Links der Woche – 23.9. bis 30.9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Zwei Perlen sind diese Woche bei den Retronauten erschienen, einmal absolut atemberaubende Sinatra-Fotos von Phil Stern, zum anderen radikal-komische Titelbilder von „Man’s Life“, einer amerikanischen Männer-Zeitschrift aus den Fünfziger Jahren.

Bleiben wir einen Moment bei der Fotografie. Wer in Berlin wohnt oder in der nächsten Zeit nach Berlin kommt, sollte überlegen, ob er nicht mal in die Berlinische Galerie reinschaut. Dort werden zur Zeit Fotografien von Friedrich Seidenstücker ausgestellt, das ist ein ganz Großer. Für diejenigen, die nicht hinkönnen: bei „SpOn – eines Tages“ steht eine Reportage nebst Bilderstrecke.

Ebenfalls historisch: Die übelsten Fußballer-Frisuren aller Zeiten. Wenn Haar zu Architektur wird.

Ja, Fußball. Fußball ist Leidenschaft. Ein italienischer Sportreporter lebt’s vor:  Milan schießt zwei Törchen gegen Victoria Pilsen, und er rastet aus, als wäre Italien Weltmeister geworden. Vorbildlich.

http://youtu.be/LPsLZc3-AYc

Okay, nochmal Foto. Mir wäre lieber gewesen, ich hätte das Foto im nächsten Link nicht gesehen. Ich muss etwas ausholen dafür, und zwar bis 1982. Damals spielten die besten Brasilianer aller Zeiten…

Und nur Männer mit starken Nerven klicken den Link zu einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung, in dem erzählt wird, was aus Socrates geworden ist. Herrgottnochmal, ich hätte beinahe geflennt. Ein Jammer.

Okay, der Jazz der Woche. Heute möchte sich der alte Sack in mir mal wieder richtig austoben. Erzählen wir von früher, von der guten alten Zeit! Von damals, in den siebziger Jahren, als es in München einen Jazzclub namens Domicile gab. Der wurde von Leuten wie mir frequentiert, die die Ohren voll von dem Cordhosen-Jazz aus dem Allotria in der Türkenstraße hatten (wer mehr über die damalige Münchner Jazzszene wissen möchte, hier ist ein schöner Artikel aus der Jazzzeitung), im Domicile spielten (auch) die richtig großen Kaliber aus den USA. Meistens spielten die eine Woche lang allabendlich im Domicile, weil sich das nur so mit den Reisekosten rechnete. Einen Act gab’s, der spielte da nicht eine Woche, sondern einen Monat lang jeden Abend. Das war die Thad Jones-Mel Lewis-Bigband. Da war ich dann auch jeden Abend da.

Nu dürfte klar sein, warum. Ein schönes Wochenende, viel Spaß!

 

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Outdoor: Lagerfeuer-Kochen mit dem Dutch Oven

Okay, ist ein Werbevideo von der Firma, die diese (übrigens mordsschweren) Eisentöppe herstellt. Zeigt aber sehr schön, was man mit diesen Dingern so alles anstellen kann. Und das der Hauptdarsteller die ganze Zeit mit ’nem bekleckerten Hemd rumläuft, macht die Sache schon wieder sympathisch. Und authentisch natürlich. Kleckern macht draußen mehr Spaß als drinnen.

