Was liegt an? – 3.10. bis 9.10.

Wie man’s macht, ist’s falsch. Das gilt auch für die Deutsche Fußballnationalmannschaft. Vor vier Wochen freu ich mich noch über die vorzeitig souverän herausgespielte EM-Quali, die zu den allerschönsten Hoffnungen Anlass gibt… und diese Woche muss ich leider konstatieren, dass diese Woche deswegen keinen richtigen fußballerischen Höhepunkt hat. Denn das Auswärts-Match am Freitag in der und gegen die Türkei ist nur noch ein besseres Freundschaftsspiel (ab 20 Uhr 15 in der ARD). Nuja, vielleicht gibt’s trotzdem ein paar schöne Tore…

Und im restlichen Sport? Nu, Eurosport protzt mit Champions League Live, wie kann das sein, in der Länderspielwoche? Aha, Handball und Frauenfußball, schöner Versuch, immerhin. Die sonntägliche Übertragung vom Radsport-Herbst-Klassiker Paris-Tours (240 km, da hätte ich Schwierigkeiten, das in zwei Tagen zu schaffen) könnte eventuell lohnen.
Sport1 bringt heute abend – wie jeden Montag – die zwote Liga, Braunschweig Düsseldorf. Unter der Woche widmet man sich dem Nachwuchs, am Mittwoch live aus Reutlingen u20 Deutschland-Italien, am Donnerstag die U21 gegen Bosnien-Herzegowina, ebenfalls live, aus Ingolstadt.
Und die Männer, die sich für Darts interessieren, kommen am Wochenende auf ihre Kosten, von Freitag bis Sonntag überträgt Sport1 den Darts World Grand Prix aus Dublin.
ICh kann mir nicht helfen, Darts ist für mich kein TV-Sport. Da fehlt mir dann doch eine gepflegte Pub-Atmosphäre, und zuzuschauen, wie diese Kerle ein ums andere Mal genau dahin treffen, wo sie hingezielt haben, ist irgendwo deprimierend.
Und Formel 1 ist auch noch, Vettel wird sich wohl beim Grand Prix in Japan den Titel sichern. Wie immer auf RTL und SKY zu sehen.

Kino! Am Donnerstag läuft „Johnny English – Jetzt erst recht“ an, der zweite Teil von Rowan Atkinson’s James-Bond-Parodie. Wie man so von Leuten liest, die den Streifen schon gesehen haben, scheint das ein saukomischer Volltreffer zu sein. Der Trailer ist auch nicht schlecht:

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Video-Link: http://youtu.be/s9GvPTwUyrI

Den Weg in die Videothek kann man sich diese Woche sparen, die neuen DVDs und Blurays hauen niemanden vom Hocker. Können wir Donnerstag zu Hause bleiben und uns die zwei besten Terence Hill/Bud Spencer-Western auf Kabel1 reinziehen: Um 20 Uhr 15 läuft „Die rechte und die Linke Hand des Teufels“ und anschließend „Vier Fäuste für ein Halleluja„, der im Vergleich zum ersten Film ein wenig weichgespült wirkt, aber diese grandiose Restaurantszene enthält. Laut IMDB stand diese Szene übrigens nicht im Drehbuch, sondern wurde von Hill und Spencer tutti completti dahinimprovisiert. Wenn’s stimmt: „Chapeau!“
Sonnabend Abend ab 20 Uhr 15 zerschroten Stefan Raab und ein Haufen von ProSieben zu Promnenten erklärte Menschen einen Haufen Autos im großen „TV Total Stock Car Challenge“. Kann ja ganz lustig werden, man lacht ja gelegentlich gern, wenn was kaputt geht.
Etwas weniger vorhersehbar, aber ziemlich spannend dürfte die ebenfalls um 20 Uhr 15 auf arte laufende Doku „Mit dem U-Boot in die Arktis“ sein. Es geht um die sogenannte Nautilus-Expedition, den 1931 gestarteten Versuch des australischen Abenteurers George Hubert Wilkins, mit einem U-Boot aus dem 1. Weltkrieg unter dem Nordpol durchzufahren. Dabei ist einiges passiert, könnte nicht nur ziemlich sondern höchst spannend werden.

Ansonsten viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 23.9. bis 30.9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Zwei Perlen sind diese Woche bei den Retronauten erschienen, einmal absolut atemberaubende Sinatra-Fotos von Phil Stern, zum anderen radikal-komische Titelbilder von „Man’s Life“, einer amerikanischen Männer-Zeitschrift aus den Fünfziger Jahren.

Bleiben wir einen Moment bei der Fotografie. Wer in Berlin wohnt oder in der nächsten Zeit nach Berlin kommt, sollte überlegen, ob er nicht mal in die Berlinische Galerie reinschaut. Dort werden zur Zeit Fotografien von Friedrich Seidenstücker ausgestellt, das ist ein ganz Großer. Für diejenigen, die nicht hinkönnen: bei „SpOn – eines Tages“ steht eine Reportage nebst Bilderstrecke.

Ebenfalls historisch: Die übelsten Fußballer-Frisuren aller Zeiten. Wenn Haar zu Architektur wird.

