Was liegt an? – 31.10. bis 6.11.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Die dritte italienische Woche hintereinander, Fußball satt an allen Wochentagen. Heute abend 2. Liga (Fürth-Braunschweig) auf sport1, dienstags und mittwochs die Champions League auf SKY und Sat1 (Bayern-SSC Neapel, für Dortmund und Leverkusen braucht man einen Decoder oder geht in eine SKY-Kneipe), Donnerstag dann die EuroLeague (kaum hatte man sich an Kabel1 gewöhnt, läuft sie auf Sat1) mit Hannover gegen FC Kopenhagen und Schalke gegen AEK Larnaca. Und ab Freitag wieder Bundesliga. Wer sich nicht für Fußball interessiert, hat’s schwer in diesen Zeiten.

Okay, es gibt auch andere Sportarten. Sport1 überrascht diese Woche mit Herrentennis: Die Swiss Indoors in Bassel werden ab Dienstag jeweils nachmittages übertragen. Ansonsten folgt Sport1 seinem üblichen Sendeschema. Montag Abend Zwote Liga, Greuter Fürth gegen Braunschweig. Dienstag Fußball-Schnarch-Talk mit Helmer und Buschmann, die die Champions-League-Partien Dortmund-Piräus und Valencia-Leverkusen ohne Bilder analysieren (eine Sendung für Männer, die das direkte Betrachten eines Fußballspiels als zu aufregend empfinden). Donnerstag ab 21 Uhr 15 Basketball Euroleague, Bamberg gegen Malaga, Samstag wieder die Bamberger Basketballer, diesmal aber in der Bundesliga gegen Frankfurt.

Wegen Eurosport muss man sich wohl langsam Sorgen  machen: unter der Woche sind Frauen-Fußball und Eiskunstlaufen die einzigen Live-Sportarten. Am Wochenende kommt wenigstens noch obskurer Motorsport (Rallye in Zypern, Tourenwagen-WM in Shanghai) dazu, aber so richtig haut das ja nicht rein. Ist wirklich nix los, hat der Programmchef ein Drogenproblem oder muss das Programmangebot mittlerweile aus der Kaffeekasse finanziert werden?

Und im Kino? Männer, die was auf sich halten, vermeiden unbedingt einen Besuch der ebenso rührseligen wie vorhersehbaren Roboter-Box-Plotte „Real Steel„. Auch „Paranormal Activity 3“ kann man sich schenken, auch wenn das Teil in den USA an den Kino-Kassen abgeräumt hat, das Strickmuster ist das Gleiche wie in Teil 1 und 2. Aber ausgerechnet der neue Eddie-Murphy-Streifen „Aushilfsgangster“ könnte sich lohnen. IMDB-User, die den Film in Previews schon gesehen haben, sind angenehm überrascht bis angetan, und der Trailer rockt.

http://youtu.be/gdG31x9v9J0

Wo wir bei rockenden Trailern sind: Diese Woche kommt die Männer-Komödie „Le Mac“ in die Videotheken, schüchterner Bankangestellter muss brutalen Drogen-Dealer doublen. Nichts für Freunde des Feinsinns, aber saukomisch.

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Video-Link: http://youtu.be/53UdJBoEprc

Spielfilme auch im Fernsehen, drei Klassiker sind angesagt. Heute Abend zeigt Das Vierte einen der besten Italo-Western überhaupt, „Der Tod ritt dienstags„, Tonino Valerii (ehemalige Leone-Assistent, das merkt man) drehte mit Giuliano Gemma und Lee van Cleef.

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Video-Link: http://youtu.be/2UX6KMJd7Sw

Am Dienstag um 22 Uhr 50 beschenkt Tele 5 die Freunde der Eastern-Komödie mit einem Jackie-Chan-Klassiker „Sie nannten ihn Knochenbrecher„. Den Kennern des Genres genügt der Originaltitel „Drunken Master“ zum Einschalten, ein Riesenspaß!
Am Sonntag um 20 Uhr 15 läuft dann der letzte Wochenklassiker, „Wahl der Waffen„, ein französischer Gangsterfilm mit Yves Montand und einem jungen, sensationellen Gerard Depardieu.

Und dann ist in Berlin noch das Jazzfest, vom 2. bis 6 November.

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Video-Link: http://youtu.be/5VEIyUknHKs

Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de.