Thema Dutch Oven: Braucht man so ein Teil, wenn man draußen kochen will? Im Prinzip nicht, aber vielleicht doch. Kochen mit dem Dutch Oven macht Spaß und schmeckt. Das liegt zum einen am Material: Gusseisen. Für mich das beste Material, wenn’s um langsames Schmoren geht. Gusseisen braucht zwar ein Weilchen (und eine gewisse Menge Energie), bis es richtig aufgeheitzt ist, aber wenn’s einmal auf Temperatur ist, braucht es nur minimale Hitze, um sie zu halten.
Okay, billig sind die Teile nicht, dafür sind sie enorm haltbar. Ich hab bei mir in der Küche zwei gusseiserne Töpfe, einen emaillierten Schmortopf und einen nicht emaillierten Bräter, beide hab ich vor über dreißig Jahren gekauft und beide benutze ich noch. Sind letztlich die preiswertesten Töpfe, die ich je angeschafft habe (damals ca. 120,- DM pro Stück), denn für irgendwelchen Sonderangebots-Blechkram, der nach zwei, drei Jahren auf den Müll geflogen ist, hab ich ein vielfaches ausgegeben.
Wie dem auch sei, Schmorzeugs gelingt in Gusseisen meiner Erfahrung nach besser als in Töpfen aus anderem Material. Und wer schon mal selber Baked Beans im gusseisernen Schmortopf gemacht hat (egal ob bei milder Hitze im Ofen oder in der Glut vom Lagerfeuer), der fasst das Zeugs aus der Büchse nur noch im Notfall an.
Also klare Sache: Wenn das nötige Geld vorhanden ist, zuschlagen und Dutch Oven kaufen (gibt’s auch in der „fußlosen“ Variante für den Herd zuhause)?
Kurz noch mal nachdenken: Wer damit tatsächlich draußen kochen will, braucht noch einiges an Zubehör: Kohlenzange/-schaufel, Deckelheber,  Hitzeschutz-Handschuhe… Und – ganz wichtig – bedenkt das Gewicht von so einem Teil. Wer ein paar Kilometerchen durch die Pampa wandern möchte, um sich dann was leckeres im Dutch Oven zu kochen, sollte das Ding vorher mit dem Auto an den Zielort geschafft haben. Mitschleppen möchte so ein Teil sicher niemand.
Wer aber über einen eigenen Garten mit fester Feuerstelle und/oder Grillplatz verfügt, und sein bisheriges Repertoire bestehend aus Würstchen, Nackensteaks und Nudelsalat erweitern möchte, der sollte zuschlagen. Mit ’nem Dutch Oven tut sich so ein Mann was richtig Gutes an.

Die Dutch Ovens von Lodge (also die aus dem Video) werden in Deutschland von Venatus vertrieben. Da kann man sich auch eine schön gemachte Gebrauchsanleitung als PDF downloaden. Carsten Bothe, dem Venatus gehört, veranstaltet übrigens auch Lagerfeuer-Kochkurse. Zu einem dieser Kochkurse hat er mich eingeladen, den ausführlichen Bericht davon mit vielen Fotos gibt’s in ein paar Tagen hier im Blog.

 

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Was liegt an? – 26.9. bis 2.10.

Was nächste Woche auf uns zukommt

So, der Papst ist wieder da, wo er hingehört: im beschaulichen Vatikanstaat, abgeschirmt von seinen Hofschranzen, wo ihn die Welt nicht stört. Mann, Mann, Mann, was ein verbohrter, verbiesterter alter Kerl. Ein „hörendes Herz“ hat er den Politikern gewünscht, aber sein eigenes hat die Ohren auf Durchzug gestellt. Okay, dieser Spuk ist vorbei, was liegt an?

Europacup-Woche, das heißt Fußball satt an sieben Tagen. Heute Abend Zwote Liga auf Sport1, besser zwomal Ex-Bundesliga: Dresden gegen Frankfurt. Morgen dann der Kracher der Woche, Bayern hat ein Heimspiel gegen Manchester City. Wird ja langsam unheimlich, was die Bayern in der Liga veranstalten, sind die wirklich so stark? ManCity dürfte ein echter Prüfstein werden, ich setz mich um die Ecke in die SKY-Kneipe zum gucken.
Mittwoch kann ich zuhause bleiben,  Sat1 überträgt Olampik Marseille gegen Dortmund, in der SKY-Kneipe läuft Leverkusen-Genk.
Und Donnerstag muss man für die EuroLeague wieder den Sendeplatz von Kabel1 suchen, ist ja noch ein bisschen ungewohnt. Wie dem auch sei Schalke-Haifa und Worskla Poltawa-Hannover 96 klauen ab 18 Uhr 50 Kultsendungen wie „Gaumenschmaus oder Gaumengraus“ den Sendeplatz.
Ab Freitag verleiht dann die Bundesliga unserem Wochenende wieder Struktur und Sinn.

