[Tipp der Woche] Kevin allein auf Netflix – „Die wahren Memoiren eines internationalen Killers“

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Video-Link: https://youtu.be/VVg-roYSuBk

Die Corona-Krise hat jetzt auch dieses Blog erreicht. Bisher haben wir euch bei unseren Wochen-, Tages- und Wochenend-Tipps ein breites Spektrum an Hinweisen gegeben mit einem ziemlichen Schwerpunkt auf Film und Kino. Nun, das öffentliche Leben wird wegen dem Scheiß-Virus für ein paar Wochen runtergefahren, daher passen wir uns mit unseren Tipps auch an: Ab sofort geben wir hier Tipps für Menschen, die zuhause bleiben wollen oder müssen, und damit’s nicht zu einseitig wird, erweitern wir unser Tipp-Spektrum auch auf Streamingdienste wie amazon prime oder Netflix. Von Netflix kommt auch unser erster Wochentipp: die coole Action-Comedy „Die wahren Memoiren eines internationalen Killers“ mit Kevin James, einem unserer Lieblingsschauspieler.

Im Kino ist es um Kevin James in den letzten Jahren ein wenig still geworden, da hat er meistens irgendwelche Trickfim-Figuren synchronisiert. Für die Streaming.-Dienste hat er einiges gemacht, zum Beispiel für amazon die Serie „Kevin can wait“ oder eben – für Netflix „Die wahren Memoiren eines internationalen Killers“. Das Drehbuch wurde deutlich von dem Belmondo-Klassiker „Le Magnifique“ inspiriert. Kevin James spielt einen Hobby-Schriftsteller, der einen Spionage-Thriller in der Ich-Form geschrieben hat. Er findet eine leicht durchgeknallte Verlegerin, die seinen Roman als E-Book herausbringt, aber als Sachbuch und nicht als Roman, um die Verkäufe anzukurbeln. Schon bald hält die Öffentlichkeit James für den „Ghost“, einen legendären Profikiller, und dann kommt’s, wie es in solchen Action-Comedys kommen muss: Böse Buben entführen ihn in eine Bananenrepublik, wo ein abgedrehter Putschist die Dienste des „Ghosts“ in Anspruch nehmen möchte.

Die Story gibt Kevin James reichlich Gelegenheit, seine Kernkompetenzen (unfassbare Tolpatschigkeit und verwirrtes Aus-der-Wäsche-Gucken) auszuspielen, es gibt jede Menge Action sowohl in der komischen als auch in der kernigen Variante, und Andy Garcia legt als „El Toro“ eine Oscar-reife Nebenrollen-Performance hin. Das ist keine Filmkunst, das ist allerbeste Unterhaltung, die einen zwei Stunden lachen und den Corona-Scheiß vergessen lässt. Deshalb sind diese Killer-Memoiren unser Tipp der Woche.

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