 

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 21.10. bis 27.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Diese Woche haben wir eine Serie über Filmschlägereien begonnen und mit der legendären Prügelorgie von John Wayne und Randolph Scott in „The Spoilers“ eröffnet. Dieser Film ist ein Remake eines der ersten Stummfilmwestern aus dem Jahr 1914, ebenfalls „The Spoilers“ betitelt. Dieser Film steht komplett (in zehn Teilen) auf youtube. Hier ist Teil 10, das Video startet mit der Prügelei, die hier aber nicht im Saloon, sondern in einem relativ kleinen Büro stattfindet. Und auch mehr ein Ringkampf ist.

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Video-Link: http://youtu.be/R4_LhmgYADY?t=2m

Nuja, hat heute sicher nur noch historischen Wert, soll aber damals eine Sensation gewesen sein. Insgesamt wurde der Stoff nach einem Roman von Rex Beach 5mal verfilmt, noch einmal stumm 1923,  die erste Tonfassung gab’s 1930 mit Gray Cooper, die letzte Fassung wurde 1955 mit Jeff Chandler, Rory Calhoun und Ann Baxter gedreht. Wär mal wieder Zeit für ein Remake, bevor Russell Crowe zu alt wird.

Zum Thema „Wilder Westen“ findet sich natürlich einiges bei den Retronauten: Einmal diese Fotos der letzten Cowboys im Great Basin, eine aussterbende Subkultur, in der das Cowboy-Dasein quasi als Kunstform betrieben wird. Dann sind da noch beeindruckende Original-Aufnahmen nordamerikanischer Siedler und Fotos aus den Jahren 1887-1892, wie der Westen wirklich war.

Fahrrad-Routenplanung war auch ein Thema bei uns. Wer öfters auf Tour geht, kommt wohl an MagicMaps nicht vorbei, doch für den Gelegenheits-Radwanderer, der eine Tour planen will, gibt’s kostenlose Möglichkeiten im Netz. Mit naviki.org kann man unkompliziert navigieren- Außerdem hat man die Möglichkeit, eigene Tracks hochzuladen. Da kann man nicht nur prima mit angeben („Kiek mal, wo ich schon alles war!“), sondern auch die Routing-Funktion verbessern. gpsies funktioniert ähnlich und bietet zusätzlich noch einen praktischen Konverter für die verschiedenen Navi-Formate. Und die Berliner kriegen mal wieder ’ne Extrawurst: BBBike navigiert exklusiv durch Berlin und Potsdam, und das Routing ist ganz ausgezeichnet.

Wie wir letzte Woche schon sagten: es gibt für alles Anleitungen. Die Kollegen von „Art of Manliness“ haben jetzt eine illustrierte Anleitung zum Eintreten einer Tür veröffentlicht.

Zum Jazz der Woche. Die grandiose Patti Austin mit einer Hommage an Ella Fitzgerald.

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Video-Link: http://youtu.be/sm6oRCDz7a0

Schönes Wochenende, viel Spaß!

Was liegt an? – 24.10. bis 30.10.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Die nächste englische Woche steht an, diesmal ist es der DFB-Pokal, wir freuen uns auf Fußball satt mit spannenden Pokalpartien… und heute ist erstmal Pause. Keine Zweitliga-Montagspartie, morgen sendet das ZDF ab 20 Uhr 15 Dortmund gegen Dynamo Dresden, anschließend gibt’s eine Zusammenfassung der anderen Spiele, Mittwoch sendet die ARD ab 22 Uhr Zusammenfassungen der restlichen Partien. Und das war’s auch schon. Wer mehr Pokal sehen will, hat einen SKY-Decoder oder geht in die nächste Kneipe, die einen hat. Irgendwie nicht schön.

Auch die Sportsender absolvieren lediglich ein Pflichtprogramm. Sport1 sendet Dienstag abends Handball-Pokal, Sonnabendabend Basketball-Bundesliga und Sonntagabend Handball-BL. Eurosport mutiert zum Frauensender: Live übertragen werden diese Woche nur Frauen-Tennis und Eiskunstlauf. Die Bundesliga und die Formel 1 (man fährt diesmal in Indien hinter Vettel im Kreis herum) können wir dann wieder bei den üblichen Verdächtigen anschauen.

Auch in den Videotheken ist Routine angesagt, Kevin-James-Fans können sich über eine neue Komplett-Edition von „King of Queens“ folgen, die 36 DVDs kommen diesmal in einer US-Mailbox daher (ich fand die Kühlschrank-Edition sinnvoller und dem Anlass entsprechender). Wer neues Bonus-Material erwartet, schaut allerdings in die Röhre: null, niente, nada.

Aber im Kino geht die Post an. Die jung gebliebenen Comicfreunde und die Spielberg-Fans freuen sich seit Jahren auf die Tim-und-Struppi-Version des Meisters. Diese Woche ist es nun soweit. Hier ist Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn.