Ansonsten senden Eurosport und Sport1 etwas Handball, Bundesliga wie Champions League, Eurosport hat als Highlight ab Freitag Snooker, und zwar die Players Tour Championship 2011/12 aus Warschau. Basketball-Fans können sich am Samstag Abend ab 20 Uhr 15 den Champions Cup (Bamberg gegen Braunschweig) reinziehen.
Und Boxen kommt auch noch. Sonnabend spät abends im Ersten läuft erst ein WM-Kampf im Cruisergewicht zwischen Yoan Pablo Hernandez und Steve Cunningham. dann ein Kampf um den EM-Titel im Mittelgewicht, nämlich Sebastian Sylvester gegen Grzegorz Proksa.

Den Kinobesuch schenken wir uns diese Woche, wer den 4. Teil von „Pirates of the Carribbean“ im Kino verpasst hat und glaubt, das angucken zu müssen, wird ab diese Woche in der Videothek fündig.

Offensichtlich ist allen Sendern klar, dass Männer wie wir unter der Woche nur Europacup gucken, deshalb laufen die spannenden Sendungen erst ab Freitag. Als da wären: „Jackie Chan’s First Strike“ Freitagabend um 20 Uhr 15 auf RTL II.

„Jackie Chan kämpft für die Welt!“ Prima Action, jede Menge vollpubertäre Gags und eine vollkommen undruchschaubare Handlung: so mögen wir unseren Jackie!
Am Sonnabend Abend läuft um 20 Uhr 15 auf arte eine hochinteressante Doku: „Tod beim Atlantikflug“. Es geht um den verschollenen Flugpionier Charles Nungesser, der kurz vor Charles Lindbergh beinahe (oder tatsächlich) eine Atlantiküberquerung geschafft haben soll. Klingt richtig spannend.
Um 21 Uhr 50 läuft auf 2sat die nächste interessante Doku, hier geht’s um den österreichischen Jahrhundert-Kabarettisten Helmut Qualtinger. Wer sich zur Einstimmung den „Herrn Karl“ angucken möchte, das Programm, mit dem Qualtinger unsterblich wurde, bitteschön. Steht komplett auf youtube:

http://youtu.be/G0p29_cfdQw

Mit handfesterer, geistig etwas weniger fordernder Unterhaltung beschließt der Auto-Fan seine Woche: Sonntag um 20 Uhr 15 läuft auf RTL in deutscher TV-Erstaustrahlung „The Fast & Furious 4: Neues Modell. Originalteile„. Vin Diesel spielt einen Betonklotz, der Autofahren kann.

Eine schöne Woche, viel Spaß!

 

 

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

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Links der Woche – 16.9. bis 22.9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Heute haut der Papst wieder ab. Was bleibt als Fazit dieses Besuchs? Dass der liebe Gott nicht immer ein glückliches Händchen hat, wenn er sein Personal auswählt. Allein 25 Millionen musste die Filiale Deutschland der Katholen zahlen, damit Chefchen mal vorbeischaut. Den Opfern, die von ihren Geistlichen missbraucht worden sind, will die katholische Kirche jeweils fünftausend Euro zahlen. 7oo haben bisher einen Antrag gestellt, würde zusammen 3,5 Millionen machen. Ist doch schön, wenn jemand so deutlich Prioritäten setzt. Da weiß man, woran man ist.

