Blutsbrüder

Alaunstein

Das passiert täglich in hunderttausenden Badezimmen: Ein unachtsamer Moment beim Rasieren, die Klinge mal kurz quer geschoben statt gezogen und zack… der Cut ist da. Rotes Blut auf weißem Schaum sorgt zwar für dramatische Effekte, doch spätestens wenn man sich das Hemd anzieht, sollte die Blutung gestillt sein. Man will sich ja nicht den Kragen vollkleckern. Doch welche Methode zur Blutstillung ist die geeignetste?

Fangen wir mit der Klopapier-Methode an. Stückchen Klopapier abgerissen, auf den Cut gepappt, klebt auf dem Blut fest, fertig. Funktioniert… nicht, denn spätestens, wenn man das Papier wieder abzieht, fängt meist das Blut wieder zu fließen an. Besser ist es, vorzusorgen und einen Blutstiller im Badezimmerschrank parat zu haben.

Da wäre zuerst mal der klassische Alaunstein. Der wird leicht angefeuchtet und über den Cut gerieben. Beim ersten Mal aufpassen, wenn man nicht darauf gefasst und etwas schmerzempfindlich ist, kann das ziemlich brennen. Aber die Blutstillung funktioniert ziemlich gut.

Blutstillstift

Eine Alternative sind Blutstillstifte, die es in verschiedenen Größen gibt und die ebenfalls Alaun enthalten. Ihr Vorteil ist, dass man mit ihnen gezielter arbeiten kann, als mit dem in Problemregionen (unter der Nase z.B.) doch recht klobigen Alaunstein. Der Nachteil ist, dass sie deutlich rascher Volumen verlieren als der Alaunstein und meistens früher oder später leicht abbrechen.

Alaun-Streichhölzer

Und dann sind da noch die Alaun-Streichhölzer, mit denen sich Cuts punktgenau und effektiv schließen lassen. Auf Reisen, wenn der Platz im Kulturbeutel beengt ist, gibt es nichts besseres. Andererseits sind es Einweg-Artikel, die man nach Gebrauch wegwirft. Nicht jedermanns Sache. Letztlich muss jeder entscheiden, welchen Blutstiller er am Liebsten benutzt. Im Shop halten wir sämtliche Alternativen bereit.

Achtung: Alle diese Produkte enthalten Aluminium, dessen Verwendung bei Kosmetika nicht unumstritten ist. In unserem Shop heißt es dazu: Die Wirkung des Aluminiums auf den menschlichen Körper ist noch nicht ausreichend erforscht. Aluminium ist nach Sauerstoff und Silizium das dritthäufigste Element der Erdkruste und kann daher in seinen Verbindungen in vielen Lebensmitteln und auch im Trinkwasser vorkommen. Durch die Aufbewahrung oder Zubereitung von Lebensmitteln in Alufolie, Behältern oder Kochgeschirr aus Aluminium kann die Aufnahme unbemerkt weiter erhöht werden. Auch Medikamente wie z.B. einige Mittel gegen Sodbrennen/Reflux enthalten entsprechende Verbindungen. Es kann daher nicht schaden, die Nutzung von aluminiumhaltigen Kosmetika wie z.B. Antitranspirants, Sonnenschutzmitteln oder Zahnpasta kritisch zu überdenken und ggf. einzuschränken, bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Wir empfehlen, Alaunsteine und -stifte nicht (oder nicht regelmäßig) großflächig auf rasierter Haut anzuwenden (also nicht täglich als Aftershave oder als Deo nach der Achselrasur), sondern vorwiegend als Blutstiller oder in selteneren Anwendungen im Wechsel mit anderen Mitteln.

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