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Video-Link: http://youtu.be/vpIXJQhPY8c

Dann startet eine vielversprechende Komödie mit Bully Herbig und Jürgen Vogel in den Hauptrollen. Hotel Lux (Regie: Leander Haussmann) ist eine rasante Farce über die Insassen („Gäste“ kann man wohl nicht sagen) des legendären Moskauer Hotels, in dem deutsche Exilanten, u. a.  die Gruppe Ulbricht einquartiert wurden.

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Video-Link: http://youtu.be/VbkxzaPPU0Y

Und jetzt zum Männerfilm der Woche: Die Killer Elite! Das scheint ein Achtziger Jahre-Macho-Thriller zu sein: ordentlich Action, einfach strukturierte, trotzdem kernige Dialoge („Der Mann ist gut!“) und Robert de Niro spielt mit. Der Film sieht aber nur so aus, als wäre er aus den Achtzigern. Jason Statham spielt mit, der Film muss von heute sein!

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Video-Link: http://youtu.be/2NKCuzVDeP4

Ich bin Statham-Fan, ich geh so bald wie möglich rein.

Und im Fernsehen? arte bringt heute um 20 Uhr 15 eine Film-Noir-Perle: „Sie fuhren bei Nacht“ mit Humphrey Bogart und George Raft

http://youtu.be/cdM5gW2LTAc

3sat sendet Dienstagabend um 22 Uhr 50 „Arena“, eine Doku über die Welt des Stierkampfs mit faszinierenden Bildern. Und Jazzfreunde sollten sich den Samstagabend vormerken, da läuft um 20 Uhr 15 ebenfalls auf 3sat „To Russia with Jazz“, eine Doku über eine Benny-Goodman-Tournee durch die UdSSR. Mit Sicherheit sehenswert.

Also, englische Woche fast ohne Fußball. Trotzdem ist einiges geboten. Unter anderem bei „Männer unter sich“, wir starten Mittwoch Dienstag eine neue Serie für Freunde kerniger Action. Lasst euch überraschen! Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 14.10. bis 20.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Vor zwei Wochen hab ich hier ein paar Links zum großen Poeten Charles Bukowski reingestellt. Bukowski scheint wieder aktuell zu werden: Diese Woche hat Boingboing einen wunderbaren Brief veröffentlicht, den er an eine holländische Bücherei geschrieben hat, die eins seiner Bücher aus dem Sortiment genommen hat.

Noch einer, der in dieser Woche an Aktualität gewonnen hat: William Shatner, für mich immer noch der einzig wahre Kapitän der Enterprise (dieser Tee trinkende Franzose, naja…). Aber es wäre unfair, Shatner auf die Rolle des James Tiberius Kirk zu reduzieren, er hat uns in zahlreichen anderen Serien (in „Boston Legal“ war er wirklich brillant!) und Spielfilme erfreut, und denjenigen, die ihn als Sänger erlebt haben, wird er auf ewig unvergesslich bleiben. Bereits in den sechziger Jahren debütierte er mit dem Meilenstein-Album „The Transformed Man„, das Musikgeschichte schrieb.
Diese Woche hat er nachgelegt. „Seeking Major Tom“ liegt in den Läden bzw. zum Download bereit. Und Shatner weist Freddie Mercury in die Schranken.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=rmPOWJtsEGc

Shatner ist ein wirklich einzigartiger Mensch, einen wie ihn wird es kein zweites Mal geben. Und das meine ich ganz ernst.

Bei den Retronauten gab’s diese Woche beeindruckende Bärte zu sehen. Ein beeindruckend stromlinienförmiges Auto. Und sehr beeindruckende Fotos von nordamerikanischen Siedlern.

Radfahren war diese Woche Thema bei uns, und bei Radfahrern sind E-Bikes gerade ein ganz großes Thema. Seit meinem Sommerurlaub hab ich Vorurteile gegen die Dinger. Da war ich auf einem meiner Lieblingsradwege unterwegs und bin an einem Heurigen vorbei, vordem ein Trupp kettenrauchender Rentner saß, die mir fröhlich zuwinkten. Und als dann ein paar Kilometer später ein paar ernsthafte Steigungen kamen, an denen ich mich auf meinem Trekking-Rad ziemlich quälen musste, sind ebendiese Rentner auf ihren E-Bikes fröhlich röchelnd an mir vorbeigezogen.
Also nee. Muss ich nicht nochmal haben. Möchte ich mich auch nicht draufsetzen, käme mir wie Betrug am Berg vor. Aber es scheint noch andere Gründe zu geben, warum man mit dem E-Bike-Kauf noch etwas warten sollte: SpOn weiß von Qualitätsproblemen.

