Verlinkt, nicht gerührt – die Links der Woche vom 30.11. bis 5.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß! 

Freitags gibt’s hier traditionell die Männer-Links der Woche, Videos, Geschichten Reportagen, die und Männer interessieren und Lesestoff am Wochenende bieten. Wenn ein neuer Bond-Film rauskommt, widmen wir ihm ein Link-Special: alle unsere Links drehen sich um Commander Bond, um seinen Schöpfer Ian Fleming, die Romane und die Filme…

Bringen wir uns mal ein bisschen in Stimmung:

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Video-Link: https://youtu.be/RNLLPbMThGM

Okay, zu „Spectre“. Meine Kritik hab ich absichtlich etwas allgemein und spoilerfrei gehalten, damit ich Kollegen den Spaß nicht verderbe, die sich im Kino überraschen lassen wollen. Deutlich mehr ins Detail gehen Thomas Groh beim Perlentaucher und Dietmar Dath in der FAZ.

Mindestens ebenso faszinierend wie Bond selbst ist der Mann, der ihn erfand, Ian Fleming. Mit dem Eintrag über Fleming in der englischen Wikipedia kann man sich stundenlang beschäftigen, wenn man allen Links folgt. Der Artikel in der deutschen Wikipedia ist ganz okay.
Übrigens ist Fleming meines Wissens nach der einzige Thrillerautor, nach dem ein Flughafen benannt wurde.

Goldeneye ist nicht nur ein Bond-Film mit Pierce Brosnan, Goldeneye heißt auch Ian Flemings Haus auf Jamaica.

Bierchen gefällig?

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Video-Link: https://youtu.be/vuMvhJaWIUg

Okay, der Name Pierce Brosnan ist gefallen. Lassen wir die Schauspieler zu Wort kommen. Connery über Moore und Craig:

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Video-Link: https://youtu.be/LJRbRp27sn8

Moore über Craig und Spione im Allgemeinen:

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Video-Link: https://youtu.be/U2I2Ap8hfHE

Timothy Dalton (der Mann wird unterschätzt. „Living Daylights war vielversprechend bis gut, das Scheiß-Drehbuch bei seinem zweiten kann man ihm nicht vorwerfen) über Bond und die Filme:

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Video-Link: https://youtu.be/i7ANrKMlxUc

Okay, Scheiß-Drehbuch bringt uns zum besten Bond-Drehbuach aller Zeiten, und das war „Im Geheimdienst ihrer Majestät“. Punkt. Nicht der beste Film (bei weitem nicht!), aber das beste Buch. Lazenby erzählt.

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Video-Link: https://youtu.be/gGEGJKZNl40

Bleibt Pierce Brosnan. Brosnan über Craig:

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Video-Link: https://youtu.be/pKDSiI7rnAA

Und Craig? Kommt schriftlich. Schönes, langes Interview mit der Berliner Zeitung.

Vor allen Dingen in den Romanen hat James Bond sehr eindeutige kulinarische Präferenzen. Was Bond isst, steht hier. Unbedingt auch den Links dort folgen, es lohnt!

Damit sind wir auch bei den Getränken. Bond trinkt mehr als Wodka-Martinis „shaken not stirred“. Eine kompetente Aufstellung findet sich hier. Und dann hab ich noch Roger Moores Martini-Rezept gefunden.

Wir nähern uns dem Ende, und damit dem Jazz der Woche. Und da führt natürlich kein Weg an Dame Shirley Bassey vorbei, deren Bond-Interpretationen immer was von bombastischen Big-Band-Jazz hatten. Relativ unbekannt ist der „gestrichene“ Bond-Song: „Mr. Kiss Kiss Bang Bang“.

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Video-Link: https://youtu.be/d91d8p7rry0

Die Nummer war für den Vorspann von „Feuerball“ vorgesehen. War den Produzenten damals einen Tick zu ironisch und so durfte dann Tom Jones ran.

1987 in Berlin gab Shirley Bassey eins der grandiosesten Konzerte ihrer Karriere. Nehmt euch die Zeit, hört das durch, ihr werdet es nicht bereuen. Beim Opening alle mitsingen: „Goldfingaaaaa!“

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Video-Link: https://youtu.be/LJfT3HJyutw

Euch allen ein schönes Bond-Wochenende, viel Spaß!

 

 

 

 

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5 Responses to Verlinkt, nicht gerührt – die Links der Woche vom 30.11. bis 5.11.

  1. AvatarDanny says:

    Geiler Beitrag. Schön und mit Liebe zum Detail.
    Ich bin heute Abend endlich im Kino. Aber ganz ehrlich. Ich erwarte nicht mehr als brachiales Popcorn Kino. Die Filme mit Daniel C. Haben ihren ganz eigenen Charakter. Sind stilistisch nicht wirklich mit den früheren Bond Abenteuern zu vergleichen.

  2. Avataraltautonomer says:

    Der wirklich authentischste Bonddarsteller ist für mich Sean Connery, alle anderen sind eher so chichi Möchtegernhaudraufskis, lackierte Charmingsboys aus der Wall-Street.

  3. Craig ein lackierter Charmingboy? Kühn.

  4. AvatarKevKay says:

    Nichts geht über Roger Moore und Sean Connery. Und dann kommt eher noch Pierce Brosnan als Daniel Craig

  5. Die Zeiten und Geschmäcker ändern sich — früher habe ich einen Bond mit Connery und Moore gern gesehen, heute sehe ich von Connery lieber seine späten Sachen wie The Rock oder Verlockende Falle und die alten Bonds finde ich so spannend wie einen Fantomas mit De Funes, eher belustigend als nervenaufreibend. Ganz anders die neuen Bonds mit Craig! Den ich erst gar nicht mochte, daher habe ich auch konsequent die Bonds 2006 und 2008 übersprungen und ihn dann erstmals bewusst in „Verblendung“ gesehen, ein großartiger Film. Seitdem bin ich Craig-Fan, der spielt eben auf der Spannungsfiedel der heutigen Zeit und in 20 Jahren wird es vielleicht jemand sein, der dann besser passt. Die Bonds sind eben auch gereift, heute gelingt eben nicht alles automatisch, der Held hat Narben auf Körper und Seele und noch nie konnte ein Bond-Film so düster und bedrückend sein wie seit Skyfall. Es ist nicht nur die Technik, die dazugekommen ist, es ist auch die Tiefe des Charakters, und das wäre mit Connery und erst Recht mit Moore oder Brosnan nie gegangen. Man spürt, wie der Mann unter seinem Leben leidet. Egal, wer in den früheren Filmen so in Bonds Armen weggestorben ist, es war immer so ein bischen kitschig wei bei Winnetou, Craig atmet die Last der vielen Toten auch ohne solch eine Szene aus jeder Pore. Ich freue mich auf „Spectre“, bisher noch keine Zeit gehabt…

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