Kurzkritik: „Mann/Frau“ mit Christian Ulmen

Es gibt ’ne neue Webserie „Mann/Frau“ produziert vom Bayerischen Rundfunk und seinem Jugendprogramm Puls. Die Serie heißt „Mann/Frau“, die Folgen sind so um die 3 Minuten kurz (man muss ja knapp und knackig sein in diesem Internetz) und drehen sich um die Geschlechterproblematik, typisch Mann, typisch Frau und was dann dabei so rauskommt. Klingt völlig verschnarcht? Dachte ich auch erst, aber dann las ich, dass Christian Ulmen mitmacht. Kann doch nicht total verschnarcht sein, wenn Christian Ulmen mitmacht, dachte ich mir und schaute mir die erste Folge an.

Und kam zu dem Schluss: Ist vollkommen verschnarcht. Trotz Christian Ulmen. Typisch öffentlich-rechtlicher Redaktionshumor: Bloß nirgendwo anecken, niemandem wehtun, alles irgendwie beliebig machen und das ist dann Unterhaltung. Und Ulmen? Ist vollkommen verschenkt. Da hat man einen Typen der improvisieren kann wie kein zweiter, der bösartig sein kann und schreiend komisch, und was fängt man mit dem an? Man lässt ihn einen stinknormalen Barkeeper spielen, der, äh, zuhört. Ja, zuhört. Das stellt sich der Bayerische Rundfunk unter gelungener Internet-Unterhaltung vor: Christian Ulmen zusehen, wie er zuhört. Muss man nicht haben.

Sollte es doch jemanden interessieren: Der Quatsch hat auch eine Homepage. Heute sind die ersten vier Folgen gestartet, ab sofort kommen jeden Mittwoch zwei neue. Bis der Spuk endlich vorbei ist. Ich bin nach Folge 1 raus. Zeitverschwendung. Schade um Ulmens Talent und Fähigkeiten.

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One Response to Kurzkritik: „Mann/Frau“ mit Christian Ulmen

  1. Leser says:

    Stimme völlig zu —– Die Darstellerin – “ Die Kleine da“ die hält den Klebrigen Plot mit Ihrem Background … sie ist tatsächlich professionell … Alle Szenen der Folgen sind bisher alle alkoholisiert komplett entbehrlich … aber das sag ich nur hier sonst wird der Plot wieder gedreht je na Konzeptdommination … Der Regisseur jedoch ist …offiziell nicht Chr.Ulmen aber auch Produzenten sollten Beurteilungsvermögen abbilden….

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