Irgendwie komm ich jetzt auf Queen.

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Video-Link: http://youtu.be/xt0V0_1MS0Q

Und da wären wir auch schon beim Jazz der Woche. Kann jemand so viel Spaß haben wie Danny Kaye und Louis Armstrong zusammen?

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Video-Link: http://youtu.be/jm6ktYq0Yxk

Vermutlich nicht, aber ihr könnt’s ja trotzdem versuchen. Schönes Wochenende!

 

 

Was liegt an? – 17.10. bis 23.10.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Jetzt wird’s englisch für die Fußballfreunde, denn für Fans des „Beautiful Game“ bedeuten die anstehenden „englischen“ Wochen, dass sie jeden Abend Fußball gucken können, wenn Begeisterung, Leidensfähigkeit und Lebensabschnittspartner mitspielen.
Heute abend gibt’s zum Aufwäremn Zweitliga-Fußball auf Sport1, St. Pauli hat ein Heimspiel gegen Düsseldorf, morgen (also Dienstag Abend) kann man der Frage nachgehen, ob es dem SSC Neapel gelingt, gegen die Bayern ein Tor zu schießen. Hat man einen SKY-Decoder zu Hause, kann man dort bleiben, ansonsten muss man zur Spielbeobachtung in die Kneipe (ich guck im Rat Pack in Kreuzberg). Mittwoch stehen Dortmund-Olympiakos Piräus (SKY) und  Leverkusen-FC Valencia (Sat1) an.
Donnerstag ist Euroleague, wie jetzt immer ab 18 Uhr 50 auf Kabel1,  Schalke-Larnaca, danach Hannover 96-FC Kopenhagen, und ab Freitag dann wieder die Bundesligen. Tjaha, den Fans, die in der Saisonvorbereitung geschlampt haben, geht jetzt die Kondition aus.

Ansonsten tut sich sportlich im TV nicht allzuviel, Eurosport überträgt unter der Woche live nur Damen-Tennis, ab Freitag kommt dann Snooker hinzu, die Players Tour Championship aus Killarney und ab Sonnabend start der Ski-Saison, FIS-Weltcup in Solden.
Sport1 sendet Handball (Dienstag), EuroLeague-Basketball (Bamberg-Zagreb) am Donnerstag und Basketball-Bundesliga am Sonnabend abend.
Und die ARD erfreut am Samstag Abend mit Boxen, Rogelio Omar Rossi vs. Marco Huck. Ja, genau, DER Marco Huck. Der so freundlich war, uns darüber zu informieren, dass er vorehelichen Sex ablehnt und noch keinen hatte. Der kürzlich geheiratet hat. Mal sehen, ob der Sex ihn geschwächt hat. Ich bin schon so gespannt…

Übrigens auch auf den den neuen Almodovar-Film Die Haut in der ich wohne, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Banderas spielt wieder die Hauptrolle, es soll ein Horrorfilm sein, die Bilder sind vielversprechend.

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Video-Link: http://youtu.be/489Gn4GKNVU

Das nicht-sportliche Fernsehen steht diese Woche ganz im Zeichen der automobilen Fortbewegung, heute abend sendet arte Convoy, einen kernigen LKW-Western bvon Sam Peckinpah mit Kris Kristofferson in der Hauptrolle. Freitag und Sonntag kommen die Jason-Statham-Fans auf ihre Kosten, Freitag 20 Uhr 15 sendet Pro7 „The Transporter“ und Sonntag läuft um 20 Uhr 15 auf RTL „The Transporter 3„. Sinn und Handlungskontinuität sucht man vergebens, logische Fehler treten noch öfters auf als Schusswunden und Statham ist immer noch auf der Suche nach einem zweiten Gesichtsausdruck. Ich mag diese Filme!
Und ich mag Jackie Chan. Am Dienstag um 20 Uhr 15 läuft auf Tele 5 Die Schlange im Schatten des Adlers eine Prügelorgie aus 1978 (!). Meine Herren, solange ist Jackie schon dabei.

Euch allen eine schöne Woche, viel Spaß!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 7. 10 bis 13. 10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Die Länderspiel-Pause ist rum, wir haben wieder Bundesliga. Früher (Ja, genau, wenn ich Sätze mit „Früher“ beginne, will der alte Sack in mir was sagen) hat man sich einfach gefreut, wenn man ein Tor geschossen hat. Heutzutage wird der Torjubel choreographiert und trainiert. Weltspitze sind die Isländer von Stjarnan FC:

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Video-Link: http://youtu.be/jRw7SqvBOrs
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Video-Link: http://youtu.be/s9Ii8yLuljI

Würde ich den alten Sack weiter zu Wort kommen lassen, dann würde der fragen, was das eigentlich soll. Und vermuten, dass das Training bei denen zu lasch ist, wenn sie noch Luft haben, um Torjubel-Choreographien zu üben.

