Im Club der Bartöl-Barone

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Photo by isakarakus on Pixabay

„Ich hab die Faxen dicke mit dem ständigen Rasieren, ich lass mir einfach einen Bart stehen, da spar ich Zeit und Arbeit!“ ist ein weit verbreiteter Irrtum unter Männern, die sich entschließen, auf die Segnungen einer gepflegten Nassrasur zu verzichten und die Gesichtsbehaarung sprießen zu lassen. Schon nach ein paar Tagen wird dem werdenden Bartträger klar, dass er mit einem Bart nicht weniger Arbeit hat, als ein Mann der sich regelmäßig rasiert. Zeitaufwand und Arbeit laufen auf das Gleiche hinaus. Mindestens. Besonders für Vollbart-Träger gehört zum Beispiel ein hochwertiges Bartöl auf alle Fälle in den Badezimmerschrank.

„Was soll ich denn mit Bartöl?“ wird jetzt vielleicht ein zukünftiger Bartträger fragen, „Ich will doch meinen Bart nicht braten.“ Natürlich nicht. Trotzdem gelten für Bartträger gewissen Gesetze der Chemie, der Physik und der Medizin. So ein Bart dient eben nicht nur der Zierde der eigenen Gesichtszüge, der Bart bedeckt auch die darunter liegende Haut. Die Haut bekommt – logisch – weniger Licht, sie kann austrocknen und Schuppen bilden. Was wiederum dazu führen kann, dass die Barthaare selber von der Haut nicht mehr ausreichend versorgt werden. Dann werden sie rauh und kratzig, der berüchtigte „Fusselbart“ entsteht.

Empfehlenswert: Das Bartöl von Dr. K.

Hier kommt nun das eingangs erwähnte Bartöl ins Spiel. Bartöle bestehen in der Regel aus sogenannten Träger- oder Basisölen. Dabei handelt es sich meist um Jojoba-, Hanf-, Argan-, Mandel- oder Traubenkernöl, dem oft noch Vitamine und ähnliches zugesetzt wurden. Diese Öle bewirken, dass nicht nur der Bart sondern auch die Haut des Bartträgers feucht gehalten werden. Im Zusammenspiel mit den meist im Bartöl auch enthaltenen ätherischen Ölen (Minze, Teebaum oder Zeder sind oft dabei) sorgen die dafür, dass Bart und Bartträger sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch gut riechen.

Wie wird ein solches Bartöl nun angewendet. Am Besten nach dem Duschen, dann sind Bartträger und Bart sauber und die gereinigte Haut ist bereit für die folgende Behandlung. Man trocknet seinen Bart so gut es geht ab, und verreibt dann ein paar Tropfen des Bartöls in den Händen und massiert dann das Produkt in Bart UND Haut. Am Besten massiert man das Öl zuerst in die Haut unter dem Bart ein und arbeitet sich dann zu den Bartspitzen vor. Die korrekte Dosierung ist Erfahrungssache, beim ersten Mal nimmt man meistens zuviel oder zu wenig, aber nach zwei, drei Anwendungen hat man die korrekte Menge im Gefühl.

Bei täglicher Anwendung wird das lästige Jucken zusammen mit den Bart- und Hautschuppen nach ein paar Tagen verschwunden sein. Der Bart wird glänzen und sich angenehm weich anfühlen, und das sollte auch so bleiben, wenn man das Bartöl weiterhin regelmäßig anwendet.

Ein Bartöl, das ich gern empfehle, ist das rechts abgebildete Bartöl von der DR. K. SOAP COMPANY (die übrigens auch ein hervorragendes Rasieröl herstellt). Das Bartöl enthält keine künstlichen Farbstoffe, Düfte oder Konservierungsmittel. Die DR. K. SOAP COMPANY ist eine kleine, feine Seifenmanufaktur in Irland, in der der Chef noch alles selber macht.

 

 

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