Tour de France 103 – 13. Etappe

Willkommen zur 103. Tour de France. Hier im Blog gibt es wieder renntäglich einen Blick auf die aktuelle Etappe. Außerdem plaudern wir über alles Wichtige und Unwichtige rund um das größte Radrennen der Welt. In diesem Sinne: Vive le Tour!

Froome joggt am Mont Ventoux. Barjo! Ja, ist diese Tour de France denn ein Irrenhaus? Meiner Meinung nach war der Sturz nur indirekt durch die Zuschauer ausgelöst. Dass das Motorrad rüde abgebremst hat: Geschenkt. Da können Auffahrunfälle passieren. Die Entscheidung der Jury ist aber zumindest diskussionswürdig. Wäre es nicht der Mann im Gelben Trikot gewesen, hätte man wohl kaum so milde geurteilt.

Der tolle Erfolg von Thomas de Gent tritt hinter den Bildern vom Gesamtführenden auf Schusters Rappen schon fast in den Hintergrund. Unglaublich. Aber heute steht schon der nächste Kracher ins Haus. Das Einzelzeitfahren an der Ardèche. Es sind nur 37,5 Kilometer von Bourg Saint-Andeol zur Caverne. Aber die haben es in sich. rund ein Drittel der Etappe geht es in zwei Teilstücken bergauf.

Das könnte ein Tag für Tony Martin werden. Froomey wird nach dem Schock von gestern und mit Blick auf die folgenden Etappen vielleicht etwas vom Gas gehen.

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2 Responses to Tour de France 103 – 13. Etappe

  1. wolkoe says:

    Ich stimme dem Bericht vollkommen zu. Die 58 Sekunden Rückstand im zunächst provisorischen Gesamtklassement hätte Froome bei den noch ausstehenden Etappen locker aufgeholt. Und: das Rennen wäre spannender geworden, d.h. für die ASO noch mehr Spektakel. Da hat die Jury dem Ausrichter evtl. ein Bein gestellt.

  2. Aldres says:

    Was ich mich die ganze Zeit frage: Hat Froomey das falsche Rad vom Mavic-Mann bekommen oder gab es einfach kein passendes (mehr?) auf dem neutralen Materialwagen.

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