Mehr Küchenmesser, die Mann vielleicht nicht braucht

Tourniermesser, Fleischmesser, Ausbeinmesser, Brotmesser, Filetiermesser, Nachtschattengewächs

Gestern ging’s um den Basis-Messerbestand in der Männerküche. Wetzstahl, Kochmesser und Office-Messer sind im Prinzip genug, hab ich geschrieben. Im Prinzip.
Aber jeder, der ein Hobby betreibt, weiß, dass die Dinge schnell ausarten können. Auch wenn ich nur zwei Messer zum Kochen brauche, wäre nicht vielleicht doch die Anschaffung von dem und dem Teil sinnvoll…
Okay, wir wollen mal nicht so sein. Hier kommt eine kleine Übersicht über die Spezial-Messer, die sich in manchen Hobby- oder Profi-Küchen finden.

Brotmesser – großes Messer mit Wellenschliff-Klinge. Braucht man tatsächlich, um Brot (vor allen Dingen frisches) zu schneiden. Gelegentlich sieht man mal den einen oder anderen TV-Profi so ein Teil zweckentfremden, ich glaube, unlängst hat man Tim Mälzer mal eine Melone mit dem Brotmesser attackieren sehen. Nuja, wenn‘s schee macht.

Tourniermesser – ein kleines Messer mit gebogener Klinge. Wird zum Zurechtschneiden bzw. –schnitzen von Gemüse benutzt, prinzipiell also was für Leute, die aus Kartoffeln, Möhren o.ä. kleine Kunstwerke machen möchten, bevor sie sie verputzen. Andererseits kann man es prima zweckentfremden und damit Kartoffeln schälen, dass klappt mit der gebogenen Klinge sehr gut.

Buntmesser – hat so eine Riffelung in der Klinge, mit der man geriffelte Möhren- oder Gurkenscheiben problemlos hinbekommt. Etwas für hoffnungslos verspielte Naturen.

Küchenbeil – braucht man zum Zerhacken von Knochen, also z. B. wenn man eine ganze Kotelett-Reihe gekauft hat und einzelen Koteletts schneiden möchte etc. Ich lass mir das Fleisch immer vom Fleischer entsprechend vorbereiten. Eine Anschaffung macht eigentlich nur Sinn, wenn man regelmäßig im Großhandel einkauft und/oder Jäger ist und die Beute selber küchenfertig machen muss.

Ausbeinmesser – Messer mit dünner, starrer Klinge zum Ausbeinen von Fleisch. Mit diesem Messer erledigt man Arbeiten, die genausogut der Fleischer für einen erledigen kann, z. B. den Knochen aus einer Lammkeule polken o.ä. Hier gilt das Gleiche wie für’s Küchenbeil: ist was für Großhandelseinkäufer oder Jäger. Oder für durchgeknallte Hobbyisten, die unbedingt alles genauso machen wollen/müssen wie die Profis.

Filetiermesser – sieht ähnlich wie das Ausbein-Messer aus, hat aber eine flexible Klinge. Kann man zum Filetieren von Fisch verwenden, was aber auch mit einem scharfen Kochmesser zu bewerkstelligen ist. Ich bin ein fauler Sack, wenn ich Fischfilets machen will, dann kauf ich die fertig oder überlass dem Fischhändler die Arbeit. Wer viel Angeln geht und dabei auch was fängt kann mit so einem Ding vielleicht was anfangen.

Schinkenmesser, Fleischmesser, Tranchiermesser – lauter Messer mit langer, schmaler Klinge, um Fleisch damit in Scheiben zu schneiden. Kann man alles auch mit dem Kochmesser machen, wobei bekennende Grobmotoriker wie ich bei hauchdünnen Schinkenscheiben an ihre Grenzen stoßen. Die krieg ich aber auch mit keinem Messer dieser Erde hin.

