Das männliche Zitat der Woche (II): Orison Swett Marden

377px-Orison_Swett_Marden_-_Project_Gutenberg_eText_21291„Keinem Menschen Unrecht zugefügt zu haben … durchs Leben zu gehen und nur eine Armeslänge entfernt zu sein von dem, was einem nicht gehört, nichts zwischen der eigenen Begierde und ihrer Erfüllung außer dem unsichtbaren Gesetz der Rechtschaffenheit – das bedeutet es, ein Mann zu sein.“

(“To have done no man a wrong…to walk and live, unseduced, within arm’s length of what is not your own, with nothing between your desire and its gratification but the invisible law of rectitude—this is to be a man.”)

Orison Swett Marden

Unsere Kollegen von “The Art of Manliness” haben eine hervorragende Sammlung von Zitaten zum Thema “Männlichkeit” zusammengestellt. In loser Folge bringen wir die besten dieser Zitate in deutscher Übersetzung.

Foto: Public Domain

Das männliche Zitat der Woche (I): James A. Garfield

256px-James_Abram_Garfield,_photo_portrait_seated„Ich habe vor, einen Mann aus mir zu machen. Und wenn mir das gelungen ist, wird mir alles andere auch gelingen.“

(I mean to make myself a man, and if I succeed in that, I shall succeed in everything else.)

James A. Garfield

Unsere Kollegen von „The Art of Manliness“ haben eine hervorragende Sammlung von Zitaten zum Thema „Männlichkeit“ zusammengestellt. In loser Folge bringen wir die besten dieser Zitate in deutscher Übersetzung.

Foto by Unknown; part of Brady-Handy Photograph Collection. [Public domain], via Wikimedia Commons

Schlagfluss

Als Friedrich Schiller noch plante, deutscher Professor (in Mainz) zu werden, setzte er auf Unterstützung des neuen Bischofs von Konstanz und Mainz, weil der Arzt Schiller damit rechnete, daß der noch amtierende alte Bischof von Konstanz „längst fort sein sollte“. Der freilich gab nicht so schnell wie erhofft den Löffel ab. So dass Schiller monatelang wartete.
Als die erwartete Todesnachricht, mit der Schiller jeden Tag gerechnet haben soll, nicht eintraf, soll Schiller gesagt haben:

„Das große Übel bei diesen Herren ist, dass sie nichts denken; käme auch nur eine einzige Idee in den Kopf des betagten Bischofs, so würde es die Organisation seines Gehirns nicht aushalten, er müsste plötzlich an einem Schlagfluß dahinfahren.“1

Bekannt ist: Damaliger Bischof war Friedrich Karl Joseph v. Erthal (von 1774-1802), dem Karl Theodor Frhr. v. Dalberg als Bischof (von 1802-1803) folgte. Weniger bekannt ist, daß das von Schiller erkannte „große Übel bei diesen Herren“ bis heute in Ganzdeutschland weiterwirkt;-): Würde in deren Köpfe „auch nur eine einzige Idee“ kommen – so wäre dies ein nachhaltiger Beitrag erstens zum Kampf gegen Erwerbslosigkeit, zweitens zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen und drittens zur Hygienisierung sowohl der intellektuellen Kultur als auch der Medienlandschaft in Ganzdeutschland …

Richard Albrecht ist „gelernter“ Journalist, extern provomierter und habilitierter Sozialwissenschaftler, lebt seit seiner Beurlaubung als Privatdozent (1989) als Freier Autor & Editor in Bad Münstereifel und war 2002/07 Herausgeber von rechtskultur.de. Unabhängiges online-Magazin für Menschen und Bürgerrechte. Bio-Bibliographie – http://wissenschaftsakademie.net

 

  1. Zitiert in: Schiller. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 1993: 251-252.

Liberales Männerbild

Hochinteressant, was Hans-Joachim Otto (FDP, parlamentarischer Staatssekretär beim BuMi für Wirtschaft und Technologie) so tweetet, wenn der Tag lang ist:

Und gleich danach, auf Nachfrage:

So, jetzt wissen wir Bescheid: wenn ein Kerl Scheiß baut, um einer Frau zu imponieren, ist natürlich die Frau schuld. Immer wieder schön, wenn ein FDP-Mann sich zum Thema „Verantwortung“ äußert.