[Gedanken beim Rasieren] Die Sinngebung

Rituale spielen im Leben von uns Männern eine große Rolle. Früher wurde zum Beispiel am Sonnabend das Auto aus der Garage geholt und gewachsen, fwährend die Bundesliga-Konferenz aus dem Kofferradio schepperte. Der Bollerwagen-Ausflug am Vater- bzw. Herrentag ist ein anderes, typisches Männer-Ritual. Auch beim Sport vertrauen wir gern auf Rituale. Ich zum Beispiel binde mir – keine Ahnung, warum – immer den rechten Sportschuh vor dem linken zu, egal ob Training oder ein Wettkampf ansteht. Das Ritual, das fast allen Männern gemeinsam ist, ist die morgendliche Rasur.

Egal, ob man sich morgens mit der brummenden Elektrofräse durchs Gesichts fährt, oder versucht, dem Bart mit Dosenschaum und einem Multi-Klingen-Monster beizukommen … die Stoppeln müssen weg. Die wenigsten von uns können oder wollen es sich erlauben, unrasiert durch den Tag zu gehen. Mir zum Beispiel sind Bartstoppeln richtiggehend unangenehm… die jucken, kratzen und fühlen sich lästig an. Also müssen sie weg, Tag für Tag.

Und hier liegt das Erfolgsgeheimnis der gepflegten, klassischen Nassrasur: Mit ihren Utensilien und Gepflogenheiten kann ein Mann die eigentlich durch Wiederholung immer öder werdende Bartentfernung mit Bedeutung aufladen und als Ritual gestalten. Eine täglich wiederholte Zwangsverrichtung wird der Gleichförmigkeit entrissen und zu einem unverzichtbaren Wellness-Moment transformiert, aus Stumpfsinn wird auf einmal Sinn.

Wichtig für alle Männer, die ihr tägliches Rasur-Ritual vervollkommnen wollen oder jemand anderem die klassische Nassrasur nahebringen wollen: der Weihnachts-Countdown läuft auch in unserem Shop. Die letzten Pakete gehen übermorgen, am 20.12. zur Mittagszeit raus. Jetzt ist also noch Zeit und Gelegenheit, zu Weihnachten das eigene tägliche Ritual zu vervollkommnen. Oder den Alltag eines anderen lieben Menschen mit hochwertigen Rasurutensilien wie zum Beispiel einem luxuriösen Thäter-Silberspitz-Rasierpinsel zu bereichern.

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