„Die Wahrheit ist auf’m Platz“, hat Otto Rehagel mal gesagt. Stimmt. Für Boxer ist die Wahrheit im Ring. Musste Uzzy aus Pakistan auf die harte Tour lernen.

http://youtu.be/-ZPo4RgmLK4

Für unsere Outdoorgeschichten hab ich ein bisschen nach Offroad-Autos recherchiert, ob da nicht ein Artikel drin ist, aber ich selbst hab doch zu wenig Ahnung von der Materie, um drüber zu schreiben 1.
Allerdings bin ich dabei auf die Mutter den Vater aller Offroad-Karren gestoßen, den Jeep. Um diesen Wagen gibt’s viele interessante Geschichten, auf Spiegel Online steht ein Fahrbericht über einem historischen Willy MB, auf youtube gibt es einen eigenen, sehr professionell (vielleicht zu professionell) gemachten Jeep-Channel und bei den Geländewagen-Freaks aus Österreich gibt’s eine schöne Jeepseite mit Geschichte(n) und sehenswerter Bildergalerie.

Freitagabend naht und damit das Wochenend-Bier. Bei den Retronauten kann man sich schon mal einstimmen: historische Bierdosen.

Der Jazz der Woche ist diesmal Chet Baker gewidmet, einem Musiker, der emotionale Momente kreieren konnte wie kein zweiter. singt und spielt „I’m a fool to want you“. Gänsehaut.

http://youtu.be/2ZK8TnDIe2w

Wer mehr über Chet Baker wissen möchte, sei auf diesen und diesen Artikel beim Herrenzimmer hingewiesen, beide höchst lesenswert.

Schönes Wochenende, viel Spaß!

  1. Wenn einer von euch interesse hat, darüber was zu schreiben: mailt uns an oder schreibt was in die Kommentare

Was liegt an? – 10.10. bis 16.10.

Nochmal EM-Quali-Woche, für uns die endgültig letzte.  Wir können morgen gegen Belgien noch einen Rekord für die Ewigkeit erzielen (makellose 10 Siege in 10 Quali-Spielen), und ich gehe davon aus, dass unsere Nationalmannschaft das auch tun wird. In den anderen Gruppen geht’s teilweise noch um alles oder nichts, das wird ein richtig spannender Abend. Das ZDF überträgt Deutschland-Belgien sowie reihenweise Zusammenfassungen ab 18 Uhr, auf Eurosport läuft Schweden Niederlande, Dienstag ist der TV-Abend der Woche.

Aber schon heute Abend lohnt das Einschalten, arte zwigt ab 20:15 denn herrlich altmodischen Abenteuerfilm  100.000 Dollar in der Sonne mit Lino Ventura und einem unglaublich jungen Jean-Paul Belmondo.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=YC8IXRqDZWQ

Ebenfalls auf arte, auch ein älterer Film aber gar nicht altmodisch: „Duell„, ein frühes Steven-Spielberg-Meisterwerk. Ein Autofahrer wird von einem LKW-Fahrer terrorisiert, ein Film so verstörend wie eine gute Stephen-King-Story. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, das Charles Bronson den LKW-Fahrer gespielt haben soll, aber das ist natürlich Quatsch. Vom LKW-Fahrer istz während des ganzen Films gelegentlich ein Stiefel zu sehen, Spielberg war damals ein Nobody und Bronson ein Megastar, der hatte damaös anderes zu tun, als einem Nachwuchsregisseur die Füße vor die Kamera zu halten.
Am Sonnabend Abend um 20 Uhr 15 die Kultsendung für alle Männer, die nostalgisch verklärt auf ihre Schulhof-Prügeleien zurückblicken: „Schlag den Raab“ auf ProSieben.

Und Spocht? Nuja, am Wochenende die Bundesliga und die Platzierungsrennen der Formel 1 bei den üblichen Verdächtigen, Sport1 überträgt heute abend die EM-Quali der U21 gegen San Marino, ansonsten Handball und am Sonnabend Abend die Basketball Bundesliga, Eurosport sendet als Highlight am Donnerstag Mittag die Auslosung der EM-Quali-Playoffs, Sontag dann live den Marathon in Amsterdam, irgendwelche Superbike-Rennen und Handball.