Wiegemesser – gibt’s mit ein oder zwei Klingen. Dient zum Kleinhacken von Kräutern. Ich bin skeptisch. Mit etwas Übung hackt man Kräuter in Windeseile mit dem Kochmesser klein, wozu braucht man das Wiegemesser? Und: ich bin mir nicht sicher, ob die Kräuter mit diesem Messer nicht eher zerquetscht als zerhackt werden.

Tomatenmesser –hat Office-Messer-Größe und hat Sägezähne in der Schneide, die das Zerschneiden von Tomaten erleichtern sollen. Schwachsinn. Man braucht kein Messer, dass eine Tomaten mehr zerreißt als schneidet. Man googele mal nach „Tomatentest“. Wenn das Küchen- oder Office-Messer eine reife, weiche Tomate nicht mehr ohne Druck und Gesäbel schneidet, dann ist es nicht mehr scharf genug. Ein Tomaten-Messer braucht man nur, wenn man jemandem, den man überhaupt nicht leiden kann, etwas vollkommen nutzloses schenken möchte. Dafür ist es allerdings hervorragend geeignet.

Sparschäler – ist natürlich kein Messer sondern ein Dingens. Zum Kartoffelschälen für den Ungeübten recht praktisch, wer im Training ist, schält auch mit dem Tournier- oder Office-Messer recht fix.

Wer jetzt noch ein Messer findet, dass ich vergessen habe, kann’s behalten.:)

 

Wieviele Küchenmesser braucht Mann?

Gestern war auf den Seiten der Kollegen von Art of Manliness ein Artikel zu finden, in dem die Frage aufgeworfen wurde, wie viele Küchenmesser ein Mann braucht. Sechs verschiedene, war die Antwort, bzw. eigentlich fünf, denn verwirrenderweise hat  AoM-Küchenexperte Matt Moore den Wetzstahl als Messer einsortiert. Außer dem Wetzstahl hält Moore Kochmesser, Brotmesser, Küchenbeil, Filetier-Messer und das Office-Messer (Zubereitungsmesser) für unverzichtbar.
Ich möchte entschieden widersprechen, denn für den gelegentlich bis häufiger kochenden Kerl sind fünf Messer meiner Meinung nach Overkill.
Wer sich nur gelegentlich in die Küche stellt, um mal ein Chili, einen Grünkohl oder ein Gulasch zuzubereiten, der kommt wunderbar mit einem einzigen Messer (plus Wetzstahl) hin: Ein nicht zu großes Kochmesser – die Klinge sollte nicht länger als 15 cm sein – genügt fürs Schälen und Kleinschneiden von Gemüse, fürs Würfeln von Fleisch, das Zerteilen eines Huhns. Mehr als ein solches Messer braucht es in der Tat nicht, um die in der Küche anfallenden Standard-Arbeiten zu erledigen.

Kleines Kochmesser, 15 cm Klingenlänge

Wobei ich voraussetze, dass das Messer richtig scharf ist, d.h. den Tomaten-Test besteht. Wenn ich mit einem Küchenmesser eine vollreife Tomate in Scheiben schneiden kann, ohne zu säbeln oder Druck auszuüben, dann ist das Messer richtig scharf. Sonst nicht.
Und der Wetzstahl gehört zum Messer dazu wie der Küchenwein zum Hobbykoch. Vor jeder Benutzung schrubbt man das Messer über den Wetzstahl, um den Graz desselben aufzurichten. Der nette Fleischer im Video zeigt, wie‘s geht:

http://www.youtube.com/watch?v=sa-2kNpwReo

Wenn man Spaß am Kochen findet, sich ruhig mal öfters in die Küche stellen möchte und sich daher die wiederkehrenden Arbeiten etwas angenehmer gestalten möchte, kann man über eine Erweiterung des Messerparks nachdenken, und zum Kochmesser noch ein Office-Messer (auch Zubereitungs-Messer genannt) zulegen, also ein kleineres Messer mit spitz zulaufender Klinge von 8-10 cm Länge. Das ist für die feineren Schneid- und Schälarbeiten eine sinnvolle Anschaffung, also fürs Schälen und Kleinschneiden von Zwiebel und Schalotten, fürs Abzuppeln von Häutchen bei Fleisch- und Fisch. Das geht zwar auch mit dem großen Kochmesser, aber mit dem Office-Messser geht‘s flinker und bequemer.
Und wenn man sich von vornherein Koch- UND Officemesser zulegen möchte, dann kann und sollte man das Kochmesser ruhig eine oder zwei Nummern größer und schwerer wählen, mit einer Klinge von 21, 22 cm ist man dann ziemlich gut ausgestattet.

