Wer ist beknackt genug für „Insanity“?

Insanity»Man muss was machen«, sagt man sich, wenn einem plötzlich beim Schuhezubinden der Bauch im Weg ist. Wenn man auf einmal schon nach zwei Treppen ins Schnaufen kommt. Wenn der Rücken schon beim Einkaufstaschentragen zu Zwicken anfängt. »Mensch, ich muss was machen.«

Bloß was? Ja, irgendwas, um den Bauch loszuwerden und die Fitness wieder zu bekommen. Und da fangen die Probleme an, denn Fitnessaktivitäten müssen nicht viel Geld kosten, zeitintensiv sind die meisten von ihnen aber schon. Wer sich jeden Tag auf den Hometrainer setzt, ein bisschen strampelt und nach 5 Minuten wieder abspringt, ohne angeschwitzt zu haben, kann es auch gleich lassen. Ähnliches gilt für Joggen und Radfahren, da muss man endlos rödeln, bevor der werte Körper mal geruht, ein bisschen Fett zu verbrennen oder gar ein paar Endorphine rauszulassen.

Machen wir uns nichts vor: Fitness kostet zuallerersteinmal Zeit, und von der haben wir Männer meistens wenig bis nichts zu erübrigen: der Job, die Familie, das ein oder andere Hobby will gepflegt sein, der Sport… nee, Quatsch, für den wollten wir ja gerade Zeit freischaufeln.

Kommen wir auf den Punkt: Eine große Hilfe wäre es schon, wenn wir die Sache Mit Fitness und Kalorienverbrennen zuhause erledigen könnten. Tja, aber wer hat denn schon einen Fitnessraum zuhause? Und vorm Fernseher kann man ja den Body nicht shapen…

Doch. Man kann. Wenn man ein bisschen verrückt ist und die Insanity-Workout-DVDs hat.

Auf diesen 10 DVDs ist ein komplettes Fitness-Programm für 60 Tage (sechs Tage pro Woche soll man 40 bis 60 Minuten trainieren, ein Tag ist frei), enthalten. Außer den DVDs (und natürlich Player und TV zum Abspielen) benötigt man nichts, keine Geräte, keine Hanteln, nada. Man ist allein mit Shaun T., dem Trainer, der einen auf den DVDs durch die Übungen führt, und dem eigenem inneren Schweinehund.

Und der Schweinehund wächst bereits beim Absolvieren des obligatorischen Fitness-Tests in der ersten Stunde zu erstaunlicher Größe an. Den Test besteht außer Menschen, die schon jahrelang trainieren, wohl niemand. Aber da der Fitness-Test in regelmäßigen Abständen wiederholt wird, kann man ziemlich gut die eigenen Fortschritte ablesen, das motiviert!

Das motiviert fast so sehr wie Shaun T. Der bringt einen nämlich wirklich auf Trab, WENN man dieses doch sehr amerikanische Motivations-Getalke abkann.

Was er durchzieht, ist, wenn man das ganze Insanity-Marketing-Gedöns mal abzieht, letztlich das gute, alte Intervall-Training mit schnell steigender Intensität. Der normal trainierte Mensch gerät im bereits erwähnten Fitness in Sekundenbruchteilen in den anaeroben Bereich, und da bleibt er während der nächsten 60 Tage auch, wenn er das Programm durchzieht.

Hier, an diesem Video, das zwei ziemlich gut trainierte Menschen bei der ersten Lektion zeigt, könnt ihr ziemlich gut sehen, was euch bei Insanity erwartet:

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Video-Link: http://youtu.be/VI_kcAyihmA

Apropos 60 Tage: Die durchzuhalten scheint mir nicht selbstverständlich zu sein: Die Übungen wiederholen sich, und dann sind da nur noch Shaun T.s Sprüche, die einem über die Langeweile und die Schmerzen hinweghelfen.

Ja, Schmerzen. Der Muskelkater wird beträchtlich sein, und da man ordentlich herumhüpft (jede Menge Schnellkraft-Übungen dabei) sind ein Schwingfußboden, funktionierende Gelenke und ein intakter Rücken Pflicht. Ich hab mich daher nach der 1. Lektion ausgeklinkt: Mein Rücken sagt: »Nee, Chris!«, und ich hab gelernt, auf ihn zu hören.

Insanity

Gut für euch, bzw. einen von euch. Denn eigentlich wollte ich die 60 Tage durchziehen und berichten, wie sich das vorher-nachher-mäßig anfühlt. Mag das einer von euch machen? Wenn ja, dann bekommt er von uns das Original-Insanity-10-DVD-Set mit ausführlicher Anleitung (Wert: über 100 Euro!), alles originalverpackt. Einzige Bedingung: Mindestens ein Posting zum Trainingsbeginn und eins zum Trainingsabschluss für dieses Blog schreiben, ersatzweise ein Video über das eigene Training drehen, dass wir hier veröffentlichen können. Gebt eure Bewerbungen hier in den Kommentaren ab, schreibt einfach »Ich bin beknackt genug für Insanity« oder was ähnliches in die Kommentare und sagt, ob ihr was schreiben, ein Video drehen oder Fotos machen wollt (eine Kombi geht natürlich auch). Wenn sich mehrere Leute bewerben entscheidet das Los. Ihr habt bis bis Mittwoch, den 22.1. 12 Uhr mittags Zeit, dann schließen wir die Kommentare und losen. Mitarbeiter von Nassrasur.com dürfen nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nachtrag 23.1.
Einsendeschluss, die Kommentare sind dicht. Marc Dobler erhält die DVDs und die Gelegenheit, seinen Körper zu stählen.

 Das Insanity-DVD-Set wurde uns von der Fa. TellSell zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

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2 Antworten zu Wer ist beknackt genug für „Insanity“?

  1. AvatarMarc Dobler sagt:

    Bin ich beknackt genug für Insanity? Zumindest bin ich verrückt genug es zu versuchen!
    Schreibe gerne zwei ausführlichee Berichte.

  2. Pingback:Rückrundenstart und ausgerechnet arte als Männersender – die Wochenvorschau vom 20.1. bis 26.1. | | Männer unter sich