Fußball-Fans werden auch in den Vudeotheken fündig, das St. Pauli-Dokudrama „Gegengerade“ kommt auf DVD raus.

Im Kino lockt „Apollo 18“ die Freunde der gepflegten Verschwörungstheorie ans Popcorn. Erzählt wird die Geschichte einer letzten Apollo-Mission, die von der NASA aus den Geschichtsbüchern getilgt wurde. Weil, da war nämlich noch wer auf’m Mond… Scheint immerhin ganz gut gemacht zu sein.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=Z3Bg3-OI8Nw

Und schließlich: schamlose Eigenwerbung. „Last Commander Standing„, die Rock-Show, für die ich das Buch verfasst habe, läuft diese Woche von Donnerstag bis Sonnabend im Berliner Café Schalotte. Ich bin diesmal selber auf der Bühne dabei (Keine Angst, ich singe nicht!). Sollte sich nach der Show jemand als „Männer unter sich“-Leser outen, gibt’s ’ne Backstage-Führung.

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Video-Link: http://youtu.be/bL__8M_4p9c

Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 1. 10. bis 6.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

DAS Thema gestern und DAS Thema heute und damit natürlich DAS Thema der Woche ist der Tod von Steven Jobs. DEN Nachruf auf diesen Mann hat Stephen Fry geschrieben (auf englisch).

Single Malt war diese Woche ein Thema bei uns, Single Malt ist im Netz ein schier unerschöpfliches Thema. Bei pot-still.de findet man eine schöne Einführung in das Thema und eine Übersicht über die schottischen Destillerien. Auch beim Whisky-Guide wissen sie sehr gut über dieses höchst akzeptable Getränk bescheid, und sie haben sogar eine Facebook-Seite.

Natürlich gibt’s auch jede Menge Videos zum Thema Whisky, ich beschränk mich erst mal auf meine Lieblings-Destillery, Laphroaig (am liebsten trink ich den 17jährigen, wo die Jod-Attacke mit dieser brutalen Verzögerung kommt!). Wie dem auch sei, von Laphroaig hab ich auf youtube ein nettes englisches PR-Filmchen gefunden.

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Video-Link: http://youtu.be/EIbjMgPcv78

Und eine sehr interessante Dia-Schau über die Herstellung der Jod-Bombe, ebenfalls mit englischem Kommentar.

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Video-Link: http://youtu.be/QedYdZJ6Puw

Auch wenn das vür viele von euch jetzt wie ein Schock kommen wird, aber ich muss es sagen: Whisky enthält Alkohol und ist somit eine Flüssigkeit, die sehr inspirierend sein und gleichzeitig viel Schaden anrichten kann. Das sieht man u. a. bei den Top Ten der „Drunk American Writers“ (Bilder scheinen kaputt zu sein). Dass Charles Bukowski die NumeroUno auf dieser Liste ist, wundert niemanden, der auch nur eine Bukowski-Story gelesen hat. Ich erinnere mich noch (ja, ich bin ein alter Sack), wie die ersten Bukowski-Bücher hierzulande herauskamen, der kam über die Leseratten wie ein Orkan. Und er kam auch persönlich, 1978 reiste er nach Deutschland, sein Buch „Die Ochsentour“ erzählt von diesem Trip. Bei Merian wird diese Reise noch einmal rekapituliert, und bei youtube findet man eine neunteilige (!) Doku darüber, in der auch Bukowskis Übersetzer, Carl Weissner, ausführlich zu Wort kommt.

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Video-Link: http://youtu.be/xQhgn9x-UCk

Kenner der freitäglichen Link-Parade denken jetzt „Nanu? War denn ix bei den Retronauten?“ Türlich war was bei den Retronauten. Sensationelle Werbung: Was sind das für Kerle, die „Playboy“ lesen?

Und schließlich, wie immer, der Jazz der Woche. Kann man cooler Gitarre spielen als Wes Montgomery, der Mann mit dem unverwechselbaren Saiten-Anschlag? Nee, kann man nich.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=MOm17yw__6U

Schönes Wochenende, viel Spaß!

 

Mein erstes Mal: Single Malt

Das wärmt...

