Die 102. Tour de France – Etappe 5

Der Traum vom Gelben Trikot. Jeden Tag gibt es hier im Blog wieder einen Ausblick auf die aktuelle Etappe der 102. Tour de France. Unser Extra in diesem Jahr: Ein Zitat aus dem Radsport. Viel Spass.

Tony Martin in Gelb! Er ist der Meister. Endlich im richtigen Trikot. Einen Sprint gegen Dege hätte er wahrscheinlich verloren. Stattdessen seine ganz eigene Taktik: Wenn es für einen klassischen Sprint noch viel zu weit ist (3 Kilometer), kurz Vollgas gegeben und dann den Vorsprung bis ins Ziel halten. Für einen dreimaligen Zeitfahrweltmeister ist das eine Option. Für alle anderen wäre so ein Vorgehen unter Garantie der Schuss ins Knie.

Die heutigen 189 Kilometer von Arras nach Amiens klingen zunächst nach Sprint-Royal und alles ganz entspannt. Flachetappe. Aber Obacht! Ich bin die Strecke in Teilen am Samstag mit dem Auto abgefahren. Streckenchef Thierry Gouvenou ist ausgebufft.

Fährt man die National 25, sind es gerade 80 Kilometer zwischen Arras und Amiens. Die Tour fährt heute aber eine Gedenketappe vorbei an den Memorials für den I. Weltkrieg. Da geht es rauf, runter, rechts und links. Bei entsprechendem Wetter könnte eine Situation entstehen, wie auf Zeeland, als das Peloton in mehrere Teile zerbrochen ist. Und da können Weltklasse-Fahrer am Start sein. Fallensteller-Etappe heißt es bei den Kollegen von Vélo Club im französischen Fernsehen.

Wer sagt eigentlich, dass Greipel jedes Jahr nur eine Tour-de-France-Etappe gewinnen kann? Wir wollen den Gorilla wieder jubeln sehen.

“Ohne Glück geht gar nichts”, sagt zumindest Erik Zabel.

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