Und damit ist genug mit dem Papst und seinen Katholen. Heuchler eben, mehr nicht. Letztlich unwichtig. Wichtig war was anderes: Ashton Kutcher in „Two and a Half Men“, am Montag lief in den USA die erste Folge der neuen Staffel.
Sagen wir’s mal so: Die Reaktionen waren eher gemischt.
Eher wohlwollend war noch diese Kritik von TVOvermind, bei der man außerdem noch ausführlich den Inhalt der Folge nachlesen kann. Screenrant hat’s nicht gefallen, TVFanatic fand’s furchtbar, Wegotthiscovered war auch nicht überzeugt und die Kommentatoren bei Nikki Finke sind sowieso chronisch übelgelaunt.
Ohne die Sendung gesehen zu haben: Ich denke, die Kritiker (Profis wie Amateure) sind voreilig. „Two and a Half Men“ wurde komplett runderneuert, es ist eine neue Show und neue Shows brauchen vier oder fünf neue Folgen, um zu sich zu finden. Die ersten drei Folgen sind sowieso Exposition, und Exposition ist nie so komisch, wie das, was später drauf aufbaut.
Auf alle Fälle hatte die Folge eine Mörderquote, doppelt so hoch wie die Premieren-Folge der letzten Staffel mit Charlie Sheen.
Und wir bekommen das ganze ja frühestens in eine Jahr zu sehen.

Wenden wir uns der Gegenwart zu. Fußball! Eine Woche ohne Europacup oder Länderspiel, entsetzlich. Ab heute gibt’s wieder Punktspiele! Zu Einstimmung ein sauberer Trick von einem Neuner aus Brasilien:

http://www.youtube.com/watch?v=PVbLoBbq22U

Jay-Jay Okocha hat den auch mal gebracht, gegen Dresden, wenn ich mich recht entsinne.
Wo wir bei Fußball sind: diese TV-Planer-Seite gibt einen Überblick über die Live-Übertragungen der nächsten Tage. Kann man schnell mal draufgucken, dass man auch ja ni verpasst. Praktisch.

Die legendärste Kantine Deutschlands, die des SPIEGEL, kommt ins Museum. In der Franfurter Rundschau steht warum.

Noch eine Legende: Charles Schumann, Münchens Barkeeper Numero Uno In der zeit steht ein von Moritz von Uslar verfasstes, lakonisches und total faszinierendes Portrait dieses Kerls.

Und wo wir bei „total faszinierend“ sind: der Mercedes SLS AMG Roadster! Um Himmelswillen, was für ein Wagen.

Und – Hand aufs Herz – wenn einer von euch so eine Karre hätte: würde er die Frau oder Freundin auch mal ans Steuer lassen? Naaa?
Wer „Nein!“ geantwortet hat, kann sich von einem „7. Sinn“ von vor dreißig Jahren bestätigen lassen, den Carsten Sohn entdeckt hat:

Okay, wir nähern uns dem Jazz der Woche. Vorher machen wir noch einen kurzen Zwischenstopp… im Westen? In Italien? Okay, bei Morricone & Co: Das Spaghetti-Western-Orchestra!

Und jetzt, nach Blues und Rembetiko mal wieder klassischer Jazz zu Wochenende. Duke Ellington. Er spielt SEIN Lied. Und noch ein paar Noten mehr.

http://youtu.be/bHRbEhLj540

Schönes Wochenende, viel Spaß!

 

 

 

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Was liegt an? – 19.9. bis 25.9.

Was nächste Woche auf uns zukommt

Nicht unbedingt die Hölle los, diese Woche. Kein internationaler Fußball, der Formel-1-Zirkus fährt diesmal in Singapur im Kreis herum (RTL, SKY) und in Kopenhagen ist Rad-WM, wo das Niveau so flach zu werden verspricht, wie der Kurs ist. Bei Eurosport scheinen sie völlig verzweifelt zu sein, am Mittwoch übertragen sie satte zwoeinhalb Stunden Cricket! Wirklich Cricket? Ja, Cricket. Und dann kommt auch noch der Papst. Trübe Aussichten also? Mitnichten.