Im Nassrasurforum las ich, dass es tatsächlich Männer gibt, die Whisky äußerlich anwenden und als Aftershave benutzen. Na, prima. Dann muss ich gleich vorausschicken, dass ich diesen Leuten keine neuen Erkenntnisse liefern kann, weder in Bezug auf die richtige Handhabe noch die Auswahl einer hauttypischen Whiskysorte. Nach wie vor ziehe ich die Einnahme dieses besonderen Getränkes der Einreibung vor, die ich ehrlicherweise bislang nie probiert habe. Vielleicht gelingt es mir aber mit meinem Beitrag, diesen extravaganten Anwendern das Gespür für die ursprüngliche Bestimmung von Whisky neu zu vermitteln:

Wenn ich das Thema „Whisky“ andenke, so fällt mir als erstes mein langer Weg bis zu der Erkenntnis ein, wie facettenreich dieses hochprozentige Getränk ist. Doch nicht allein der Geschmacksreichtum zeichnet seinen besonderen Genuss aus, die Atmosphäre, die sich beim Trinken hinzugesellt, rundet das Erlebnis wahrlich ab. Ich spreche jetzt nicht von den Käpt´n Böff Böff´s und ähnlichen Marken, die bei namhaften Discountern für wenig Geld zu erstehen sind. Die Allerweltsmarken, deren letzte Geschmacksfeinheiten mit Eis oder Cola gnadenlos neutralisiert werden, sollen ebenso wenig das Thema sein, nein, sondern ich spreche von dem richtigen schottischen Single-Malt-Whisky, in den viel Erfahrung, Geduld und Fertigkeit investiert worden sind, um ihn als echte Ableitung der ursprünglich gälischen Bezeichnung „uisge beatha“, als „Lebenswasser“ zu einem Trinkgenuss werden zu lassen.

Wie gesagt, bedurfte dieses Ziel für mich eines langen Weges, der vor ca. 30 Jahren wohl mit dem Probieren eines Dimple begann. „Whisky kratzt“, war die einzige Erkenntnis, die sich daraufhin fast dogmatisch bei mir festklammerte und jeglichen weiteren Versuch bereits im Keim erstickte. Dieses Dogma hätte wahrscheinlich auch für den Rest meines Lebens bestand gehabt, wenn mich nicht glücklicherweise eines schönen Spätnachmittags im Jahre 2008 mein ehemaliger Nachbar zu einem Fischessen eingeladen hätte. Gemeinsam mit seiner Frau liebten sie Reisen in das Ursprungsland des Whiskys. Aus dieser Liebe erwuchs der Trinkgenuss ebenso wie die Idee, selbst einen Handel aufzubauen, der sich damals noch auf wenige Marken beschränkte, zwischenzeitlich aber auf ein Repertoire von über 200 verschiedenen Sorten sowie allerlei passender Nebenprodukte zurückgreifen kann.

Brennkessel in einer schottischen Destillerie

Zunächst wehrte ich das Angebot meines Nachbarn mit der gewohnt stereotypen Bemerkung über das Kratzen ab, ließ mich aber schließlich ob seiner Beharrlichkeit dann doch hinreißen, einen 10 Jahre alten fruchtigen Talisker zu probieren. Binnen Sekunden löste sich das Dogma in Wohlgefallen auf. Endgültig überzeugte mich schließlich die Teilnahme an einem Whiskytasting. Gänzlich zu meinem Erstaunen fand ich „meinen Whisky“, einen 16 Jahre alten Lagavulin, dessen torfig rauchige Note mich bis heute stets aufs Neue fasziniert. Und das, obwohl ich zeitlebens ein überzeugter Nichtraucher war und bin.

Bereits beim Öffnen der Flasche entsteigt der zarte rauchige Duft, die erste Stufe des Genusses, den ich tief einatme. Der dunkle Bernstein seines Körpers im Tumbler, Ergebnis ruhig verweilender Nachreife in alten Sherry-Fässern, schmeichelt den Augen. Bedächtig schwenkend geht die Erhöhung seiner Temperatur mit der Steigerung der Intensität des Rauches einher. Der erste Schluck: Langsam schwappt die leicht ölige Flüssigkeit über die Zunge, noch ein wenig brennend beim ersten Mal bereitet sie die Geschmacksnerven auf die komplexe Geschmacksstruktur aus Karamell, Jod und Meeresbrise vor, die von einem langen rauchigen Abgang gekrönt wird, der durch ein langsames Ausatmen nach dem Schlucken nochmals nachklingt. Ein wohliges Gefühl breitet sich im Körper aus, Ruhe, Gemütlichkeit. Kann es einen größeren Genuss geben?

Ich bezweifle, dass mir die Einreibung meines Gesichtes und Halses mit Whisky die gleichen Erlebnisse bescheren würde und werde daher auch zukünftig bei der gewohnten Genussmethode bleiben. Es wäre schade, wenn den äußerlichen Anwendern ebenso wie ehemals mir der wahre Genuss so lange oder weiterhin verwehrt bliebe.

