Ein grüner Pranger, Ligastart und ein Genderklo – die Links der Woche vom 21.7. bis 27.7.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Freitagmittag, Zeit fürs Wochenende, und es ist wieder ein Bundesliga-Wochenende! Okay, 2. Liga, aber Bundesliga ist Bundesliga. Also haben wir Fußball wieder in unsere Linksammlung aufgenommen, die wir euch jeden Freitag bringen: Videos und GEschichten aus der Männerwelt, alles was uns während der Woche unter den Mauszeiger gekommen ist und euch interessieren könnte.Die Tour ist um, und es war eine gute Tour. Stefan Rose von den Fliegenden Brettern hat auch zugeschaut.

In Berlin gibt’s gerade Riesenärger. Wegen Flughafen? Nö. Wegen Flüchtlingskrise? Nö. Wegen was denn dann? Wegen einem Schild für einen Unisex-Lokus.

Bei Schlecky Silberstein haben sie die Mutter aller Nadelstreifenanzüge entdeckt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen betreibt unter „agentin.org“ (bitte selbst im Browser eintippen, ich verlink das nicht, solange ich nicht ebenfalls drinstehe) eine angebliche Info-Seite über anti-feminsitische Personen und Organisationen. Diese Seite ist nichts weiter als ein widerlicher Pranger, meint – neben vielen anderen – auch Henryk M. Broder, der m. E. den amüsantesten Verriss dieser Peinlichkeit geschrieben hat. (via Genderama)

Der streitbare Don Alphonso hatte für den Pranger nur einen Tweet übrig…

… hat aber in seinem FAZ-Blog einen sehr lesenswerten Post zum Thema Falschbeschuldigung geschrieben, in dem er die Affäre um das sogenannte Matratzenmädchen Emma Sulkowicz noch einmal aufdröselt. (ebenfalls via Genderama)

Downer der Woche: Microsoft hat das Malprogramm Paint eingestellt. Upper der Woche: die 11 Freunde haben eine fantastische Bilderstrecken mit in Paint realisierten legendären Fußballszenen online gestellt.

Was es nicht alles gibt: Da spielen Real und Manu gegeneinander und Ronald McDonald bringt den Ball. Muss wohl so sein.

Und hier dann noch mein Lieblings-Fußball-Video der Woche:

Papa macht das ganz richtig und bringt Sohnemann früh bei, dass man auch im Fußball nix geschenkt bekommt. (via 11 Freunde)

Ebenfalls bei den 11 Freunden entdeckt: Superstars als Jugendliche. Deprimierend, wie gut die waren.

Zweitliga-Neuling Holstein Kiel musste neue Trikots machen lassen. Die ersten hatte die DFL verboten. Wegen einer Seekarte aus dem 19. Jahrhundert.

Okay, ab morgen rollt der Ball wieder, erstmal in der 2. Liga. Vorschau mit der Sportschau.

Zum Jazz der Woche. Zwei ganz, ganz große Gitarristen. Bireli Lagrene. John McLaughlin.

Euch allen ein schönes Wochenende, viel Spaß!

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One Response to Ein grüner Pranger, Ligastart und ein Genderklo – die Links der Woche vom 21.7. bis 27.7.

  1. Das ist ja ‚mal totaler Quatsch:

    Der FDP-Innenpolitiker Marcel Luthe kann das verstehen: „Wenn Sie eine Mann-zu-Frau-Transsexuelle sind, dann wollen Sie als Frau behandelt und angesprochen werden, und dann gibt es nichts Diskriminierenderes als dieses Schild mit dem halben Rock“, meint er.

    Ja aber um Himmelswillen, das Schild meint doch gar nicht besagte MzFTx — dann gilt doch für die Dame das ganz linke Icon, sie ist doch damit als Frau vertreten! Dürfen denn nun aber die, die sich als Mann *und* Frau fühlen kein eigenes Icon wie das auf Pos. 3? Wie egoistisch und uneinfühlsam! Was ist denn überhaupt mit Leuten, die nur einen Arm haben, die müssen mit Rollstuhl kommen, denn nur bei dem Behinderten-Icon sieht man keinen zweiten Arm? Reicht zum Verständnis des guten Willens nicht die Unterschrift? Im Übrigen kenne ich gar nicht den Paragraphen, der verbietet, sich das Klo nach gelebtem statt nach angeborenem Geschlecht auszuwählen. Im Ernst: es verhungern Menschen auf dieser Welt oder leben im Krieg — wie menschenverachtend und verwöhnt kann man sein, sich an dem Klosymbol hochzuziehen. Spült ‚runter, was immer Ihr jetzt sagen wollt, andere haben nichtmal sauberes Wasser zum Trinken und Ihr streitet über halbe Röcke auf Klotüren. Einfach ‚mal wieder nur *Mensch* sein täte manchem ganz gut, nicht so wichtig nehmen und wichtig machen. Das sind Menschenklos, die Bilder sind nur wegen der Scham. Also im Damenklo nicht den Rüssel ‚rausholen und in’s Waschbecken pinkeln und im Herrenklo damit rechnen, dass jemand interessiert zuschaut, wenn jemand mit Vagina im Vertikalspagat das Wasser im Pissoir abschlägt. Aber nicht schnacken, einfach machen — Eure körperliche oder sexuelle Orientierung ist kein abendfüllendes Diskussionsthema für intelligente Menschen und die Dummen erreicht Ihr ohnehin niemals, so sowieso schon nicht Also bitte jeder, jeder, jeder einfach in irgendeiner Kabine oder an der vorgesehenen Einrichtung, die Euch zusagt, sittsam das Geschäft machen, spülen, Händewaschen nicht vergessen, erstaunte Gesichtern und empörte Menschen einfach wegächeln, Ihr seid im Recht, Diskriminierung verboten. Alles gut, wieder einen Tag überlebt in diesem brutalen Leben in Deutschland, echtes Krisengebiet… Vielleicht am besten in Zukunft einfach nur ein Klo abbilden, dann ist drin ist was draufsteht, jeder darf sich dazugesellen und wir können zum nächstwichtigeren der Weltprobleme übergehen.

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