Rasurbrand-Prävention

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Video-Link: https://youtu.be/LPi86Ubfq-w

Nur wer ihn schon mal hatte, weiß, wie unangenehm er sein kann: der Rasurbrand, also die gereizte Gesichtshaut nach einer suboptimalen Rasur. Fa. Gillette hat zu dem Thema ein ganz instruktives Video online gestellt, dass anschaulich zeigt, wie Rasurbrand entstehen kann. Zumindest in der ersten Hälfte, denn nach ca. einer Minute kippt das Ganze über in eine unverhohlene Werbung für Gillette-Klingen. Nun, es sei den Menschen bei Gillette gegönnt, so ein Video kostet ja Geld, was wieder reingeholt werden muss, Schwamm drüber. Trotzdem, die erste Hälfte des Videos lohnt das Betrachten, denn es zeigt haargenau das Kernproblem, mit dem unsereins beim Rasieren zu kämpfen hat: weiche, empfindliche Gesichtshaut gegen (im wahrsten Sinne des Wortes) stahlharte Bartstoppeln.

Nur demjenigen, dem es gelingt, diesen Widerspruch aufzulösen, wird auch eine angenehme Rasur beschert sein. Wer einfach so versucht, das Barthaar „irgendwie“ zu kappen, legt es geradezu auf Hautreizungen an. Erfahrene Nassrasierer wissen, dass man dieses Problem am Besten von 2 Seiten attackiert: einmal – wie Gillette es empfiehlt – mit einer scharfen Klinge, zum anderen mit einer entsprechenden Vorbereitung, um das Barthaar weicher zu machen.

Denn die Kupferdraht-mäßige Härte der Barthaare muss kein Dauerzustand sein. Mit einer gründlichen Gesichtswäsche und dem Auftragen von selbstgeschlagenem Rasierschaum aus Rasierseife oder Rasiercreme erreicht man schon eine deutliche Verweichlichung der Stoppeln. Bei einigen Männern bringt es auch was, den Schaum etwas einwirken zu lassen, bevor man losrasiert. Je weicher, desto besser.

Und wenn man dann den Barthaaren mit der Klinge zu Leibe rückt, dann kann man es beruhigt auch ohne eins dieser Hightech-Monster aus den Gillette-Laboratorien machen. Nichts gegen den technischen Fortschritt, aber schließlich bekommen auch Messer-Rasierer mit vor über hundert Jahren geschmiedeten Klingen eine glatte, angenehme Rasur hin. Wichtig ist, dass die Klinge so scharf ist, dass sie das eingeweichte Barthaar mühelos abschneidet. Wenn die Klinge auf deutlichen Widerstand trifft, wenn „Stoppelhopser“ kommen oder es beim Rasieren schon ziept, ist Gefahr im Verzug: Das sind die typischen Vorboten des Rasurbrandes, und Abhilfe schafft man mit einer frischen Klinge. Oder, um Leisure-Suit Larry1 zu paraphrasieren: „Change early, change often.“

Ich zumindest wechsele beim ersten Anzeichen, dass eine Klinge nicht mehr optimal rasieren könnte, sofort die Klinge. „Ach, eine Rasur wird die schon noch schaffen“ ist haargenau der Gedanke, mit dem man einem Rasurbrand die Poren öffnet. Eine neue Klinge ist in Sekundenschnelle eingelegt, mit den unangenehmen Folgen einer Rasur mit einer zu stumpfen Klinge hat man tagelang zu kämpfen.

  1. Erinnert sich noch wer an den?
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5 Antworten zu Rasurbrand-Prävention

  1. AvatarNazgul 21W sagt:

    Billigshampoo geht genau so und ALDI mehrklingen Rasierer auch. Was Männer (in meinem Fall mit sehr starken Barthaaren) von Seiten wie diesen unterscheidet ist schlicht der Fakt das Sie nicht Lügen müssen

    • Das verstehe ich nicht so ganz. Wer muss hier lügen und warum? Übrigens, mit dem Aldi-Rasierer rasiere ich mich auch gelegentlich. Von Shampoo zur Barteinweichung kann ich aber wirklich nur abraten. Rasierseife oder -creme funktioniert viel besser.

      • AvatarNazgul 21W sagt:

        Dein endloses Produktpalcement ist eine Lüge.

        Die ganze Seite ist fast nur Konsum, weibersch,,,, ,

        Was du als Mann bezeichnest ist für mich ne KonsumSchwuchtel.

        • Nein, über die Produkte, die ich hier empfehle lüge ich nicht, die benutze ich alles selbst. Was mich mit Sorge erfüllt, ist, dass du ein Wort wie „Konsumschwuchtel“ benutzt. Fühlst du dich von schwulen Männern, die gern schöne, angenehme Produkte kaufen, in deiner Männlichkeit bedroht?

  2. AvatarAnonymous sagt:

    Ein frisch geschliffenes Rasiermesser kann durchaus mit Widerstand und damit ganz schön unsanft rasieren. Wenn die Rasur dennoch gründlich gerät, gibt es dann auch keinen Rasurbrand – die Schneide ist scharf, aber noch etwas zu kantig. Nach einigen Anwendungen ist sie einrasiert, einen Hauch balliger geworden, und arbeitet perfekt.
    Bei mir droht Rasurbrand, wenn ich zu viel will, also zwei Durchgänge mit Schaum absolviere. Das erreichte Top-Ergebnis rechtfertigt die Hautbelastung dann doch nicht. Schade…

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