Ja, Fußball. Fußball ist Leidenschaft. Ein italienischer Sportreporter lebt’s vor:  Milan schießt zwei Törchen gegen Victoria Pilsen, und er rastet aus, als wäre Italien Weltmeister geworden. Vorbildlich.

http://youtu.be/LPsLZc3-AYc

Okay, nochmal Foto. Mir wäre lieber gewesen, ich hätte das Foto im nächsten Link nicht gesehen. Ich muss etwas ausholen dafür, und zwar bis 1982. Damals spielten die besten Brasilianer aller Zeiten…

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=zZxvYy5-ekI

Und nur Männer mit starken Nerven klicken den Link zu einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung, in dem erzählt wird, was aus Socrates geworden ist. Herrgottnochmal, ich hätte beinahe geflennt. Ein Jammer.

Okay, der Jazz der Woche. Heute möchte sich der alte Sack in mir mal wieder richtig austoben. Erzählen wir von früher, von der guten alten Zeit! Von damals, in den siebziger Jahren, als es in München einen Jazzclub namens Domicile gab. Der wurde von Leuten wie mir frequentiert, die die Ohren voll von dem Cordhosen-Jazz aus dem Allotria in der Türkenstraße hatten (wer mehr über die damalige Münchner Jazzszene wissen möchte, hier ist ein schöner Artikel aus der Jazzzeitung), im Domicile spielten (auch) die richtig großen Kaliber aus den USA. Meistens spielten die eine Woche lang allabendlich im Domicile, weil sich das nur so mit den Reisekosten rechnete. Einen Act gab’s, der spielte da nicht eine Woche, sondern einen Monat lang jeden Abend. Das war die Thad Jones-Mel Lewis-Bigband. Da war ich dann auch jeden Abend da.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=RtwdaI4l7bM

Nu dürfte klar sein, warum. Ein schönes Wochenende, viel Spaß!

 

Was liegt an? – 26.9. bis 2.10.

Was nächste Woche auf uns zukommt

So, der Papst ist wieder da, wo er hingehört: im beschaulichen Vatikanstaat, abgeschirmt von seinen Hofschranzen, wo ihn die Welt nicht stört. Mann, Mann, Mann, was ein verbohrter, verbiesterter alter Kerl. Ein „hörendes Herz“ hat er den Politikern gewünscht, aber sein eigenes hat die Ohren auf Durchzug gestellt. Okay, dieser Spuk ist vorbei, was liegt an?

Europacup-Woche, das heißt Fußball satt an sieben Tagen. Heute Abend Zwote Liga auf Sport1, besser zwomal Ex-Bundesliga: Dresden gegen Frankfurt. Morgen dann der Kracher der Woche, Bayern hat ein Heimspiel gegen Manchester City. Wird ja langsam unheimlich, was die Bayern in der Liga veranstalten, sind die wirklich so stark? ManCity dürfte ein echter Prüfstein werden, ich setz mich um die Ecke in die SKY-Kneipe zum gucken.
Mittwoch kann ich zuhause bleiben,  Sat1 überträgt Olampik Marseille gegen Dortmund, in der SKY-Kneipe läuft Leverkusen-Genk.
Und Donnerstag muss man für die EuroLeague wieder den Sendeplatz von Kabel1 suchen, ist ja noch ein bisschen ungewohnt. Wie dem auch sei Schalke-Haifa und Worskla Poltawa-Hannover 96 klauen ab 18 Uhr 50 Kultsendungen wie „Gaumenschmaus oder Gaumengraus“ den Sendeplatz.
Ab Freitag verleiht dann die Bundesliga unserem Wochenende wieder Struktur und Sinn.

Ansonsten senden Eurosport und Sport1 etwas Handball, Bundesliga wie Champions League, Eurosport hat als Highlight ab Freitag Snooker, und zwar die Players Tour Championship 2011/12 aus Warschau. Basketball-Fans können sich am Samstag Abend ab 20 Uhr 15 den Champions Cup (Bamberg gegen Braunschweig) reinziehen.
Und Boxen kommt auch noch. Sonnabend spät abends im Ersten läuft erst ein WM-Kampf im Cruisergewicht zwischen Yoan Pablo Hernandez und Steve Cunningham. dann ein Kampf um den EM-Titel im Mittelgewicht, nämlich Sebastian Sylvester gegen Grzegorz Proksa.

Den Kinobesuch schenken wir uns diese Woche, wer den 4. Teil von „Pirates of the Carribbean“ im Kino verpasst hat und glaubt, das angucken zu müssen, wird ab diese Woche in der Videothek fündig.

Offensichtlich ist allen Sendern klar, dass Männer wie wir unter der Woche nur Europacup gucken, deshalb laufen die spannenden Sendungen erst ab Freitag. Als da wären: „Jackie Chan’s First Strike“ Freitagabend um 20 Uhr 15 auf RTL II.

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Video-Link: http://youtu.be/xIzQnXMymGE

„Jackie Chan kämpft für die Welt!“ Prima Action, jede Menge vollpubertäre Gags und eine vollkommen undruchschaubare Handlung: so mögen wir unseren Jackie!
Am Sonnabend Abend läuft um 20 Uhr 15 auf arte eine hochinteressante Doku: „Tod beim Atlantikflug“. Es geht um den verschollenen Flugpionier Charles Nungesser, der kurz vor Charles Lindbergh beinahe (oder tatsächlich) eine Atlantiküberquerung geschafft haben soll. Klingt richtig spannend.
Um 21 Uhr 50 läuft auf 2sat die nächste interessante Doku, hier geht’s um den österreichischen Jahrhundert-Kabarettisten Helmut Qualtinger. Wer sich zur Einstimmung den „Herrn Karl“ angucken möchte, das Programm, mit dem Qualtinger unsterblich wurde, bitteschön. Steht komplett auf youtube:

http://youtu.be/G0p29_cfdQw

Mit handfesterer, geistig etwas weniger fordernder Unterhaltung beschließt der Auto-Fan seine Woche: Sonntag um 20 Uhr 15 läuft auf RTL in deutscher TV-Erstaustrahlung „The Fast & Furious 4: Neues Modell. Originalteile„. Vin Diesel spielt einen Betonklotz, der Autofahren kann.

