Klartext: Schwulen-Ehe. Einfach machen.

Das angeblich höchst katholische, stockkonservative irische Volk hat mit beeindruckender Mehrheit dafür gestimmt, dass zukünftig in Irland Menschen gleichen Geschlechts heiraten dürfen. Hätten die irischen Politiker nicht für möglich gehalten.

Was deutsche Politiker jetzt hoffentlich für möglich halten: dass solch eine Abstimmung hier in Deutschland ähnlich ausgehen würde. Zu Erinnerung: Es existiert kein einziges stichhaltiges Argument, das gegen die Schwulenehe spricht.

Deshalb, liebe Regierende und Abgeordnete, macht das, was ihr am Besten könnt: Hängt das Mäntelchen nach dem Wind. Kloppt diese kreuzdämliche »eingetragene Lebenspartnerschaft« oder wie das heißt in die Tonne und stellt homosexuelle Menschen, die heiraten wollen, den heterosexuellen gleich. Punkt. Wir wollen doch nicht, das Mutti nochmal so kreuzdämlich durch die Gegend schwurbeln muss.

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Video-Link: https://youtu.be/_ERfnTE1Hgw

Wäre jetzt noch peinlicher.

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3 Antworten zu Klartext: Schwulen-Ehe. Einfach machen.

  1. AvatarKonrad Meier sagt:

    Warum verzichtet dieser Klartext auf jedes Argument? Ich bin anderer Meinung, und man hat mich auch noch nicht überzeugen können.

  2. Ist doch ganz einfach: Alles, was gegen die Schulen-Ehe vorgebracht werden kann, kann auch gegen eine Ehe unter Heterosexuellen vorgebracht werden. Es gibt keinen Unterschied. Ist das so schwer? Wenn du also grundsätzlich was gegen die Ehe hast, ist das dein Problem.

  3. Wie sehen denn die Argumente gegen eine gleichgeschlechtliche Ehe aus? 1) „Dann wird das Kind auch schwul/lesbisch!“ — Homosexualität ist nicht „ansteckend“ und ohnehin auch nichts Schlimmes, das es zu vermeiden gelte, insofern reines Angst-Argument. 2) „Ein Kind braucht Mutter und Vater, um sich normal zu entwickeln!“ — Ein Kind braucht einen ausgeglichenen Mix aus Vorbildern, manchmal ein zugedrücktes Auge und manchmal feste Regeln, um sich im geborgenen Gefühl des Urvertrauens und der klaren Struktur zu entwickeln. Fehlt etwas davon, fehlt dem Kind später eine oder mehrere wichtige Eigenschaften wie Mitgefühl, Mut, Kontrolle, Toleranz uvm. Was men selbst nicht besitzt, kann man nur schwer vermitteln, daher sind heterosexuelle Eltern wahrlich kein Garant für eine gute Erziehung und Vermittlung von Werten und homosexuelle Eltern lassen nicht per se erwarten, dass es bei ihnen schlechter läuft. Die Menschen erziehen durch Vorleben, nicht durch ihr Geschlecht. In allen guten Beziehungen finden sich vor allem Menschen, die sich in ihren guten Eigenschaften verstärken und in den Schwächen gegenseitig ausgleichen. Daher sind auch gleichgeschlechtliche Ehen voraussichtlich ebenso gut für die Erziehung eines jungen Menschen geeignet. Das ist ein ganz heißes Pflaster, unter der Vermutung müsste man ja Alleinerziehenden, bei denen gewisse Teile der Erziehung schon rein aus Gründen der halbierten Kapazität zu kurz kommen könnten, die Kinder wegnehmen! Welche Einwände siehst Du denn noch, Konrad?

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