TV-Kritik: „Der letzte Bulle“ – 3. Staffel, 12. Folge „Ich sag’s nicht weiter“

Jede Woche auf “Männer unter sich” kritisieren wir die aktuelle Folge unserer Lieblingsserie “Der letzte Bulle”. Wir bewerten Handlung, Macho-Momente, Dialoge, Musik und die Gesamtleistung mit einem Punkte-System von 1 (ganz schwach) bis 5 (besser geht nicht) Mick-Brisgau-Zippo-Feuerzeugen. Und ihr könnt abstimmen, wie euch die Folge gefallen hat, viel Spaß!

Handlung:

Mick und Kringge ermitteln untersich gegenseitig mobbenden Schülern, gleichzeitig versucht Mick herauszufinden,was während des Filmrisses passiert ist, den er sich mit Uschis Selbstgebranntem herbei gesoffen hat, und Psycho-Tanja gibt Schleimbeutel-Nick endgültig den Laufpass.
Klingt vielversprechend? Klar, aber natürlich – wie regelmäßig in dieser Staffel – haben sich die Autoren mal wieder auf den dussligen, klischeeüberfrachteten Kriminalfall konzentriert. Und Nicks Abgang war von plattester Einfallslosigkeit, da hatten wir uns mehr erhofft. 3 von 5 Zippos.

Macho-Momente:

War Henning Baum während der Dreharbeiten zur 3. Staffel irgendwie verletzt? Oder wollte Sat1 ihm den Stuntman nicht mehr bezahlen? Schon wieder keine gescheite Action-Szene! Wenigstens gab es ein paar anständige Verkaterte-Männer-Gags,und Micks schamhaftes Rumgefummel mit dem BH hat uns die Mundwinkel ein wenig nach oben gezogen.

2 von 5 Zippos, mehr war das wirklich nicht.

Dialog-Perlen:

Der Oneliner-Experte hatte sich offenbar in der letzten Folge völlig ausgepowert und ist in Urlaub geschickt worden. Der müde Gag, dass Mick keinen Sex mit Kringges Mutter gehabt haben kann, weil sie sich sonst ja dran erinnern würde, war noch das beste. Das haben auch die Autoren gemerkt und diese Schlaftablette tatsächlich zweimal verbraten.

Wir schütteln grämlich den Kopf und geben 1 von 5 Zippos.

80er-Mucke:

Diesmal schwächelte sogar die Musikalien-Abteilung. Das Mick und Meisner zu den Klängen von „Up where we belong“ Brüderschaft getrunken haben, war ja ganz witzig, aber „Man-Eater“ und „DaDada“ als musikalische Highlights zu den Themenkreisen Teenager, Alkohol und Sex?

Wir sind erschüttert und geben 2 von 5 Zippos.

Gesamtwertung:

Liebe Leute, vor dem totalen Griff ins Klo hat euch wirklich nur die Kater-Filmriss-Nebenhandlung mit der Meisner/Kringges Mutter-Schlusspointe gerettet. Bitte, reist euch fürs Saisonfinale noch mal zusammen, damit wir die Serie in bester Erinnerung behalten können.

Für den dieswöchigen Schrott geben wir äußerst wohlwollend 3 von 5 Zippos.

Für alle, die die letzte Folge verpasst haben: Hier könnt ihr sie im Netz anschauen.
Für alle, die mit Mick und Co nix anfangen können: Sicherlich gefällt euch sowas besser.
Für alle anderen: Eure Meinung ist gefragt, wie fandet ihr die neue Folge?

Eure Wertung zu "Ich sag's nicht weiter"

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Eine Antwort zu TV-Kritik: „Der letzte Bulle“ – 3. Staffel, 12. Folge „Ich sag’s nicht weiter“

  1. AvatarGünter sagt:

    Immer Wieder wird in deutschen Serien der Psychohammer rausgeholt, das muss nicht sein, die Amis können das doch auch ohne. Minutenlang zu Stairway to Heaven gedankenversunkenen Minen, aus Sorge um den Kumpel, das ist Schwachsinn. Ich möchte die Serie die so gut angefangen hat nicht auf GZSz Niveau sehen.

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