Das Kino reißt’s raus. Am Donnerstag startet ein Fest von einem Film für alle Freunde der Komik jenseits der Geschmacksgrenzen: „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“.

Hammer. Was Brendan Gleeson veranstaltet, scheint mir Oscar-reif zu sein.

„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“; hat Bertolt Brecht mal geschrieben. Irgendein Kathole muss das komplett falsch verstanden haben: Auf alle Fälle ist die Papstbank weder ein Geldinstitut noch eine Satire, sondern einfach eine geschmacklose Abzocke. Aber andererseits: wer 410 Öcken für eine Holzbank ausgibt, sich freut, dass von diesem Betrag äußerst großzügig 30 Euro nach Afrika gespendet werden und tatsächlich denkt, er habe einen „Ort der Besinnung und inneren Einkehr“ erworben, hat’s wohl nicht besser verdient. Verdienen wird letztlich nur eine andere Bank, die des Vatikans natürlich. Dieser ganze Papstbesuch geht mir jetzt schon auf die Eier.

Ablenkung ist also gefragt, wenn Benedikt uns heimsucht. In der Videothek ist nichts los, bleibt der Sport. Heute abend Zweitliga-Fußball auf Sport1, der KSC gegen St. Pauli, am Sonnabend Boxen, immerhin ein EM-Kampf, Alexander Dimitrenko macht mal wieder die Klitschkos nach, diesmal gegen den 36jährigen Michael Sprott.
Eurosport überträgt neben der bereits erwähnte Cricket-Posse (die indischen Kolkata Knight Rider gegen Somerset, falls es doch wen interessiert), die komplette Straßenrad-WM. Das Straßenradrennen der Männer ist am Sonntag, genau wie der Berlin Marathon, der davor ebenfalls auf Eurosport läuft. Die Öffentlich-Rechtlichen übertragen lieber einen Papstgottesdienst. Hat dem Programmchef wohl jemand ’ne Holzbank geschenkt.

Das TV-Ereignis der Woche findet heute Abend in den USA statt: Die erste Folge der neuen Staffel von „Two and a Half Men“ wird heute gesendet, die erste Folge ohne Charlie Sheen, die erste Folge mit Ashton Kutcher. Der verlotterte Saufaus Charlie Harper wird dem Vernehmen nach durch den liebeskranken Internet-Milliardär Walden Schmidt ersetzt. Äh, ja. Dass ein Haufen Kerle sich gern mit einem sexsüchtigen Biertrinker identifiziert hat, leuchtet mir ja ein, aber… keine Vorverurteilung. Vielleicht finden wir ja einen Geldsack mit gebrochenem Herzen… ganz interessant.
Aber es dauert ja sowieso noch eine Weile, bis wir hier in Deutschland Ashton Kutcher zu Gesicht bekommen, einstweilen sendet ProSieben dienstags ab 21 Uhr 15 die letzten Folgen mit Charlie Sheen (8. Staffel).
Am Samstag zeigt arte  um 20 Uhr 15 eine interessante Doku: „Im Schatten des Mondes“. Thema sind die Apollo-Missionen der NASA, die Astronauten erzählen von ihren Erlebnissen.
Sonntag um 20 Uhr 15 gehts bei ProSieben um ein etwas anderes Raumfahrtprogramm, Star Trek, das höchst rasante Prequel mit einer ganz jungen Enterprise-Besatzung läuft in deutscher Erstausstrahlung.
Guck ich aber nicht. Erstens hab ich’s im Kino gesehen. Zweitens hab ich mir die DVD geliehen. Und drittens läuft auf 3Sat (Wahnsinnwortspiel: Drittens!3Sat!) das neuste Programm von Deutschlands bestem Kabarettisten. Georg Schramm mit „Meister Yodas Ende“.

http://www.youtube.com/watch?v=ntVXLMfPLrM

Eine schöne Woche, viel Spaß!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

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Links der Woche – 10.9. bis 16. 9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Wir stecken die Menschen ja gern in Schubladen, damit wir uns besser orientieren können. Christoph Daum ist ein Sprücheklopfer, Jürgen Klopp ein guter Kumpel und Thomas Schaaf… ja, Thomas Schaaf… irgendwie drög und humorlos, nöch?
Nein. Im Gegenteil.