Eine schöne Woche, viel Spaß!

 

 

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 16.9. bis 22.9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Heute haut der Papst wieder ab. Was bleibt als Fazit dieses Besuchs? Dass der liebe Gott nicht immer ein glückliches Händchen hat, wenn er sein Personal auswählt. Allein 25 Millionen musste die Filiale Deutschland der Katholen zahlen, damit Chefchen mal vorbeischaut. Den Opfern, die von ihren Geistlichen missbraucht worden sind, will die katholische Kirche jeweils fünftausend Euro zahlen. 7oo haben bisher einen Antrag gestellt, würde zusammen 3,5 Millionen machen. Ist doch schön, wenn jemand so deutlich Prioritäten setzt. Da weiß man, woran man ist.

Und damit ist genug mit dem Papst und seinen Katholen. Heuchler eben, mehr nicht. Letztlich unwichtig. Wichtig war was anderes: Ashton Kutcher in „Two and a Half Men“, am Montag lief in den USA die erste Folge der neuen Staffel.
Sagen wir’s mal so: Die Reaktionen waren eher gemischt.
Eher wohlwollend war noch diese Kritik von TVOvermind, bei der man außerdem noch ausführlich den Inhalt der Folge nachlesen kann. Screenrant hat’s nicht gefallen, TVFanatic fand’s furchtbar, Wegotthiscovered war auch nicht überzeugt und die Kommentatoren bei Nikki Finke sind sowieso chronisch übelgelaunt.
Ohne die Sendung gesehen zu haben: Ich denke, die Kritiker (Profis wie Amateure) sind voreilig. „Two and a Half Men“ wurde komplett runderneuert, es ist eine neue Show und neue Shows brauchen vier oder fünf neue Folgen, um zu sich zu finden. Die ersten drei Folgen sind sowieso Exposition, und Exposition ist nie so komisch, wie das, was später drauf aufbaut.
Auf alle Fälle hatte die Folge eine Mörderquote, doppelt so hoch wie die Premieren-Folge der letzten Staffel mit Charlie Sheen.
Und wir bekommen das ganze ja frühestens in eine Jahr zu sehen.

Wenden wir uns der Gegenwart zu. Fußball! Eine Woche ohne Europacup oder Länderspiel, entsetzlich. Ab heute gibt’s wieder Punktspiele! Zu Einstimmung ein sauberer Trick von einem Neuner aus Brasilien:

http://www.youtube.com/watch?v=PVbLoBbq22U

Jay-Jay Okocha hat den auch mal gebracht, gegen Dresden, wenn ich mich recht entsinne.
Wo wir bei Fußball sind: diese TV-Planer-Seite gibt einen Überblick über die Live-Übertragungen der nächsten Tage. Kann man schnell mal draufgucken, dass man auch ja ni verpasst. Praktisch.

Die legendärste Kantine Deutschlands, die des SPIEGEL, kommt ins Museum. In der Franfurter Rundschau steht warum.

Noch eine Legende: Charles Schumann, Münchens Barkeeper Numero Uno In der zeit steht ein von Moritz von Uslar verfasstes, lakonisches und total faszinierendes Portrait dieses Kerls.

Und wo wir bei „total faszinierend“ sind: der Mercedes SLS AMG Roadster! Um Himmelswillen, was für ein Wagen.

Und – Hand aufs Herz – wenn einer von euch so eine Karre hätte: würde er die Frau oder Freundin auch mal ans Steuer lassen? Naaa?
Wer „Nein!“ geantwortet hat, kann sich von einem „7. Sinn“ von vor dreißig Jahren bestätigen lassen, den Carsten Sohn entdeckt hat:

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Video-Link: http://youtu.be/MXGNUQEThtY

Okay, wir nähern uns dem Jazz der Woche. Vorher machen wir noch einen kurzen Zwischenstopp… im Westen? In Italien? Okay, bei Morricone & Co: Das Spaghetti-Western-Orchestra!

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Video-Link: http://youtu.be/Vud3URDXeL8

Und jetzt, nach Blues und Rembetiko mal wieder klassischer Jazz zu Wochenende. Duke Ellington. Er spielt SEIN Lied. Und noch ein paar Noten mehr.

http://youtu.be/bHRbEhLj540

Schönes Wochenende, viel Spaß!

 

 

 

Was liegt an? – 19.9. bis 25.9.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Nicht unbedingt die Hölle los, diese Woche. Kein internationaler Fußball, der Formel-1-Zirkus fährt diesmal in Singapur im Kreis herum (RTL, SKY) und in Kopenhagen ist Rad-WM, wo das Niveau so flach zu werden verspricht, wie der Kurs ist. Bei Eurosport scheinen sie völlig verzweifelt zu sein, am Mittwoch übertragen sie satte zwoeinhalb Stunden Cricket! Wirklich Cricket? Ja, Cricket. Und dann kommt auch noch der Papst. Trübe Aussichten also? Mitnichten.

