-Tournee durch die UdSSR. Mit Sicherheit sehenswert.

Also, englische Woche fast ohne Fußball. Trotzdem ist einiges geboten. Unter anderem bei „Männer unter sich“, wir starten Mittwoch Dienstag eine neue Serie für Freunde kerniger Action. Lasst euch überraschen! Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 14.10. bis 20.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Vor zwei Wochen hab ich hier ein paar Links zum großen Poeten Charles Bukowski reingestellt. Bukowski scheint wieder aktuell zu werden: Diese Woche hat Boingboing einen wunderbaren Brief veröffentlicht, den er an eine holländische Bücherei geschrieben hat, die eins seiner Bücher aus dem Sortiment genommen hat.

Noch einer, der in dieser Woche an Aktualität gewonnen hat: William Shatner, für mich immer noch der einzig wahre Kapitän der Enterprise (dieser Tee trinkende Franzose, naja…). Aber es wäre unfair, Shatner auf die Rolle des James Tiberius Kirk zu reduzieren, er hat uns in zahlreichen anderen Serien (in „Boston Legal“ war er wirklich brillant!) und Spielfilme erfreut, und denjenigen, die ihn als Sänger erlebt haben, wird er auf ewig unvergesslich bleiben. Bereits in den sechziger Jahren debütierte er mit dem Meilenstein-Album „The Transformed Man„, das Musikgeschichte schrieb.
Diese Woche hat er nachgelegt. „Seeking Major Tom“ liegt in den Läden bzw. zum Download bereit. Und Shatner weist Freddie Mercury in die Schranken.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=rmPOWJtsEGc

Shatner ist ein wirklich einzigartiger Mensch, einen wie ihn wird es kein zweites Mal geben. Und das meine ich ganz ernst.

Bei den Retronauten gab’s diese Woche beeindruckende Bärte zu sehen. Ein beeindruckend stromlinienförmiges Auto. Und sehr beeindruckende Fotos von nordamerikanischen Siedlern.

Radfahren war diese Woche Thema bei uns, und bei Radfahrern sind E-Bikes gerade ein ganz großes Thema. Seit meinem Sommerurlaub hab ich Vorurteile gegen die Dinger. Da war ich auf einem meiner Lieblingsradwege unterwegs und bin an einem Heurigen vorbei, vordem ein Trupp kettenrauchender Rentner saß, die mir fröhlich zuwinkten. Und als dann ein paar Kilometer später ein paar ernsthafte Steigungen kamen, an denen ich mich auf meinem Trekking-Rad ziemlich quälen musste, sind ebendiese Rentner auf ihren E-Bikes fröhlich röchelnd an mir vorbeigezogen.
Also nee. Muss ich nicht nochmal haben. Möchte ich mich auch nicht draufsetzen, käme mir wie Betrug am Berg vor. Aber es scheint noch andere Gründe zu geben, warum man mit dem E-Bike-Kauf noch etwas warten sollte: SpOn weiß von Qualitätsproblemen.

Irgendwie komm ich jetzt auf Queen.

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Video-Link: http://youtu.be/xt0V0_1MS0Q

Und da wären wir auch schon beim Jazz der Woche. Kann jemand so viel Spaß haben wie Danny Kaye und Louis Armstrong zusammen?

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Video-Link: http://youtu.be/jm6ktYq0Yxk

Vermutlich nicht, aber ihr könnt’s ja trotzdem versuchen. Schönes Wochenende!

 

 

Was liegt an? – 17.10. bis 23.10.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Jetzt wird’s englisch für die Fußballfreunde, denn für Fans des „Beautiful Game“ bedeuten die anstehenden „englischen“ Wochen, dass sie jeden Abend Fußball gucken können, wenn Begeisterung, Leidensfähigkeit und Lebensabschnittspartner mitspielen.
Heute abend gibt’s zum Aufwäremn Zweitliga-Fußball auf Sport1, St. Pauli hat ein Heimspiel gegen Düsseldorf, morgen (also Dienstag Abend) kann man der Frage nachgehen, ob es dem SSC Neapel gelingt, gegen die Bayern ein Tor zu schießen. Hat man einen SKY-Decoder zu Hause, kann man dort bleiben, ansonsten muss man zur Spielbeobachtung in die Kneipe (ich guck im Rat Pack in Kreuzberg). Mittwoch stehen Dortmund-Olympiakos Piräus (SKY) und  Leverkusen-FC Valencia (Sat1) an.
Donnerstag ist Euroleague, wie jetzt immer ab 18 Uhr 50 auf Kabel1,  Schalke-Larnaca, danach Hannover 96-FC Kopenhagen, und ab Freitag dann wieder die Bundesligen. Tjaha, den Fans, die in der Saisonvorbereitung geschlampt haben, geht jetzt die Kondition aus.