Thomas Fischer ist freier Versicherungsmakler und entdeckte im letzten Jahr auf Empfehlung seiner Frau die Freude am Schreiben. Ursprünglich am Niederrhein geboren, verschlug es ihn der Liebe wegen in die kleinste Sprachinsel der Welt, ins Saterland. Er ist seit 33 Jahren begeisterter Flugmodellbauer.

Foto Talisker: Carsten Przygoda  / pixelio.de
Foto Brennkessel: jens_jennsen  / pixelio.de

Was liegt an? – 3.10. bis 9.10.

Wie man’s macht, ist’s falsch. Das gilt auch für die Deutsche Fußballnationalmannschaft. Vor vier Wochen freu ich mich noch über die vorzeitig souverän herausgespielte EM-Quali, die zu den allerschönsten Hoffnungen Anlass gibt… und diese Woche muss ich leider konstatieren, dass diese Woche deswegen keinen richtigen fußballerischen Höhepunkt hat. Denn das Auswärts-Match am Freitag in der und gegen die Türkei ist nur noch ein besseres Freundschaftsspiel (ab 20 Uhr 15 in der ARD). Nuja, vielleicht gibt’s trotzdem ein paar schöne Tore…

Und im restlichen Sport? Nu, Eurosport protzt mit Champions League Live, wie kann das sein, in der Länderspielwoche? Aha, Handball und Frauenfußball, schöner Versuch, immerhin. Die sonntägliche Übertragung vom Radsport-Herbst-Klassiker Paris-Tours (240 km, da hätte ich Schwierigkeiten, das in zwei Tagen zu schaffen) könnte eventuell lohnen.
Sport1 bringt heute abend – wie jeden Montag – die zwote Liga, Braunschweig Düsseldorf. Unter der Woche widmet man sich dem Nachwuchs, am Mittwoch live aus Reutlingen u20 Deutschland-Italien, am Donnerstag die U21 gegen Bosnien-Herzegowina, ebenfalls live, aus Ingolstadt.
Und die Männer, die sich für Darts interessieren, kommen am Wochenende auf ihre Kosten, von Freitag bis Sonntag überträgt Sport1 den Darts World Grand Prix aus Dublin.
ICh kann mir nicht helfen, Darts ist für mich kein TV-Sport. Da fehlt mir dann doch eine gepflegte Pub-Atmosphäre, und zuzuschauen, wie diese Kerle ein ums andere Mal genau dahin treffen, wo sie hingezielt haben, ist irgendwo deprimierend.
Und Formel 1 ist auch noch, Vettel wird sich wohl beim Grand Prix in Japan den Titel sichern. Wie immer auf RTL und SKY zu sehen.

Kino! Am Donnerstag läuft „Johnny English – Jetzt erst recht“ an, der zweite Teil von Rowan Atkinson’s James-Bond-Parodie. Wie man so von Leuten liest, die den Streifen schon gesehen haben, scheint das ein saukomischer Volltreffer zu sein. Der Trailer ist auch nicht schlecht:

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Video-Link: http://youtu.be/s9GvPTwUyrI

Den Weg in die Videothek kann man sich diese Woche sparen, die neuen DVDs und Blurays hauen niemanden vom Hocker. Können wir Donnerstag zu Hause bleiben und uns die zwei besten Terence Hill/Bud Spencer-Western auf Kabel1 reinziehen: Um 20 Uhr 15 läuft „Die rechte und die Linke Hand des Teufels“ und anschließend „Vier Fäuste für ein Halleluja„, der im Vergleich zum ersten Film ein wenig weichgespült wirkt, aber diese grandiose Restaurantszene enthält. Laut IMDB stand diese Szene übrigens nicht im Drehbuch, sondern wurde von Hill und Spencer tutti completti dahinimprovisiert. Wenn’s stimmt: „Chapeau!“
Sonnabend Abend ab 20 Uhr 15 zerschroten Stefan Raab und ein Haufen von ProSieben zu Promnenten erklärte Menschen einen Haufen Autos im großen „TV Total Stock Car Challenge“. Kann ja ganz lustig werden, man lacht ja gelegentlich gern, wenn was kaputt geht.
Etwas weniger vorhersehbar, aber ziemlich spannend dürfte die ebenfalls um 20 Uhr 15 auf arte laufende Doku „Mit dem U-Boot in die Arktis“ sein. Es geht um die sogenannte Nautilus-Expedition, den 1931 gestarteten Versuch des australischen Abenteurers George Hubert Wilkins, mit einem U-Boot aus dem 1. Weltkrieg unter dem Nordpol durchzufahren. Dabei ist einiges passiert, könnte nicht nur ziemlich sondern höchst spannend werden.

Ansonsten viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de