Das Kino reißt’s raus. Am Donnerstag startet ein Fest von einem Film für alle Freunde der Komik jenseits der Geschmacksgrenzen: „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=aFybhcq9d6k

Hammer. Was Brendan Gleeson veranstaltet, scheint mir Oscar-reif zu sein.

„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“; hat Bertolt Brecht mal geschrieben. Irgendein Kathole muss das komplett falsch verstanden haben: Auf alle Fälle ist die Papstbank weder ein Geldinstitut noch eine Satire, sondern einfach eine geschmacklose Abzocke. Aber andererseits: wer 410 Öcken für eine Holzbank ausgibt, sich freut, dass von diesem Betrag äußerst großzügig 30 Euro nach Afrika gespendet werden und tatsächlich denkt, er habe einen „Ort der Besinnung und inneren Einkehr“ erworben, hat’s wohl nicht besser verdient. Verdienen wird letztlich nur eine andere Bank, die des Vatikans natürlich. Dieser ganze Papstbesuch geht mir jetzt schon auf die Eier.

Ablenkung ist also gefragt, wenn Benedikt uns heimsucht. In der Videothek ist nichts los, bleibt der Sport. Heute abend Zweitliga-Fußball auf Sport1, der KSC gegen St. Pauli, am Sonnabend Boxen, immerhin ein EM-Kampf, Alexander Dimitrenko macht mal wieder die Klitschkos nach, diesmal gegen den 36jährigen Michael Sprott.
Eurosport überträgt neben der bereits erwähnte Cricket-Posse (die indischen Kolkata Knight Rider gegen Somerset, falls es doch wen interessiert), die komplette Straßenrad-WM. Das Straßenradrennen der Männer ist am Sonntag, genau wie der Berlin Marathon, der davor ebenfalls auf Eurosport läuft. Die Öffentlich-Rechtlichen übertragen lieber einen Papstgottesdienst. Hat dem Programmchef wohl jemand ’ne Holzbank geschenkt.

Das TV-Ereignis der Woche findet heute Abend in den USA statt: Die erste Folge der neuen Staffel von „Two and a Half Men“ wird heute gesendet, die erste Folge ohne Charlie Sheen, die erste Folge mit Ashton Kutcher. Der verlotterte Saufaus Charlie Harper wird dem Vernehmen nach durch den liebeskranken Internet-Milliardär Walden Schmidt ersetzt. Äh, ja. Dass ein Haufen Kerle sich gern mit einem sexsüchtigen Biertrinker identifiziert hat, leuchtet mir ja ein, aber… keine Vorverurteilung. Vielleicht finden wir ja einen Geldsack mit gebrochenem Herzen… ganz interessant.
Aber es dauert ja sowieso noch eine Weile, bis wir hier in Deutschland Ashton Kutcher zu Gesicht bekommen, einstweilen sendet ProSieben dienstags ab 21 Uhr 15 die letzten Folgen mit Charlie Sheen (8. Staffel).
Am Samstag zeigt arte  um 20 Uhr 15 eine interessante Doku: „Im Schatten des Mondes“. Thema sind die Apollo-Missionen der NASA, die Astronauten erzählen von ihren Erlebnissen.
Sonntag um 20 Uhr 15 gehts bei ProSieben um ein etwas anderes Raumfahrtprogramm, Star Trek, das höchst rasante Prequel mit einer ganz jungen Enterprise-Besatzung läuft in deutscher Erstausstrahlung.
Guck ich aber nicht. Erstens hab ich’s im Kino gesehen. Zweitens hab ich mir die DVD geliehen. Und drittens läuft auf 3Sat (Wahnsinnwortspiel: Drittens!3Sat!) das neuste Programm von Deutschlands bestem Kabarettisten. Georg Schramm mit „Meister Yodas Ende“.

http://www.youtube.com/watch?v=ntVXLMfPLrM

Eine schöne Woche, viel Spaß!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 10.9. bis 16. 9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Wir stecken die Menschen ja gern in Schubladen, damit wir uns besser orientieren können. Christoph Daum ist ein Sprücheklopfer, Jürgen Klopp ein guter Kumpel und Thomas Schaaf… ja, Thomas Schaaf… irgendwie drög und humorlos, nöch?
Nein. Im Gegenteil.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=0PzSxkiMfKM

Wo wir gerade beim Fußball sind… in der Türkei läuft seit ein paar Wochen ein vollfetter Manipulations-Skandal ab, mittendrin Fenerbahçe Istanbul, so ’ne Art Bayern München der Türkei. Die UEFA hat Fenerbahçe aus der Champions League geschmissen, der Präsi hockt im Knast… da geht richtig die Post ab. Ich hab davon kaum was mitgekriegt, erst mein türkischer Zeitungshändler hat mich diesbezüglich in die Spur gebracht. Wer sich informieren möchte: In der taz steht ein Hintergrundbericht.

Dummerweise hab ich übersehen und in der Wochenvorschau daher auch nicht mitgeteilt, dass auf arte eine höchst sehenswerte Doku über den Comic-Zeichner Art Spiegelman gelaufen ist. Wer das Teil nun wegen mir verpasst hat, kann es sich noch ein paar Tage lang auf der arte-Mediathek reinziehen.