Office-Messer, 10 cm Klingenlänge, Kochmesser 22 cm Klingenlänge

Ich koch seit dreißig Jahren, vier bis fünf Mal die Woche. 98 Prozent aller anfallenden Arbeiten mach ich mit diesen beiden Messern. Mehr als zwei Messer braucht Mann nicht.

Was liegt an? – 28.3. bis 3.4. 2011

Was nächste Woche auf uns zukommt.

Länderspielwoche ist eigentlich was Schönes. Wenn es sich nicht um ein Freundschaftsspiel handelt. Mein letzter Besuch einer solchen Sportveranstaltung hat mich endgültig von Freundschaftsspielen der deutschen Nationalmannschaft kuriert, das war im November 2008, da hab ich mir in der Kurve vom Berliner Olympiastadion bei Deutschland-England den Arsch abgefroren und die ganze Zeit gedacht „Warum rennt ihr denn nicht? Euch muss doch auch kalt sein!“ Scheiß-Rasenheizung. Das Ticket hatte ich noch für ein Schweinegeld bei ebay gekauft, nur um die Engländer 2:1 gewinnen zu sehen. Vergesst Freundschaftsspiele. Auch und gerade gegen Australien. Wer kommt denn auf die Idee, gegen Australien zu spielen? Löw hat Özil und Khedira schon heim nach Madrid geschickt, Lahm kriegt ebenfalls vorzeitig frei, Schweinsteiger ist in der Krise, da kann man sich die Partie nur schönsaufen. Oder Snooker auf Eurosport gucken, die übertragen die ganze Woche die China Open aus Peking. Oder aufs Wochenende warten, Bundesliga.

Ins Kino kann man diese Woche aber gehen. Zwei interessante Filme laufen am Donnerstag an, zum einen „Gegengerade 20359 St. Pauli“, ein schnell geschnittener, durchaus gewalttätiger Streifen über die Fan-Szene um den FC St. Pauli herum, Laien in den Hauptrollen, Adorf, Bleibtreu, Horwitz und Co. in den Nebenrollen, derber Punk-Rock im Soundtrack und ein Feeling wie in diesen englischen Hooligan-Filmen, die hierzulande wenn überhaupt dann nur auf DVD rauskommen und dann sofort auf dem Index landen. Bei der Premieren-Party auf der Berlinale ging stilgerecht einiges zu Bruch, Lokalverbote wurden ausgesprochen, der Film scheint recht authentisch zu sein.
Die andere interessante Film-Premiere der Woche ist die Rückkehr eines guten, alten Bekannten: Kottan ermittelt – Rien ne va plus! Über 25 Jahre, nachdem die letzte Folge der Kultkrimi-Serie aus Österreich erstausgestrahlt wurde, kehrt Lukas Resetarits als Polizeimajor Kottan („Inspektor gibt’s keinen!“) zurück. Regie hat – wie bei den Ur-Kottans – Peter Patzak geführt, das Buch stammt von Jan Zenker, dem Sohn des damaligen Autoren, Helmut Zenker, und es ist alles wie früher. Handlung und Logik sind nicht so wichtig wie ein deftiger Rock‘n-Roll-Soundtrack, sämtliche Konventionen des Krimi-Genres werden grundsätzlich außer Acht gelassen, ein abstruser Gag folgt auf den nächsten und Polizeipräsident Pilch (sehr vielversprechend im Trailer: Udo Samel) wird immer wahnsinniger. Die Reaktionen sind – wie ich einem österreichischen Fan-Forum entnehme – genau wie vor zwanzig, dreißig Jahren: die Leute lieben Kottan oder sie hassen ihn. Ich geh rein.

