Von Ivanhoe bis Tatort: ein Roger Moore Special – die Links der Woche vom 19.5. bis 25.5.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Die traurige Nachricht der Woche, das war die Meldung, dass Roger Moore gestorben ist. Natürlich fängt’s dann im Blogger-Kopf sofort an zu rattern: Da müssen wir ein paar Clips und Geschichten in den „Links der Woche“ bringen… und zack, geht’s zu youtube, zur Imdb, zur Wikipedia. Und als ich begann, Moore’s Karriere zu sichten, da stellte ich fest, dass Moore auch der Mann war, der mich ein Leben lang als Konsument von Abenteuergeschichten, -serien und -filmen geprägt hat. Damit war die Entscheidung gefallen, die Links der Woche erscheinen diese Woche als Roger-Moore-Special, Geschichten und Videos um den Mann, der einige der größten Abenteurer aller Zeiten spielte.Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich Roger Moore zum ersten Mal sah. Er spielte nämlich in der allerersten Fernseh-Serie mit, die ich als kleiner Junge ansehen durfte. Das war „Ivanhoe„.

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Video-Link: https://youtu.be/NsjvL-FaTgQ

Roger Moore konnte seinem ritterlichen Engagement selbst nicht allzu viel abgewinnen: „Ich kam mir wie ein völliger Trottel vor, herumreitend mit dieser ganzen Rüstung und dem verdammten gefiederten Helm. Ich fühlte mich wie ein Feuerwehrmann im Mittelalter“ (zitiert nach Wikipedia). Nun ja, Ivanhoe war sonntags, am Nachmittag. Für die nächste Serie mit Roger Moore mussten wir etwas älter werden. Damit wir bis neun Uhr abends aufbleiben durften. Am Freitag. Wenn „Simon Templar“ kam, erst in Schwarzweiß, dann in Farbe.

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Video-Link: https://youtu.be/bvLgFpbdn4k

Das Nummernschild! „ST 1“! Ich hatte es ganz vergessen…

Das Titelthema war wirklich ein Kracher…

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Video-Link: https://youtu.be/s2EaEsZntcU

Wenn man sich jetzt alte Simon-Templar-Folgen anschaut, dann staunt man, wie modern die Serie war und ist. Die abgefahrenen Gags, das ständige Ironisieren und Brechen der Erzählweise… ganz schön modern für eine 50 Jahre alte Serie. Der Film mit Val Kilmer aus den 90ern stinkt übrigens gegen das Original ab, aber sowas von…

Und dann kam die Serie mit dem besten Vorspann aller Zeiten, ach Quatsch, DIE Serie überhaupt. Allenfalls Al Mundy oder Jason King konnten gegen „Die Zwei“ anstinken.

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Video-Link: https://youtu.be/pji2JNiqViQ

Ich hab nie verstanden, warum Leute sich über Rainer Brandt und seine Blödel-Synchros so aufgeregt haben, ich war viel zu sehr mit Ablachen beschäftigt. „Die 2“ war ein Meilenstein.

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Video-Link: https://youtu.be/Xs8K5sgfiMs

Okay, dann folgten Die Bonds. Soviele wie er hat kein anderer gedreht, vermutlich hat er die Figur auch mehr geprägt als jeder andere Schauspieler vor und nach ihm. So what? Moore hat die Figur so gespielt, wie er konnte und wollte, und dass tat den Fans der Fleming-Bücher gelegentlich ein wenig weh. Andererseits passte Moores Stil perfekt in die Blockbuster/Familien-Entertainment-Richtung, in der die Produzenten die Bond-Serie damals steuerten. Meine Meinung: „Leben und Sterben lassen“ und – mit Abstrichen – „Der Mann mit dem goldenen Colt“, die beiden erste Moore-Bonds waren auch die stärksten. Und an Ironie und geschliffener Eleganz war er allen anderen Bond-Dartstellern turmhoch überlegen.

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Video-Link: https://youtu.be/CxwdlWwuEPE

Sein bester Bond-Fight? Ganz klar die Tour durchs venezianische Glas-Museum aus Moonraker. Die Ironie, dass er , während im Museum kein Stück Glas heil bleibt, die ganze Zeit eine Ampulle in der Brusttasche hat, die nicht kaputt gehen darf und nicht kaputt geht, ist typisch Moore.

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Video-Link: https://youtu.be/HVd2UoBWk-g

Drei Roger-Moore-Filme möchte ich noch erwähnen, die er neben den Bond-Filmen gedreht hat. Zum einen „Sprengkommando Atlantik„, einen typischen 80er-Jahre-Action-Film, in dem Moore aber einen beglückend untypischen Helden spielt, den Hardcore-Exzentriker Rufus Excalibur ffolkes (Kleinschreibung ist korrekt).

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Video-Link: https://youtu.be/8M9sAl5uZ8Q

Und 1983 wurde Roger Moore tatsächlich Opfer einer der bizarrsten Besetzungs-Ideen der Filmgeschichte. In „Der Fluch des rosaroten Panthers“ musste er tatsächlich… Inspector Clouseau spielen.

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Video-Link: https://youtu.be/3atzmKqmI_I

Und dann hat er 1966 den Van-Damme-Streifen „The Quest“ geadelt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

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Video-Link: https://youtu.be/EaCbSlAsQoE

In den letzten zwanzig Jahren hat er sich vorwiegend für Unicef reingehängt. Auch da hat er keine Gefahr gescheut und hat sogar mit Todesverachtung in einem Tatort mitgespielt.

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Video-Link: https://youtu.be/OpqFHmNbbn0

In dieser Doku erfahrt ihr noch jede Menge mehr über Moore. Ein Abenteurer mit Stil, Klasse und Humor. Er wird uns fehlen.

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Video-Link: https://youtu.be/vQ5PC7m45_0

Und zum Schluss noch eine ganz, ganz tolle Roger-Moore-Geschichte: Wie 007 mal einen Agenten rekrutierte

Was bringen wir im Jazz der Woche? Bond, natürlich. Für Sir Roger Moore ist das beste gerade gut genug. Und das beste Bond-Medley aller Zeiten stammt – meiner Meinung nach – von Mnozil Brass aus Österreich:

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Video-Link: https://youtu.be/nGwSmowLGTI

Euch allen ein schönes Wochenende. Viel Spaß!

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