Wo wir gerade beim Fußball sind… in der Türkei läuft seit ein paar Wochen ein vollfetter Manipulations-Skandal ab, mittendrin Fenerbahçe Istanbul, so ’ne Art Bayern München der Türkei. Die UEFA hat Fenerbahçe aus der Champions League geschmissen, der Präsi hockt im Knast… da geht richtig die Post ab. Ich hab davon kaum was mitgekriegt, erst mein türkischer Zeitungshändler hat mich diesbezüglich in die Spur gebracht. Wer sich informieren möchte: In der taz steht ein Hintergrundbericht.

Dummerweise hab ich übersehen und in der Wochenvorschau daher auch nicht mitgeteilt, dass auf arte eine höchst sehenswerte Doku über den Comic-Zeichner Art Spiegelman gelaufen ist. Wer das Teil nun wegen mir verpasst hat, kann es sich noch ein paar Tage lang auf der arte-Mediathek reinziehen.

Diese Woche ist einer der komischsten  Schriftsteller Deutschlands 70 Jahre alt geworden: Eckhard Henscheid. „Eckhard wer?“ fragen jetzt bestimmt ein paar Kollegen, denn die Zeitungen nehmen die Autoren aus der Komik-Ecke oft nicht für voll. Was natürlich ein Unsinn ist.
Zu Henscheids Siebzigstem hat sich immerhin der Tagesspiegel bequemt. Und der Bayerische Rundfunk, weil der Bayerische Rundfunk keine Zeitung und Henscheid Bayer ist. Reich-Ranicki hat Henscheid mal einen „Idioten“ genannt. So jemand MUSS ein Guter sein. Hier ein etwas älterer Ausschnitt aus einer Lesung (Tonqualität ist etwas bescheiden).

Ich selbst hab Henscheid vor – Hmmpf! – 35 Jahren zum ersten Mal erlebt, da hatte gerade der Zweitausendeins-Laden in der Münchner Türkenstraße eröffnet, und da hat er drin gelesen, aus einem damals gerade veröffentlichten Buch „Geht in Ordnung – sowieso – genau! Ein Tripelroman über die beiden Schwestern, den ANO-Teppichladen und den verfrühten Heimgang des Alfred Leobold“. Ich hab mich schlapp gelacht.
Sollte sich jetzt jemand für Henscheid interessieren, wäre sein Romanzyklus „Die Trilogie des fortlaufenden Schwachsinns“ (besteht aus „Die Vollidioten“, „Geht in Ordnung…“ u. „Die Mätresse des Bischofs“, gibt’s als Taschenbücher bei Zweitausendeins) mein Anspieltipp. Auf ca. 2000 Seiten passiert beinahe nix, das aber höchst furios. Und, wie gesagt, saukomisch.

Ja, saukomisch. Damit wären wir bei „Two And A Half Men“, einer der erfolgreichsten Sitcoms aller Zeiten. Im Frühjahr wurde ja Hauptdarsteller Charlie Sheen gefeuert und durch Ashton Kutcher ersetzt. Am Montag startet in den USA die neue Staffel, das neue Intro kann man jetzt schon auf youtube sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=8ObllYaw6Ek

Warten wir ab, wie Kutcher es macht, aber… er wird NIE ein Charlie Harper werden, da leg ich mich jetzt schon fest. Aber vielleicht will und soll er das ja auch gar nicht. Abwarten ist angesagt.

Hier im Blog ist ja derzeit Outdoor angesagt, in der nächsten Woche könnt ihr euch schon mal auf das Thema Fahrrad-Navigation freuen, bei den Recherchen zu dem Thema bin ich auf die Seite Navigation Professionell gestoßen, umfassende Infos zu dem ganzen GPS-Kram, fundierte Tests… sehr empfehlenswerte Seite.