Diese Woche ist einer der komischsten  Schriftsteller Deutschlands 70 Jahre alt geworden: Eckhard Henscheid. „Eckhard wer?“ fragen jetzt bestimmt ein paar Kollegen, denn die Zeitungen nehmen die Autoren aus der Komik-Ecke oft nicht für voll. Was natürlich ein Unsinn ist.
Zu Henscheids Siebzigstem hat sich immerhin der Tagesspiegel bequemt. Und der Bayerische Rundfunk, weil der Bayerische Rundfunk keine Zeitung und Henscheid Bayer ist. Reich-Ranicki hat Henscheid mal einen „Idioten“ genannt. So jemand MUSS ein Guter sein. Hier ein etwas älterer Ausschnitt aus einer Lesung (Tonqualität ist etwas bescheiden).

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=Pbh5-2l0aVE

Ich selbst hab Henscheid vor – Hmmpf! – 35 Jahren zum ersten Mal erlebt, da hatte gerade der Zweitausendeins-Laden in der Münchner Türkenstraße eröffnet, und da hat er drin gelesen, aus einem damals gerade veröffentlichten Buch „Geht in Ordnung – sowieso – genau! Ein Tripelroman über die beiden Schwestern, den ANO-Teppichladen und den verfrühten Heimgang des Alfred Leobold“. Ich hab mich schlapp gelacht.
Sollte sich jetzt jemand für Henscheid interessieren, wäre sein Romanzyklus „Die Trilogie des fortlaufenden Schwachsinns“ (besteht aus „Die Vollidioten“, „Geht in Ordnung…“ u. „Die Mätresse des Bischofs“, gibt’s als Taschenbücher bei Zweitausendeins) mein Anspieltipp. Auf ca. 2000 Seiten passiert beinahe nix, das aber höchst furios. Und, wie gesagt, saukomisch.

Ja, saukomisch. Damit wären wir bei „Two And A Half Men“, einer der erfolgreichsten Sitcoms aller Zeiten. Im Frühjahr wurde ja Hauptdarsteller Charlie Sheen gefeuert und durch Ashton Kutcher ersetzt. Am Montag startet in den USA die neue Staffel, das neue Intro kann man jetzt schon auf youtube sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=8ObllYaw6Ek

Warten wir ab, wie Kutcher es macht, aber… er wird NIE ein Charlie Harper werden, da leg ich mich jetzt schon fest. Aber vielleicht will und soll er das ja auch gar nicht. Abwarten ist angesagt.

Hier im Blog ist ja derzeit Outdoor angesagt, in der nächsten Woche könnt ihr euch schon mal auf das Thema Fahrrad-Navigation freuen, bei den Recherchen zu dem Thema bin ich auf die Seite Navigation Professionell gestoßen, umfassende Infos zu dem ganzen GPS-Kram, fundierte Tests… sehr empfehlenswerte Seite.

Krabbenfischer

Thema Outdoor: Auf DMAX (soll ich den Sender eigentlich in die Fernseh-Vorschau miteinbeziehen?) läuft „The Deadliest Catch“, eine Doku-Serie über Krabbenfischer mit wirklich atemberaubenden Bildern. In der neuen V.i.S.d.P. ist ein Interview mit dem Kameramann der Serie, Cameron Glendenning. Lesenswert.

Die Retronauten sind auch immer eine Empfehlung wert, eine Seite auf der ich tatsächlich stundenlang herumstöbern und mich zwischen den zahllosen interessanten Themen verlieren kann. Highlight in dieser Woche sind die Rebellen-Fotos von Karlheinz Weinberger.

Und endlich sind wir beim Jazz der Woche angekommen. Diese Woche hab ich Harald Effenberg (ja, genau, der mit den Witzen!) gebeten, den auszusuchen, und da ich Harald schon seit ein paar Jährchen kenne, und weiß, dass er an keiner Akropolis-Platte mit Ouzo aufs Haus vorbeikommt, hätte ich eigentlich ahnen müssen, was kommt: Rembetiko!1
Harald hat einen Song aus dem Film „Rembetiko“ aus 1983 ausgesucht, deshalb dauert’s so ein Minütchen, bis der Song richtig losgeht. Erst erfährt die Background-Sängerin (Sotiria Leonardou),  dass der eigentliche weibliche Star zugekokst im Hotelbett liegt und sie deshalb jetzt sofort den Part übernehmen muss. Und dann legt sie los:
„Wenn der Mensch geboren wird,
wird ein Kummer geboren;
und wenn der Krieg entbrennt,
lässt sich das Blut nicht messen.

Ich verbrenne, ich verbrenne,
giesse noch mehr Öl ins Feuer;
ich ertrinke, ich ertrinke,
wirf mich in das tiefe Meer.“

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=aXJQmTSptCc

Hammer, oder? Aber beinahe hätte ich den Clip nicht genommen, weil ich gedacht hab, dass Intro ist zu lang, da klickt ihr weg, bevor die Leonardou lostutet. Ich hab dann aus dem gleichen Film diesen Clip hier in die Diskussion geworfen:

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=uHgTFm391K4&NR=1

Worauf Harald gemeint hat, der wäre ihm auch recht, die Kerle würden vielleicht besser zum Blog passen als die Sängerin. Da war dann nu ich verunsichert, und deshalb frag ich mal die Leser: Welcher Clip gefällt euch besser?

Welcher Rembetiko-Clip ist besser, Haralds oder dem Chris seiner?

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Danke fürs Mitmachen. schönes Wochenende, viel Spaß!

