Karl May 175

Foto: Erwin Raupp [Public domain], via Wikimedia Commons

Mit das Vernünftigste, was mein Vater in unserer Vater-Sohn-Beziehung gemacht hat, war, dass er den ganzen Märchen-Sums übersprungen hat, als ich ins Vorlesealter kam. Er fing gleich mit Karl May an. „Unter Geiern“ war die Einstiegsdroge, wenn ich mich nicht irre, hihihi, und von da an ging die Post ab. Jeden Abend reisten mein Vater und ich ein Kapitel lang in den Westen oder in den Orient, staunten über Westmänner, die Redewendungeen wie „Zounds, Meschurs“ benutzten ebenso wie über den ersten Pferdeflüsterer der Welt (Kara ben Nemsi erlangt Rihs Freundschaft, in dem er ihm eine Sure des Koran – die mit den schnelleilenden Pferden – in die Nüstern flüstert). Wir verbrachten auf diesen Reisen gemeinsam eine wunderbare Zeit, denn ich merkte bald, dass mein Vater an der Wiiederlektüre der May’schen Bücher genauso viel Spaß hatte wie ich als „Erst-Täter“. weiterlesen…

Buffalo Bill

Abb. von Louis Maurer (Color print by Louis Maurer) [Public domain], via Wikimedia Commons

Heute vor 100 Jahren, am 17. Januar 1917, starb Colonel William F. Cody, einem – seinem – Publikum besser als „Buffalo Bill“ bekannt. Cody war eine der widersprüchlichsten Gestalten des „Wilden Westens“, den er zu großen Teilen selbst miterfunden hat. Er hat seinen Lebensunterhalt als Jäger, Scout, Indianerkämpfer, militärischer Berater, Söldner, Schauspieler und Zirkusdirektor verdient und gilt als einer der Erfinder des modernen Showbusiness. weiterlesen…