Radkram-Dienstag (XIII): Verpflegung

Rad fahren macht Spaß. Und damit Euch eine Panne oder schlechtes Wetter nicht die gute Laune verderben, gibt es unsere Serie: Radkram-Dienstag. Ein Teil nach dem anderen krame ich aus meinem Radrucksack und erkläre, warum ich es so nützlich finde, dass ich es permanent auf dem Rad mit mir rumschleppe. Heute: Verpflegung.

By Dominicp (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

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Es gibt eine riesige Industrie, die Sportler mit designten Lebensmitteln für alle nur denkbaren Situationen versorgt. Vorher was, nachher was und für Zwischendurch. Jo, und ich habe mir auch schon so ein Wabbel-Fläschchen mit Gel rein gepfiffen, politisch unkorrekt entsorgt und fühlte mich danach tatsächlich besser. Ob es an dem enthaltenen Koffein lag, oder ob es einfach ein Psychodingen ist? Ob man den Krempel wirklich haben muss – keine Ahnung. Ich glaube, eher nicht

Tatsächlich wäre es wohl besser gewesen, vor einer Fernfahrt rechtzeitig anständig zu frühstücken und zwischen durch auch mal was einzuwerfen, bevor die Stirn auf dem Vorbau Halt sucht.

Jaha, z. B. anständig frühstücken. Ich weiß, Herr Atkins würde im Grab rotieren, aber ein, zwei schnöde Hörnchen mit Frischkäse und einem Löffelchen Honig oder Sirup können ein Start sein. Eine riesige Pasta-Party am Abend vor der großen Fahrt bringt nicht die erhoffte Wirkung.

Dass die Niederlande eine Radsportnation sind, sieht man auch daran, dass sie in jedem Supermarkt so kleine Packungen mit Vollkornkeksen vorhalten, die mit Trockenfrüchten versetzt sind. Praktisch portioniert.

Eddy Merckx hat während seiner Karriere Reispampe geschworen. Ihr wollt kreativ sein? Aber Obacht, Menge halbieren oder viertel. Hannah Grant kocht für eine (fast!) komplette Tour-de-France-Mannschaft. So wird’s gemacht:

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Video-Link: http://youtu.be/RG7bWKK9G7E

 

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3 Antworten zu Radkram-Dienstag (XIII): Verpflegung

  1. Avatargerdos sagt:

    Hallo! Leider kasnn ich nicht erkennen, was Du Dir letztendlich einpfeifst. Und über die wesentlich wichtigere Trinkmenge schweigst Du.

    Grundsätzlich fäde ich es auch schön, wenn Du mit Kommentatoren in einen Dialog trittst.

  2. AvatarAldres sagt:

    Moin,

    Getränke sind Thema in der Folge am kommenden Dienstag.

    Der Chefredakteur hat das Anreißerbild mit den Flaschen dazu gepackt, weil ich kein eigenes Bild mitgeliefert hatte.

    Was ich mir reinpfeife?

    Abgesehen von dem relativ kohlenhydratreichen Frühstück aus Hörnchen mit Frischkäse und Honig oder Sirup, futtere ich während der Fahrt gerne diese praktisch verpackten Vollkornkekse aus Holland. Bekommen mir auf die Dauer besser als die Geltuben.

    Schnödes Snickers oder Twix habe ich aber auch schon mitgenommen. Käsebrötchen oder Mandelkuchen, wenn meine Mutter einen gebacken hat . . .

    Für die Reispampe bin ich meistens (ehrlich gesagt erst einmal gemacht) zu faul. Finde die Idee aber gut und mit Blick auf functional food vom Markenhersteller auch sehr preiswert.

  3. Avatargerdos sagt:

    Wenn ich auf längeren Touren einen Hungerast bekomme, kaufe ich mir irgendwo beim Bäcker ein Stück Kuchen oder ich nehme eine Banane mit, das reicht. Trinken ist wichtiger, denn durch den Fahrtwind schwitzt glaubt man, nicht so stark zu schwitzen. Doch das ist trügerisch, wie die Waage nach einer Tour beweist.

    Dehydrierung hat auch etwas mit nachlassender Energie zu tun. Bei einem Flüssigkeitsverlust von 2 % des Körpergewichts gibt es ernsthafte med. Probleme.

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