Ansonsten tut sich sportlich im TV nicht allzuviel, Eurosport überträgt unter der Woche live nur Damen-Tennis, ab Freitag kommt dann Snooker hinzu, die Players Tour Championship aus Killarney und ab Sonnabend start der Ski-Saison, FIS-Weltcup in Solden.
Sport1 sendet Handball (Dienstag), EuroLeague-Basketball (Bamberg-Zagreb) am Donnerstag und Basketball-Bundesliga am Sonnabend abend.
Und die ARD erfreut am Samstag Abend mit Boxen, Rogelio Omar Rossi vs. Marco Huck. Ja, genau, DER Marco Huck. Der so freundlich war, uns darüber zu informieren, dass er vorehelichen Sex ablehnt und noch keinen hatte. Der kürzlich geheiratet hat. Mal sehen, ob der Sex ihn geschwächt hat. Ich bin schon so gespannt…

Übrigens auch auf den den neuen Almodovar-Film Die Haut in der ich wohne, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Banderas spielt wieder die Hauptrolle, es soll ein Horrorfilm sein, die Bilder sind vielversprechend.

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Video-Link: http://youtu.be/489Gn4GKNVU

Das nicht-sportliche Fernsehen steht diese Woche ganz im Zeichen der automobilen Fortbewegung, heute abend sendet arte Convoy, einen kernigen LKW-Western bvon Sam Peckinpah mit Kris Kristofferson in der Hauptrolle. Freitag und Sonntag kommen die Jason-Statham-Fans auf ihre Kosten, Freitag 20 Uhr 15 sendet Pro7 „The Transporter“ und Sonntag läuft um 20 Uhr 15 auf RTL „The Transporter 3„. Sinn und Handlungskontinuität sucht man vergebens, logische Fehler treten noch öfters auf als Schusswunden und Statham ist immer noch auf der Suche nach einem zweiten Gesichtsausdruck. Ich mag diese Filme!
Und ich mag Jackie Chan. Am Dienstag um 20 Uhr 15 läuft auf Tele 5 Die Schlange im Schatten des Adlers eine Prügelorgie aus 1978 (!). Meine Herren, solange ist Jackie schon dabei.

Euch allen eine schöne Woche, viel Spaß!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 7. 10 bis 13. 10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Die Länderspiel-Pause ist rum, wir haben wieder Bundesliga. Früher (Ja, genau, wenn ich Sätze mit „Früher“ beginne, will der alte Sack in mir was sagen) hat man sich einfach gefreut, wenn man ein Tor geschossen hat. Heutzutage wird der Torjubel choreographiert und trainiert. Weltspitze sind die Isländer von Stjarnan FC:

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Video-Link: http://youtu.be/jRw7SqvBOrs
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Video-Link: http://youtu.be/s9Ii8yLuljI

Würde ich den alten Sack weiter zu Wort kommen lassen, dann würde der fragen, was das eigentlich soll. Und vermuten, dass das Training bei denen zu lasch ist, wenn sie noch Luft haben, um Torjubel-Choreographien zu üben.

„Die Wahrheit ist auf’m Platz“, hat Otto Rehagel mal gesagt. Stimmt. Für Boxer ist die Wahrheit im Ring. Musste Uzzy aus Pakistan auf die harte Tour lernen.

http://youtu.be/-ZPo4RgmLK4

Für unsere Outdoorgeschichten hab ich ein bisschen nach Offroad-Autos recherchiert, ob da nicht ein Artikel drin ist, aber ich selbst hab doch zu wenig Ahnung von der Materie, um drüber zu schreiben 1.
Allerdings bin ich dabei auf die Mutter den Vater aller Offroad-Karren gestoßen, den Jeep. Um diesen Wagen gibt’s viele interessante Geschichten, auf Spiegel Online steht ein Fahrbericht über einem historischen Willy MB, auf youtube gibt es einen eigenen, sehr professionell (vielleicht zu professionell) gemachten Jeep-Channel und bei den Geländewagen-Freaks aus Österreich gibt’s eine schöne Jeepseite mit Geschichte(n) und sehenswerter Bildergalerie.

Freitagabend naht und damit das Wochenend-Bier. Bei den Retronauten kann man sich schon mal einstimmen: historische Bierdosen.

Der Jazz der Woche ist diesmal Chet Baker gewidmet, einem Musiker, der emotionale Momente kreieren konnte wie kein zweiter. singt und spielt „I’m a fool to want you“. Gänsehaut.

http://youtu.be/2ZK8TnDIe2w

Wer mehr über Chet Baker wissen möchte, sei auf diesen und diesen Artikel beim Herrenzimmer hingewiesen, beide höchst lesenswert.

Schönes Wochenende, viel Spaß!

  1. Wenn einer von euch interesse hat, darüber was zu schreiben: mailt uns an oder schreibt was in die Kommentare