100 Jahre Maillot Jaune – die Tour 2019, Etappe 16

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Der zweite Ruhetag liegt hinter uns. Zwei Sprintankünfte liegen vor uns, bevor es ab Donnerstag in die Alpen geht.

Wir fahren auf einen 177 Kilometer langen Rundkurs nördlich von Nîmes – gegen den Uhrzeigersinn. Wir sind ausschließlich im Département Gard unterwegs und da wird es natürlich schöne Bilder des Wahrzeichens der Region geben: Der Pont du Gard.

Es wird eine Ausreißergruppe geben, die hat aber keine Chance durchzukommen. Denn der Parcours ist für einen Massensprint prädestiniert. Es ist zwar nicht topfeben, aber die schnellen Männer dürfte das nicht abschrecken.

Vor fünf Jahren haben wir hier die irre Duoflucht von Jack Bauer und Martin Elmiger erlebt. Sie hatten bei Kilometer 5 angegriffen und waren über 200 Kilometer vor dem Feld hergefahren, bis die Sprinter sie 30 Meter vor dem Ziel stellten. Alexander Kristoff siegte und Bauer und Elminger landeten auf den Plätzen 10 und 16. 2008 gewann Mark Cavendish.

Nîmes ist weltbekannt für seine Bauten aus der Römerzeit: Die Arena und das Maison Carrée zählen zu den am besten erhaltenen architektonischen Überbleibseln dieser Zeit.

Die Arena spielte auch im Radsport eine Rolle: 2017 wurde hier die Vuelta a España gestartet. BMC gewann damals das Mannschaftszeitfahren vor den Quicksteppern (Bild).

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Wer gewinnt? Elia Viviani.

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