Foto Krabbenfischer: szlwzl under CC BY-SA 2.0

 

 

  1. Falls jetzt jemand fragt, wieso Rembetiko plötzlich Jazz ist: Rembetiko ist der Blues der Griechen, und da der Jazz vom Blues abstammt, stammt er auch vom Rembetiko ab. Alles klar?

Alles Öko? – Die IAA 2011 in Frankfurt

Alle zwei Jahre trifft sich die Autobranche in Frankfurt / Main. Man feiert sich, präsentiert glänzenden Lack und starke Motoren. Dauergrinsende Mädels, meist hübscher und auf jeden Fall gelenkiger, rekeln sich auf Motorhauben und streicheln Kotflügel. In dieser Glitzerwelt wird gezeigt, was uns in den nächsten Jahren zu Mobilität verhelfen soll. So weit, so gut. Wenn ich mich an die vollmundigen Versprechen und Prognosen der letzten zwölf Jahre erinnere, muss ich mir eingestehen, dass nicht viel davon heute tatsächlich unsere Autobahnen verstopft. Ich möchte an dieser Stelle nur mal den Wasserstoff-Motor erwähnen. Noch 1999 wurde ihm eine glorreiche und vor allem baldige Zukunft prophezeit.

Und 2011? Jeder Hersteller, der etwas auf sich hält, macht auf Öko. DerElektroantrieb ist salonfähig geworden. Ob nun Mercedes mit einem leuchtgelben SLK-Roadster, BMW mit einer – zugegeben interessanten – Studie oder Opel mit dem „Ampera“, um nur einige zu nennen: Jeder mischt mit im Konzert der abgasfreien Kraftfahrzeuge. Bleibt nur zu hoffen, dass der Strom, der diese Elektroflitzer antreibt, auch aus „sauberen“ Quellen stammt. Einzig Aston Martin tanzte hier aus der Reihe. Fast schon mit Stolz wies man auf deren Messestand darauf hin,dass jedes ausgestellte Fahrzeug um die 300 g/km CO² durch die dicken Auspuff-Töpfe bläst. Na ja. Bei den paar Autos, die die verkaufen, werden wir damit leben können.

Ich war schon am ersten Pressetag auf der IAA, für das Publikum werden die Hallentore am Samstag, den 17. September geöffnet. Ich habe mich ein wenig nach Spielzeugen „für echte Kerle“ umgesehen. Was VW, Ford, Opel & Co. so gezeigt haben, werdet Ihr ja demnächst eh im nächsten Stau bewundern dürfen…

Mercedes hat traditionell die Frankfurter Festhalle als „Messestand“.

 

An den beiden Pressetagen ist es noch einigermaßen ruhig auf der IAA. Ab Samstag wird wesentlich mehr auf dem Messegelände los sein!

Weltpremiere bei Mercedes: Der SLS AMG Roadster. 571 PS aus über 6.200 cm³ Hubraum beschleunigen ihn in 3,8 Sekunden auf 100. 317 km/h werden als Höchstgeschwindigkeit angegeben. Der Preis? Ab € 1.659,00 verriet das Schild neben dem Auto. Im Monat. Wie viele Monate wurde aber nicht verraten.

Beauty & Beast: Der neue ML ist angeblich mit 6 Litern auf 100 Kilometer zufrieden.

Für echte Kerle: Mit dem „Polar Hilux“ von Toyota wurde am 02. Mai 2007 der magnetische Nordpol erreicht.

Auch hübsch. Der Jeep natürlich!

Weichgespült unter indischer Regie: Der neue Range Rover

Lässt Männerherzen auch ohne schmückendes Beiwerk auf der Motorhaube höherschlagen: Der Ferrari 599 GTB Fiorano. V-12-Motor, knapp 6 Liter Hubraum, 620PS bei 7.600 U/min. 608 Nm Drehmoment, in 3,7 sek auf 100. Der Topspeed wird mit über 330 angegeben. Was im Berufsverkehr auf der A5 niemanden interessieren dürfte...

Der Motor des Jahres kommt natürlich auch von Ferrari.

Der „Radical SR 3SL“ macht seinem Namen alle Ehre. Interessant: Der kompromisslose 2-sitzer ist sogar für den Straßenverkehr zugelassen. Wer es noch radikaler will: Gegen Aufpreis gibt’s ein Rennkit.

Auch so ein Traum für Männer, die gerne mit dem Autoschlüssel spielen und sich über verdutzte Blicke der Unwissenden freuen. Oder hast du schon mal was von der Automarke Hamann gehört? Auf Basis des Mercedes SLS AMG wird dort ein recht individuelles Auto gebaut.

4c Concept heißt der neue Alfa Romeo. Ob das angesichts der netten Damen jemand interessiert?

Absolut abgasfrei, und das seit 1963. Wer ein garantiert CO²-freies Auto fahren möchte: Carrera hat sehr viele schnelle Fahrzeuge im Programm, die sofort lieferbar sind und ausgereift elektrisch ihre Bahnen ziehen. Und die dazu gehörigen Mädels sind sogar zum Anfassen!

Bugatti Veron Grand Sport. 1.000 PS. Kostet 1 Mio. Mehr sag ich jetzt nicht...

Eine interessante Studie ist der EX1 von Peugeot. 750 Kilo Leergewicht, 450 Kilometer Reichweite, 340 PS. Natürlich elektrisch.

Einem echten Kerl reichen zwei Räder für den Trip durch die Wüste. Auch wenn ich vermutlich nicht ganz falsch liege, wenn ich annehme, dass die meisten BMW R1200 GS wohl eher zum Flanieren entlang der Prachtboulevards herhalten müssen...

