[Dem Chris seine Filme] Die glorreichen Sieben – ein Mythos wird nachgeladen

7 Profis verkaufen ihr Können, ihr Wissen und ihre Feuerkraft. Und dieses eine Mal verkaufen sie nicht an den Höchstbietenden, sondern an die, die ihnen wirklich alles geben – nicht nur ihr Geld, sondern auch ihre Hoffnung und ihr Vertrauen. 7 Profis machen ein Dorf fit für den großen Showdown: Gut gegen Böse, Arm gegen Reich, Recht gegen Unrecht. 7 Profis geben gegen eine erdrückende Übermacht alles, um dieses eine Mal zu gewinnen. Nicht für sich selbst, sondern für die Zukunft eines Dorfs. weiterlesen…

[Roberts Blu-rays] Die Unfassbaren 2 – Siehst du mich wieder?

Ein Jahr ist vergangen, seit die „Vier Reiter“ das FBI überlistet und ihrem Publikum mit unglaublichen Magie-Darbietungen einen unverhofften Geldsegen beschert haben. Nun zieht es die Zauberer J. Daniel Atlas, Merritt McKinney, Jack Wilder und Neuzugang Lula erneut auf die Bühne. Nach einem spektakulären Coup landen sie auf der Flucht in Macau und treffen auf den undurchsichtigen Walter Mabry. Das technische Wunderkind hat ganz eigene Vorstellungen von einem gelungenen Zaubertrick und verfolgt einen perfiden Plan. Was die Vier nicht wissen: Mabry ist der Ziehsohn von Arthur Tressler, der mit den „Vier Reitern“ noch eine Rechnung offen hat. Zugleich wird die Gruppe vom FBI gejagt, das den Illusionisten endgültig das Handwerk legen will. Und auch Thaddeus Bradley, ein alter Bekannter der Unfassbaren und Meister der Zauberkunst, zieht im Hintergrund seine Fäden. Jetzt müssen die Magier ihr gesamtes Können aufbieten, um ein letztes Ass aus dem Ärmel zu ziehen… weiterlesen…

[Dem Chris seine Filme] Popcorn, kompromisslos – Jason Statham in „The Mechanic: Resurrection“

Machen wir uns nix vor: Durch irgendwelche Finessen wie logischer Handlungsaufbau, funktionierende Dramaturgie oder ähnlichen Cineastenkram fühlen wir Jason-Statham-Fans eher belästigt. Wir erwarten von einem Statham-Film lediglich, dass unser lieber Jason es 90 bis 120 Minuten lang ordentlich krachen lässt und dabei ein paar coole Sprüche durch die zusammengebissenen Zähne quetscht. Paar Explosionen kommen immer gut, und wenn ordentlich was zu Bruch geht oder Statham einem Schurken auf besonders böse Art das Licht auspustet, freuen wir uns und nehmen Popcorn nach. Für „The Mechanic: Ressurrection“ braucht der Fan reichlich Popcorn. weiterlesen…

Die Prozedur, das Blade Runner-Sequel und ein Interview mit Mario Adorf – die Links der Woche vom 16.12. bis 22.12.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

 

Freitag, 23. Dezember, einen Tag vor den Feiertagen, paar Millimeter vor dem großen Durchschnaufen. Wir bringen euch die übliche freitägliche Linksammlung mit Geschichten und Videos aus der Männerwelt. Und wir verabschieden uns für die kommenden zwei Wochen für unsere mittlerweile traditionelle Weihnachtspause. Zwischen den Jahren und am Anfang des neuen Jahres ist traditionell Saure-Gurken-Zeit, da ie wir ebenfalls zum Durchschnaufen nutzen. Natürlich braucht ihr auf tägliche Beiträge nicht zu verzichten, die haben wir vorgefertigt, die kommen werktäglich automatisch zu euch. Tagesaktuell steigen wir wieder mit der Wochenvorschau am 9. Januar ein. So, genug erklärt. Hier sind eure Links. weiterlesen…

Shootout am O.K. Corral: Wer war der beste Doc Holliday?

Doc Holliday, Foto by Unknown, probably C.S. Fly [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Western-Figur, die mich in allen Romanen und Filmen am meisten fasziniert hat, war Doc Holliday. Ein hochgebildeter, hochkultivierter Mann, der sich todkrank in der Wildnis herumtrieb. Der nicht nur am Spieltisch alles auf eine Karte setzte. Der seine ganz eigene Auffassung von Recht, Gesetz, Loyalität und Freundschaft hatte. Ein tragischer Held, ein gefallener Intellektueller, ein Abenteurer voll des Bravado… was für ein Kerl!
Doc Holliday ist auch des öfteren über die Leinwand geritten. Anlässlich Kirk Douglas‘ 100. Geburtstag wurde – natürlich spät in der Nacht – Zwei rechnen ab gesendet, ein sehenswerter Film, die Nr. 2 unserer Wyatt-Earp-Liste, in dem er einen fulminanten Doc hingelegt hat. Da hab ich mich gefragt: War Kirk Douglas wirklich der beste Doc Holliday? Was ist mit Victor Mature? Dennis Quaid? Val Kilmer? Schwierige Sache. Lasst uns die Sache ein für allemal klären und beteiligt euch am Shootout. Stimmt für den besten Doc Holliday ab! weiterlesen…