In der DVD-Ecke tut sich nicht allzuviel, wer Bruce Willis mag, kann sich „R.E.D.“ Zulegen, ein netter, humoriger Alter-Sack-kann-es-noch-Thriller. Und Freunde des abstrusen Trash-Humors greifen selbstverständlich zu Uwe Bolls „Max Schmeling – Eine deutsche Legende“, dem Film, indem Henry Maske als Schmeling aussieht wie Theo Waigel, der sich als Groucho Marx verkleidet hat!

Bleibt die Glotze. Heute abend um 20 Uhr 15 Macho-Pflichprogramm „Der letzte Bulle“ auf RTL. Sollte jemand „No Country For Old Men“ von den Coen-Brüder noch nicht kennen, kann er um 22 Uhr 15 zum ZDF rüberschalten und den schrägsten Killer der Filmgeschichte kennenlernen. Bei „Das Vierte“ hat die Programmdirektion offensichtlich den Überblick verloren, am Mittwoch um 20 Uhr 15 senden sie „Die Abenteuer des Rabbi Jacob“, der an gleicher Stelle erst vor sechs Wochen gelaufen ist. Trotzdem einer der komischsten Filme mit Louis de Funes. Am Donnerstag um 23 Uhr 30 lohnt immer ein Blick auf Kurt Krömer in der ARD, und am Sonnabend läuft ab 20 Uhr 15 auf ProSieben mal wieder „Schlag den Raab“. Ich kann Raab eigentlich nicht besonders gut leiden, aber die Show guck ich ganz gern. Hier kommt mir Raab immer wie so ein kleiner Junge auf dem Schulhof vor, der nicht verlieren kann und will, und alles tut um zu gewinnen. Egal, ob beim Fußball, beim Quartett, beim Klickern, Hauptsache gewinnen. Macht mir Raab beinahe wieder sympathisch.

Ansonsten erinnere ich noch mal dran, am Dienstag ab 20 Uhr 15 das ZDF weiträumig zu umfahren (Freunschaftsspiel! Australien!) und wünsche ansonsten eine schöne Woche. Viel Spaß!

