[Gedanken beim Rasieren] Geschenkte Zeit – Luxusrasuren in Krisenzeiten

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Seit zwei Tagen kann ich nur noch von zuhause aus arbeiten. Das gefällt mir nicht besonders, aber die Verhältnisse sind eben so und werden auch noch eine Weile so bleiben. Also bleibt einem nichts anderes übrig, das Beste daraus zu machen und die Geschenke anzunehmen, die einem auch die Krise macht. Eins dieser Geschenke ist Zeit.       

Ich habe plötzlich viel mehr Zeit als vorher. Die Wege von und zur Arbeit entfallen, wegen des Lockdowns sind viele Termine entfallen und – ganz wichtig – ich kann mir meine Zeit komplett selbst einteilen. Das fängt schon morgens an. Ich schlafe – als altersbedingter Frühaufwacher – morgens nicht länger als sonst, aber ich kann mir mehr Zeit fürs Aufwachen, fürs Frühstück und, die morgendliche Nassrasur nehmen. Und das ist ein mehr als willkommener kleiner Luxus: morgens im Bad nicht auf die Uhr schauen zu müssen. Keine Gedanken wie „Noch 50 Minuten bis an der Ecke der Bus fährt, bis dahin musst du angezogen sein und gefrühstückt haben“ im Hinterkopf haben zu müssen.  Sich Zeit lassen und ganz auf die vorliegende Nassrasur konzentrieren zu können. Mal was Neues auszuprobieren. Oder was wieder hervorkramen, was man aus Bequemlichkeit weggelassen hat. „Weil’s schnell gehen muss.“

Zur Zeit muss es im Badezimmer nicht mehr schnell gehen. Langsamer ist angenehmer. Bringt einen besser in den Tag. Zeit ist was wunderbares.

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Eine Antwort zu [Gedanken beim Rasieren] Geschenkte Zeit – Luxusrasuren in Krisenzeiten

  1. AvatarThomas sagt:

    Da bin ich ganz bei Dir, das Homeoffice ist jetzt auch nicht mein dauerhafter Wunschzustand. Aber ich erspare mir dadurch momentan zwei Stunden tägliche Fahrtzeit, die ich unter anderem für eine tiefenentspannte morgendliche Nassrasur nutze. Das „volle Programm“ ohne Blick auf die Uhr. Und ich versuche, meine Wechselklingenmesserrasur zu perfektionieren, ohne befürchten zu müssen, im Büro auf etwaige Cuts angesprochen zu werden. 🙂 So gesehen – lasst uns die geschenkte Zeit geniessen, alles hat immer auch was positives.

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