Radkram-Dienstag (II): Schlauch

Rad fahren macht Spaß. Und damit Euch eine Panne oder schlechtes Wetter nicht die gute Laune verderben, gibt es unsere Serie: Radkram-Dienstag. Ein Teil nach dem anderen krame ich aus meinem Radrucksack und erkläre, warum ich es so nützlich finde, dass ich es permanent auf dem Rad mit mir rumschleppe. Heute: Schlauch.

02_rd_schlauch.jpgDass man im Falle eines Platten den Mantel komfortabel mit einem Reifenheber von der Felge bekommt, haben wir in der letzten Woche besprochen. Kommen wir zur Frage: Was macht man mit dem kaputten Schlauch? Ganz einfach: Weg damit!

Mein Opa, Jahrgang 1907, Generation „wir hatten ja nix“, flickte jeden Schlauch fünf Mal, bis ein neuer bei Fahrrad-Pahlke gekauft wurde. Und dann kamen noch so Sprüche wie:”Im Krieg haben wir geflickt, bis die Flicken dicht an dicht waren.” Heutzutage gibt es im Internet Händler, die Markenschläuche zu sehr zivilen Preisen frei Haus liefern. Oder Ihr unterstützt für ein paar Euro mehr den Händler um die Ecke, der zur unverbindlichen Preisempfehlung den für Euch passenden Schlauch im Regal hat.

Bevor ihr den neuen Schlauch einzieht, solltet Ihr auf jeden Fall den Mantel sehr sorgfältig untersuchen, ob nicht vielleicht das noch drin steckt, was den Platten verursacht hat. Kontrolliert lieber zwei Mal! Aber Obacht: Das, was scharf genug war, Euren Mantel zu durchstechen, ist auch scharf genug, um Eure Haut aufzuratschen. Hier kann auch der Reifenheber gute Dienste leisten, um den Fremdkörper aus dem Mantel rauszuknibbeln.

Wie dem auch sei. Der Plattfuss ereilt den aktiven Radfahrer – zumindest gefühlt – häufiger in der kalten Jahreszeit. Ich vermute, es liegt daran, dass die Räumdienste landauf landab irgendwelches scharfkantiges Zeuch auf die Straßen streuen. Wollt Ihr bei der Saukälte allen Ernstes mit klammen Fingern das Loch im Schlauch suchen und flicken? Also: Weg damit.

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