Aventador LP 700-4 heißt dieses Geschoss von Lamborghini. Permanenter Allradantrieb ist nötig, um die 700 PS und das Drehmoment von 690 Nm zu bändigen.

Chevrolet darf dieses Jahr den 100. Geburtstag feiern. Auf der IAA gibt es einige Highlights aus glorreich vergangenen Tagen.

Der Ur-911er. Ohne Schnickschnack. Fahrfreude pur für echte Kerle, die es draufhaben.

Robert Hill, freier Journalist und Fotograf. Kommt eigentlich aus München, wohnt im Taunus. Mag mechanische Uhren und klassische Kameras. Fotografiert, wenn privat, immer noch am liebsten auf Diafilm. Hat es geschafft, im letzten Jahr mehr Kilometer mit dem Fahrrad als mit dem Auto zu fahren.

www.roberthill.de

Fotos: Robert Hill (alle Rechte vorbehalten)

 

Was liegt an? – 12.9. bis 18.9.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Champions-League-Woche! Endlich wieder! Und was für Partien uns beschert werden: Dortmund-Arsenal! Chelsea-Leverkusen! Und Villareal gegen die Bayern. Nur diese Partie wird im Free-TV übertragen, für die beiden anderen Spiele muss man entweder Bezahlfernsehen haben, oder in eine Kneipe gehen, die Bezahlfernsehen hat, oder, wenn man relativ schmerzfrei ist, am Dienstag Abend Sport1 einschalten, die übertragen quasi live, tja, einen Liveticker. Wörtlich meint der Sender: „In ‚Dienstag LIVE‘ begrüßen die SPORT1-Moderatoren Frank Buschmann und Thomas Helmer regelmäßig aktuelle Gäste aus der Fußball-Welt und präsentiert die Themen der Woche, einen ausgiebigen Rückblick auf den Bundesliga Spieltag inkl. aller wichtigen Entscheidungen, strittigen Szenen und skurrilen Geschichten. In der Sendung werden die Sportfans darüber hinaus mit einem News-Ticker über aktuelle Ereignisse aus der Welt des Sports auf dem Laufenden gehalten. In der heutigen Sendung befasst sich SPORT1 ausführlich mit den Champions League-Partien zwischen Borussia Dortmund und Arsenal London sowie dem FC Chelsea und Bayer 04 Leverkusen.“
Also, wer sehen möchte, wie Helmer und Buschmann einen Liveticker angucken, schaltet Dienstagabend Sport1 ein. Bzw. wer heute abend Zweitliga-Fußball sehen möchte, Dresden-Bochum steht auf dem Programm. Für den Rest der Woche sendet Sport1 allerdings richtigen Sport, meistens die Basketball-EM und, am Sonnabend, ein Diamond-League-Meeting aus Brüssel.
Eurosport beglückt uns heute mit den letztes Tennis-Matches von den US-Open, morgen gibt’s Leichtathletik aus Zagreb und ab Donnerstag Snooker aus Forianòpolis, Brasilien, sowie die Europameisterschaften im Springreiten aus Madrid.
Was die Europa League angeht, für die fühlt sich Kabel1 zuständig, Donnerstag abend ab 18 Uhr 50, erst 96 gegen Standard Lüttich, dann Steaua Bukarest gegen Schalke.
Und schließlich läuft ja noch die Rugby-WM. Deutsche TV-Übertragungen davon sind ein ganz eigenes Thema, wer sich für diesen Sport interessiert, findet bei „Rugby im Web“ eine laufend aktualisierte Liste von TV-Übertragungen.

Am Donnerstag kommen auch die neuen Filme in die Kinos, zuvörderst „Männerherzen zwo“. Teil 1 wurde von der Kritik als „schmissig“ bzw. „charmanter Geschlechterspaß“ bezeichnet, Vokabeln, die mich verlässlich aus dem Kino jagen. Und die Fortsetzung scheint nicht besser zu sein.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=WDc1-eFw73I

Ja, um Himmelswillen. Ist so ein Film, wo man von der Frau reingeschleppt wird, damit sie sagen kann: „Genauso seid ihr Kerle! Zum Piepen!“ Mich schüttelt’s.

Dann lieber in die Videothek, wer im Kino den fantastischen Boxfilm „The Fighter“ verpasst hat, kann ihn ab diese Woche ausleihen. Motorsport-Fans legen sich die bewegende „Senna„-Doku zu, reines Gänsehautmaterial.

Und im Fernsehen? Am Dienstag laufen auf Pro Sieben hierzulande noch nicht versendete Folgen von „Two and a Half Men“, am Donnerstag läuft um 21 Uhr 05 auf arte eine hochinteressante Doku über ein vor der Kanalinsel Alderney entdecktes, fünfhundert Jahre altes Schiffswrack, dass demnächst geborgen werden soll: „Die Kanonen der Königin Elizabeth“.
Und am Sonntag kommt der Tatort endlich wieder aus Münster, „Zwischen den Ohren“ heißt er. Ich mag Boerne und Thiel. Freu ich mich jetzt schon drauf.