Krabbenfischer

Thema Outdoor: Auf DMAX (soll ich den Sender eigentlich in die Fernseh-Vorschau miteinbeziehen?) läuft „The Deadliest Catch“, eine Doku-Serie über Krabbenfischer mit wirklich atemberaubenden Bildern. In der neuen V.i.S.d.P. ist ein Interview mit dem Kameramann der Serie, Cameron Glendenning. Lesenswert.

Die Retronauten sind auch immer eine Empfehlung wert, eine Seite auf der ich tatsächlich stundenlang herumstöbern und mich zwischen den zahllosen interessanten Themen verlieren kann. Highlight in dieser Woche sind die Rebellen-Fotos von Karlheinz Weinberger.

Und endlich sind wir beim Jazz der Woche angekommen. Diese Woche hab ich Harald Effenberg (ja, genau, der mit den Witzen!) gebeten, den auszusuchen, und da ich Harald schon seit ein paar Jährchen kenne, und weiß, dass er an keiner Akropolis-Platte mit Ouzo aufs Haus vorbeikommt, hätte ich eigentlich ahnen müssen, was kommt: Rembetiko!1
Harald hat einen Song aus dem Film „Rembetiko“ aus 1983 ausgesucht, deshalb dauert’s so ein Minütchen, bis der Song richtig losgeht. Erst erfährt die Background-Sängerin (Sotiria Leonardou),  dass der eigentliche weibliche Star zugekokst im Hotelbett liegt und sie deshalb jetzt sofort den Part übernehmen muss. Und dann legt sie los:
„Wenn der Mensch geboren wird,
wird ein Kummer geboren;
und wenn der Krieg entbrennt,
lässt sich das Blut nicht messen.

Ich verbrenne, ich verbrenne,
giesse noch mehr Öl ins Feuer;
ich ertrinke, ich ertrinke,
wirf mich in das tiefe Meer.“

Hammer, oder? Aber beinahe hätte ich den Clip nicht genommen, weil ich gedacht hab, dass Intro ist zu lang, da klickt ihr weg, bevor die Leonardou lostutet. Ich hab dann aus dem gleichen Film diesen Clip hier in die Diskussion geworfen:

Worauf Harald gemeint hat, der wäre ihm auch recht, die Kerle würden vielleicht besser zum Blog passen als die Sängerin. Da war dann nu ich verunsichert, und deshalb frag ich mal die Leser: Welcher Clip gefällt euch besser?

Welcher Rembetiko-Clip ist besser, Haralds oder dem Chris seiner?

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Danke fürs Mitmachen. schönes Wochenende, viel Spaß!

Foto Krabbenfischer: szlwzl under CC BY-SA 2.0

 

 

  1. Falls jetzt jemand fragt, wieso Rembetiko plötzlich Jazz ist: Rembetiko ist der Blues der Griechen, und da der Jazz vom Blues abstammt, stammt er auch vom Rembetiko ab. Alles klar?
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And the winner is diesmal…

Mist, Toilettenpapier liegt noch unten…

Das Votum der Jury war einstimmig, bei unserem Gewinnspiel hat Timo gewonnen. Wir schicken ihm das Buch „Extremsport – No Limits“ zu, sowie er uns seine Postanschrift mitgeteilt hat. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Josh Work (Viking Zippy) (CC-BY-ND 2.0)

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Outdoor: Es geht los

In den nächsten Tagen und Wochen, eben so lange, bis es draußen so ungemütlich wird, dass man doch lieber drin bleibt, wollen wir uns hier im Blog vordringlich mit Themen beschäftigen, die sich um „Outdoor“ drehen, also um alles, was interessiert, wenn man sich draußen in der freien Natur aufhält und bewegt. Zur Einstimmung ein schönes Video mit einem Beatles-Song zum Thema, viel Spaß!

 

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