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Männer-Essen: Texas Chili

Texas Chili

Sonntag ist Western-Tag auf 3sat – Western-Filme rund um die Uhr, auf keinen Fall um 18 Uhr „40 Wagen westwärts verpassen! – da machen wir ein schönes Texas-Chili. Und weil es Quatsch ist, eine kleine Portion Chili zu kochen (macht genausoviel Arbeit wie eine große), machen wir gleich einen großen Topf und laden ein paar Freunde ein. Wenn wir keine Freunde haben, weil wir so gut schießen können, das wir keine brauchen, frieren wir den Rest eben ein.
Vorher gehen wir den Grocery Store ausrauben einkaufen. Wir besorgen erstmal ordentlich Bier, denn Bier gehört zum Chili wie die Patrone zum Revolver. Neben dem Bierkasten quetschen wir noch folgendes in den Einkaufswagen: 1 kg Rindfleisch zum Schmoren, am besten von der Wade, 1 kg Gehacktes vom Rind, 1 Beutel Zwiebeln. 1 Knolle Knoblauch, 2 große Dosen Tomaten und 6 Paprikaschoten. An Gewürzen brauchen wir entweder reichlich Chilipulver oder Cayennepfeffer (ersatzweise getrocknete Chilischoten), Kreuzkümmel, Oregano und – wer‘s mag – Koriandersamen oder -pulver, NICHT den frischen, grünen Koriander. Der passt zum Chili wie ein rosa Wattebäuschchen zur Schusswunde. Tomatenmark packen wir noch ein, falls keins mehr in der Küche ist.
Das war‘s auch schon. Wir können zur Kasse gehen. Irgendwelche Schlaumeier rufen jetzt natürlich: „Ihr habt die Bohnen vergessen!“ Haben wir aber nicht. Wir machen Texas Chili, da kommen keine Bohnen rein. Aber wir wollen nicht kleinlich sein: Wenn wer unbedingt Bohnen in sein Chili haben möchte, packt er eben noch ein paar Büchsen rote Kidneybohnen in den Einkaufswagen, kein Problem.
Zuhause stellen wir erstmal das Bier kalt, und wenn das endlich auf Trinktemperatur ist, dann kochen wir das Chili. Dafür bringen wir einen Schmortopf an den Start und auf mittlere Hitze, schneiden das Rindfleisch in Würfel, geben ein bißchen Öl in den Topf und braten die Fleischwürfel rundrum an. Dabei lassen wir uns Zeit, so eine halbe Bierlänge, und wir achten drauf, dass die Würfel nebeneinander im Topf liegen. Wenn‘s zuviele sind, muss man sie eben portionsweise anbraten. Kein Problem, hat man mehr Zeit sein Bier zu trinken, die Zwiebeln in Ringe, ein zwei Paprikaschoten (natürlich entkernt) in Streifen und den Knoblauch in Scheiben zu schneiden. Wenn das Schmorfleisch angebraten ist, stellen wir‘s beiseite und braten das Hack an, bis es braun und krümelig ist. Auch das kommt nach beiseite, denn jetzt dünsten wir auf niedriger Hitze Knoblauch und Zwiebeln an, bis sie weich werden. Dann geben wir ein paar Zentimeter Tomatenmark zu, rühren im Topf rum, bis das Tomatenmark anfängt, angenehm zu riechen, dann löschen wir mit einem großen Glas Rotwein ab und lassen fast vollständig einkochen.
Wie? Rotwein stand nicht auf der Einkaufsliste? Natürlich nicht. Braucht man doch nicht einkaufen, Rotwein hat man immer im Haus. Wenn der Rotwein fast verkocht ist, geben wir das Fleisch wieder in den Topf und den Inhalt beider Tomatendosen, wobei wir dieTomaten schön zermusen. Gehobene Kochbuchautoren verlangen, diese Tomaten durch ein Sieb zu treiben. Am Westerntag werden nur Viehherden getrieben, echte Kerle zerdrücken die Tomaten einfach mit den Fingern, geht am schnellsten.
Wenn jetzt noch Flüssigkeit im Topf fehlt (Fleisch sollte knapp bedeckt sein), bisschen Brühe angießen. Und jetzt wird gewürzt. Entweder soviel Chilipulver rankippen, wie man denkt, oder eben Cayennepfeffer, Oregano und Kreuzkümmel, gegebenenfalls Koriander. Und Salz und Pfeffer nicht vergessen!
Ab jetzt kann man das Chili allein lassen. Anderthalb, zwei Stunden lang sollte nichts weiter geschehen, als dass das Zeug bei kleinster Hitze vor sich hinblubbst und das Fleisch weich wird. So ungefähr eine halbe Stunde, bevor man das Zeugs auf den Tisch bringen will, kippt man noch die restlichen in Streifen geschnittenen Paprikaschoten dazu. Und die Bohnen, in drei Teufels Namen, aber bitte die Dinger unter fließend Wasser schön abbrausen, die Lorke, in der sie in der Büchse schwimmen, ist nicht so der Bringer. Nachsalzen wird dann nötig sein.
Wem das Chili jetzt noch zu suppig ist, der dreht die Hitze ein wenig rauf, nimmt den Deckel ab und kocht die Chose ein, bis sie pampiger ist als die Lebensabschnittsgefährtin, die Western nicht ausstehen kann. Nochmal abschmecken und auf den Tisch mit dem Chili-Topf.

