101. Tour de France – 11. Etappe

Juli. Tour-de-France-Monat. Auf Männer unter sich gibt es renntäglich einen Ausblick auf die bevorstehende Etappe. On-top: Unser Radsportlexikon. Das 1O1 zur 101. Ausgabe der Großen Schleife.

Tourfavorit Nummer 1, Chris Froome stürzt, beide Handgelenke gebrochen. Weg! Tourfavorit Nummer 2 Alberto “Schnitzel” Contador stürzt und bricht sich das Bein. Auch weg!

Ist das noch die Tour de France oder schon die Tour de Carnage? Heute durchs Jura, morgen am Rande des Zentralmassivs – was werden erst die Alpen und die Pyrenäen anrichten? Neues Motto: Last Man Standing. Ist Nibali nach dem Powerantritt auf der Planche schon der sichere Sieger in Paris?

Auf den 186 Kilometern von Besançon nach Oyonnax geht es die ganze Zeit rauf und runter. Bergab und bergauf Passagen halten sich in solchen Landschaften zwar auf dem Papier die Waage, aber wer selbst strampelt, meint es wäre eher im Verhältnis 1:3.  Klassifiziert sind heute nur die vier letzten Anstiege, bis es dann knapp 20 Kilometer flach bis nach Oyonnax geht. Die Buchmacher haben wieder Peter Sagan ganz vorne.

alphabet_lTour-Lexikon: Heute L — wie Lanterne Rouge!

Gelbes Trikot, Grünes Trikot, Bergtrikot. Alle Wertungen wurden erst im Laufe der Geschichte der Tour de France entwickelt. Eine “Auszeichnung” gibt es seit der ersten Austragung 1903: Die Rote Laterne für den Letzten in der Gesamtwertung.

Die Deutschen räumten bei dieser Wertung bislang zwei Mal ab: Rudi Risch (1932) und Willy Kutschbach (1935).

Rekordhalter ist der Belgier Wim Vansevenant mit drei Roten Laternen in folge bei den Rennen 2006, 2007 und 2008.

By Thomas Ducroquet (Own work) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

By Thomas Ducroquet (Own work) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

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