100 Jahre Maillot Jaune – die Tour 2019, Etappe 7

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Wir kommen zur längsten Etappe der Tour 2019. 230 Kilometer sind es von Belfort nach Chalon-Sur-Saône. Heute ist eine der seltenen Gelegenheit das die klassischen Sprinter bei dieser Rundfahrt zum Zuge kommen dürften.

Wir starten in südwestlicher Richtung und überqueren die drei Bergwertungen des heutigen Renntages während der ersten Hälfte der Etappe. Sie sind mit den Kategorien 3 und 4 zu vernachlässigen. Da es eine der wenigen Möglichkeiten für einen klassischen Massensprint ist, werden die Sprinterteams keine Ausreißer zu lassen.

1959. Brian Robinson landete hier in Chalon seinen zweiten Etappensieg bei der Tour de France. Als Ausreißer hatte er einen Vorsprung von 20 Minuten auf das Verfolgerfeld. Heutzutage undenkbar. Im Jahr zuvor hatte er für den ersten britischen Etappenerfolg überhaupt gesorgt – auf den 170 Kilometern von Saint-Brieuc nach Brest. allerdings am Grünen Tisch. Denn Arigo Padovan, der als erster im Ziel in Brest war, wurde der Sieg wegen Fehlverhalten im Sprint aberkannt.

In Chalon zeigte Robinson dann, dass er auch aus eigener Kraft eine Etappe gewinnen konnte. Allerdings zahlte er am folgenden Tag mit großer Erschöpfung und musste weit hinter dem Feld ins Ziel fahren. Allein Teamkamerad Seamus Elliott wurde zur Unterstützung abkommandiert.

Zurück zum heutigen Renngeschehen. Als klassische Sprinter kämen Kristoff, Viviani und Groenewegen in Frage. Was passiert, wenn man Teunissen von der Leine lässt, haben wir auf der ersten Etappe in Brüssel gesehen, als der Jumbo-Fahrer in s Gelbe Trikot schlüpfte. Mein Tipp für heute: Peter Sagan. Er hat es einfach drauf.

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