Was liegt an? – 31.1. bis 6.2.2011

Ab sofort jeden Montag auf „Männer unter sich“: die Wochenvorschau, eine subjektive Auswahl von Dingen, die Männer in den nächsten Tagen interessieren könnten.

Was nächste Woche auf uns zu kommt.

Heute Abend läuft im ZDF eine kleine, schwer unterschätzte Action-Perle: „Tödliche Bedrohung“ von Roger Spottiswoode, mit Sidney Poitier und Tom Berenger. Extrem spannende Ganovenhatz durch die Rockies, tolle Bilder, kernige Sprüche, saubere Kumpel-Action, wer den noch nicht kennt, sollte einschalten, ist aber auch was zum Nochmalgucken.
Ansonsten kann man diese Woche mal wieder in die Kneipe gehen, Skatspielen oder endlich mal den Hobbykeller aufräumen, in der Glotze läuft unter der Woche nur Quark. Höchstens am Mittwoch könnte man noch „Fantomas bedroht die Welt“ um 20 Uhr 15 auf „Das Vierte“ einschalten, leicht angestaubter, trotzdem abgefahrener 60er-Jahre-Kult mit Jean Marais und einem saukomischen Louis de Funés. Zum Ablachen.
Das männliche TV-Highlight der Woche ist der St. Pauli-Sonntag auf 3sat: ab 6 Uhr früh gibt’s 24 Stunden lang Reportagen, Dokus, Serien, Filme über Reeperbahn, Kiez und FC. Das dürfte Spaß machen.

Am Donnerstag stehen die Kino- und DVD-Neustarts an. „My Soul To Take„, der neue Wes Craven (erste Regiearbeit seit sechzehn Jahren!) kommt in die Kinos, ein Ticketkauf könnte für Horror- und Splatterfans lohnen. Die Betonung liegt auf „könnte“, der Film mit einem Plot, der stark an die „Nightmare on Elm Street“-Serie erinnert, hatte hundsmiserable Kritiken beim Start in den USA. Das will nix besagen, Scheiß-Kritiken haben Horrorfilme meistens, aber die Zuschauerzahlen waren auch nicht berauschend. Wie gesagt, Kino „könnte“, muss aber nicht.

Auch interessante DVD-Neuerscheinungen kann man diese Woche mit der Lupe suchen, man kann sich höchstens Stallones letzte Woche erschienene, höchst amüsante „Expendables“ (Seniorensportgruppe reist in eine Bananenrepublik und macht alles kaputt) nochmal angucken oder zu Hark Bohms vor über dreißig Jahren ins Kino gekommenem „Moritz, lieber Moritz“ greifen, ein schöner, manchmal stiller, manchmal wüster Film darüber, wie schwierig es sein kann, ein Mann zu werden.

Sportlich sind die ersten vier Wochentage ziemlich tote Hose, Australian Open sind durch, Alpine Ski-WM fängt erst nächste Woche an, Champions League hat noch Winterschlaf. Der Fußball-Junkie versucht heute Abend bei Augsburg-Bochum sportliche Glanzlichter zu erspähen (könnte schwer werden) und so dem Cold Turkey vorzubeugen, denn es geht erst am Freitag weiter, dann aber ordentlich mit dem Bundesligaspiel der Woche, dem Revier-Derby Schalke-Dortmund. Sportlich scheint’s eindeutig, Dortmund hat ein Heimspiel und einen Lauf, Schalke hat eine Dauerkrise, das sollte eine klare Sache sein, aber da Magath nicht zwei Derbys in einer Saison verlieren will, könnte der Freund reiner, sinnenfroher Gewalt auf seine Kosten kommen. Kampfspiele sind nicht ohne, vielleicht wird’s ja doch spannend. Den Sonnabend überbrücken wir mit solider Bundesliga-Routine, am Sonntag ist in Hamburg Derby und schließlich – kurz vor Wochenschluss – überträgt die ARD ab 23 Uhr 15 von 3sat das Highlight der Woche: Superbowl. Green Bay Packers gegen Pittsburgh Steelers, in der Halbzeitshow die Black Eyed Peas. Viel Spaß!

Nachtrag: Im Tempodrom in Berlin finden ab Donnerstag die German Masters im Snooker statt, Eurosport überträgt live. Danke an mandarun für den Hinweis!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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Eine Antwort zu Was liegt an? – 31.1. bis 6.2.2011

  1. Avatarmandarun sagt:

    vielleicht sind für einige noch die German Masters im Snooker interessant? Ab Donnerstag in Berlin, übertragen wird es auf Eurosport!

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