Hier im Blog starten wir mit einem Themenschwerpunkt „Outdoor“, bevor es gar zu herbstlich wird. Wir haben Beiträge übers Lagerfeuerkochen, Fahrradnavigation und, und, und vorbereitet, sind ein paar schöne Dinger dabei.
Und dann möchte ich noch mal an unser aktuelles Gewinnspiel erinnern, läuft noch bis Donnerstag, ihr könnt ein sehr schöens Extremsport-Buch gewinnen.

Und –  last but not least – ein Tipp für die Berliner Leser: Das „Finnegan’s“ in Steglitz feiert am kommenden Samstag 25jähriges bestehen. Ab 10 Uhr 30 wird Rugby geguckt (Irland-Australien), dazu gibt’s Full Irish Breakfast, am Nachmittag gibt’s Bundesliga mit Hertha, am Abend Livemusik, tagsüber steht ein All-you-can-eat-Buffet rum, und der Hammer: Getränke werden zu Preisen wie vor 25 Jahren verkauft.
Im Finnegan’s gibt’s übrigens jeden Sonntag Abend ein richtig cooles Pub-Quiz. Macht Spaß. Ich war mit meinem Team sogar schon mal dritter.

Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 3.9. bis 9.9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

So, Wochenende. Morgen ist Sonnabend. Als Uwe Seeler noch spielte, wurde am Samstag das Auto gewaschen und dazu die Konferenz gehört. Das Autowaschen muss nicht mehr sein, aber bei einem Delahaye oder einem Delage würde ich doch noch mal Schlauch und Schwamm zur Hand nehmen. Und auch wenn der Uwe nicht mehr spielt, Interviews mit ihm, sachichmal, les ich immer gern, sachichmal.
Herrgottnochmal, Paule Breitner ist auch nicht mehr der Jüngste, sechzig Jahre, nicht zu fassen.
Ebenfalls nicht zu fassen: dieser Elfer. Auf 11 Freunde haben sie ihn als „verschossensten Elfmeter aller Zeiten“ bezeichnet.

http://www.youtube.com/watch?v=dZguFvYS6Lk

Stimmt.

Für ein paar Beiträge in der nächsten Zeit hab ich angefangen, das Thema „Messer“ zu recherchieren. Als bekennender Frankophiler landet man da natürlich schnell beim Opinel. Bei Arte gibt’s einen netten kleinen Artikel über diese Kultmesser, die sogar ein eigenes Museum haben.

Bis nächsten Donnerstag könnt ihr euch noch an unsere aktuellen Gewinnspiel beteiligen, es gibt ein schönes, reich bebildertes Buch über Exxtremsport zu gewinnen.

Und schließlich der Jazz zum Wochenende, der diesmal eher ein Blues zum Wochenende ist. Carsten Sohn hat diese Super-Nummer von B.B. King ausgesucht, vielen Dank!

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=lt2c9Iyq2UQ

Euch allen ein schönes Wochenende, viel Spaß!

Buchtipp „No Limits – Extremsport“

Wenn Du Dich noch zu jung für den Golfplatz fühlst: Es gibt noch Sportarten jenseits von Fußball und Eishockey, die den ganzen Kerl fordern. Hast Du schon mal was von Big Wave-Surfen, Klippenspringen, Extrem-Mountainbiking oder Apnoe-Tauchen gehört?

In „No Limits – Extremsport – Die letzten Abenteurer dieser Erde“ geht es um Extrem- und Trendsportarten, die eine unglaubliche Faszination ausüben. Mit wirklich atemberaubenden Fotos und packenden Reportagen werden Extremsportler auf ihrer Jagd nach diesen unglaublichen Leistungen begleitet. In dieser Welt zählt der Instinkt oft mehr, als Wissen. Sekunden entscheiden manchmal über Leben und Tod.

Wenn du zum Beispiel wissen willst, warum Ross Clarke-Jones am liebsten am Limit surft, was Christian Redl, der Eistaucher an einem eiskalten Tag im März auf einem kleinen See in den Alpen bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt erlebt hat oder wie Mike Horn Einsamkeit, Eisbären und eisige Temperaturen in 824 Tagen um den Polarkreis ertrug, dann solltest du dir dieses Buch einmal genauer anschauen!

Weitere Themen: Ozeanrudern, Langstreckenschwimmen, Kajak Extrem, Klettern, Freeskiing, Expedition, Objektspringen, der „Missile Man“ (drei Jahre lang plante Felix Baumgartner das Projekt „Channel Crossing“ – der Versuch, ohne Flugzeug oder Gleitschirm von England nach Frankreich zu fliegen), Mountainbike Extreme und Freestyle Motocross.

Autoren: Stephan Bernhard / Melanie Schönthier
ISBN: 978-3-613-50512-4
Preis: 39.90 € / 66.00 sFr

Das beste kommt zum Schluss: Es gibt 1 Exemplar dieses wunderschön ausgestatteten Buchs zu gewinnen. Wie beim letzten Mal suchen wir wieder eine möglichst abgefahrene Bildunterschrift, und zwar für dieses Foto:

Ihr habt eine Woche Zeit, euch was auszudenken und hier in die Kommentare zu posten. Am Donnerstag, den 15. 9. 2011 um 12 Uhr mittags ist Teilnahmeschluss, die Kommentare zu diesem Beitrag werden geschlossen, und eine unabhängige Expertenkommission bestehend aus Stefan P. Wolf, Chris Kurbjuhn und Robert Hill wählt den originellsten Beitrag aus. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeiter von nassrasur.com und die Autoren dieses Blogs. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Spaß!

Foto: Josh Work (Viking Zippy) (CC-BY-ND 2.0)