[Roberts Blu-rays] Miles Ahead: Social Music

Miles Ahead ist eine höchst unterhaltsame Filmbiografie über Miles Davis. New York, 1980. Seit fünf Jahren hat Miles Davis keine Platte mehr veröffentlicht. Der Jazzmusiker, der mit virtuosem Trompetenspiel die Herzen der Menschen eroberte, lebt zurückgezogen, trinkt und kokst und trauert seiner großen Liebe Frances Taylor nach. Doch plötzlich geht ein Gerücht um: Miles Davis arbeitet an einem neuen Album! Der Musikjournalist Dave Braden wittert eine Sensationsstory und bedrängt den Trompeter zu einem Interview. Doch erst als er Miles Davis Kokain besorgt, erklärt der sich bereit. Der Musiker gibt dem hartnäckigen Schreiberling jedoch kein konventionelles Interview, denn nichts im Leben von Miles Davis war jemals konventionell…
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[Roberts Blu-rays] Schrotten! – Lieber tot als Sklave!

schrotten_coverSchrottplätze. Wer, wie ich, die 70iger und 80iger Jahre noch „richtig“ erlebt hat und auf den so genannten „Autofriedhöfen“ nach Ersatzteilen für’s Mofa, dann Motorrad und schließlich das erste Auto gesucht hat, durfte diese Atmosphäre noch selbst inhalieren. Es war schon ein besonderer Menschenschlag, die Jungs (ein paar Mädels gab’s auch, doch meistens nur als Pin-Up im Bürowagen) vom Schrottplatz. Regisseur Max Zähle, von dem auch das Drehbuch stammt, verbrachte in seiner Jugend ebenfalls viel Zeit auf dem Schrottplatz. Das merkt man dem Film an, der – bis ins Detail stimmig – diese Atmosphäre einfängt. „Heimat ist mehr als ein Ort“. Ja. Dass sein „Familienfilm“ nicht ins Klischee abdriftet und über die gesamten gut 90 Minuten beste Unterhaltung bietet, ist auch dem gut gelaunten Cast zu verdanken. Allen voran Frederic Lau, liefern sie eine tolle Darstellung, die Spaß macht. Obwohl teilweise vorhersehbar, halten einige überraschende Twists und sogar streckenweise der eine oder andere spannende Einfall die Story am Laufen. Obwohl grade der Eisenbahnraub als zentrales Element dermaßen abstrus ist, dass nicht einmal die neunmalklugen physikalischen „Weisheiten“ von Mirko die Logiklöcher auch nur annähernd stopfen können. Aber das muss in einer Komödie dieser Art auch mal durchgehen dürfen … weiterlesen…

Schlägereien der Sonderklasse: Jackie Chan – mit einem Lächeln

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf „Männer unter sich“ gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Einer der letzten ganz großen Meister der ironischen Film-Prügelei ist – natürlich – Jackie Chan. Schon seine ersten Drunken-Master-Choreographien überzeugten durch ihren überzogenen Unernst, und er hat dieses Stilmittel über Jahrzehnte (!) perfektioniert und zu seinem persönlichen Trademark ausgebaut. Die heute vorgestellte Prügelei ist aus „Under Control„, einem eher ungewöhnlichen Jackie-Chan-Film (tatsächlich handelt es sich um einen kühnen Mix aus Martial Arts und RomCom), und die Prügelei ist – für Chan – ebenfalls außergewöhnlich.

Chan-Kenner haben es längst gemerkt: das Ungewöhnliche an dieser Chan-Prügelei ist ihr Minimalismus. Wo Chan sonst jedes Requisit nutzt, dass er nur bekommen kann, gehen er und sein Kontrahent in dieser Auseinandersetzung sehr puristisch aufeinander los. Handschuhe, that’s all, folks. Dass die Schlägerei trotz ihrer für Filmverhältnisse enormen Länge von fast zehn Minuten nicht lang erscheint, ist eh schon eine choreographische Meisterleistung. Dass es Chan ohne seine übliche Requisitenschlacht gelungen ist, eine typische Chan-Schlägerei mit den wiederkehrendenUps and Downs, dem zündenden Einfall und dem Sieg von Witz und Geist über die rohe Kraft zu kreieren, zeugt von seinem Ehrgeiz und Können. Wobei ich das Gefühl nicht loswerden, dass der Schlägerei eine Wette zu Grunde liegt: „Wetten, zehn Minuten ohne Gimmicks, nur mit Boxhandschuhen kriegst du nicht hin!“