Cayennepfeffer-Schote

Ein Wort zur Schärfe: Macht halblang. Das ist ein Chili, kein Belastungstest und keine Mutprobe. Nehmt soviel Zeugs, dass das ganze noch angenehm scharf ist, ohne richtig zu brennen. Kreuzkümmel und Oregano sollen deutlich vorschmecken, Koriander – wenn überhaupt – sich im Hintergrund halten. Für denjenigen, der richtig scharf essen will, kann man ja eine von dieses höllenscharfen Saucen oder ‘ne Chili-Mühle auf den Tisch stellen.
Ebenso wie ‘ne Schüssel mit geriebenen Käse. Passt gut zum Chili. Und ‘ne Schale mit kühlem Schmand, das gibt einen schönen Kontrast zur heißen Schärfe. Paar Scheiben Brot. Oder ‘n paar Tüten Nachos. Bier nicht vergessen. Dann passt’s schon. Mahlzeit, Partner.

Foto Chili Chris Kurbjuhn
Foto Cayennepfeffer-Schote by André Karwath aka Aka (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-2.5], via Wikimedia Commons

 

Links der Woche (19.3. bis 26.3.)

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Wie der Rasenmäher ins Gesicht kam.
Die Erfindung des Elektro-Rasierers

Nur ein kleines Modell. aber es fliegt!

Okay. Size DOES matter.

Wenn’s mal was besonderes sein soll…
Der teuerste Sportwagen der Republik

Letztlich entscheidet der schiere Wille.
Die Geheimnisse des Harry Houdini

Sind es wirklich bloß Autos?

Das Internet mit der Maus: Wie ein Globus gemacht wird.

 

 

Das Rennen

Oxford-Cambridge

traditionelles Rudern

Rudern ist eine dieser Sportarten, die im Fernsehen überhaupt nicht rüberkommen. Meist sieht man irgendwelche dünnen Boote durchs Wasser flitzen, in denen wackeln Streichholzmännchen hin und her, der Kommentator rastet unverständlicherweise aus, brüllt „Der Deutschlandachter! Der Achter! Nur noch eine halbe Länge!“ oder so’n Quatsch, und dann hupt’s und alles ist vorbei.
Vor Ort sieht die Sache ganz anders aus. An den jeweiligen Regatta-Strecken kann ganz ordentlich Stimmung sein, und wer einmal wettkampfmäßig gerudert hat und den Cocktail aus Schmerzen, Atemnot und Adrenalin gekostet hat, während die Kameraden auf den anderen Ruderbänken ächzen und der Steuermann einem Beleidigungen ins Ohr brüllt… nu ja, es gibt wenig Orte, die kerniger sind als ein Boot, das im Wettkampf fährt.
Eins der berühmtesten wenn nicht das berühmteste Bootsrennen überhaupt ist das jährliche Kräftemessen zwischen den englischen Elite-Universitäten Oxford und Cambridge. 1829 wurde es zum ersten Mal ausgetragen, und mit den Jahren hat sich eine Tradition entwickelt, die jedes Jahr Millionen Menschen in den Bann zieht. Dermaßen populär ist dieses Rennen, dass es im angelsächsischen Raum nur noch „The Boat Race“ heißt, und kein Mensch fragt „Which boat race do you mean?“, wenn man davon spricht. Das „Boat Race“ ist Oxford-Cambride, Punkt. Kommenden Sonnabend ist es mal wieder so weit. Wir werfen einen Blick auf das Rennen und seine Besonderheiten.
Neben der bald 200 Jahre andauernden Tradition sind es zwei Faktoren, die die Faszination dieses Rennens ausmachen: die Distanz und die Themse.
4 Meilen und 374 Yards (6779 Meter) müssen gerudert werden. Das Boat Race ist also ein Langstreckenrennen, und das ist nicht nur eine ziemlich herbe Anstrengung für die Akteure. Eine solche Distanz ist viel weniger berechenbar als beispielsweise die 2000 Meter, die bei Olympischen Spielen gerudert werden. 2002 zum Beispiel sah Cambridge wenige hundert Meter (excuse me, Yards) vor dem Ziel wie der sichere Sieger aus, als einer der Ruderer vor Erschöpfung kollabierte und Oxford noch (an der Außenseite der Kurve!) vorbeiziehen konnte.
Und dann wird da nicht auf einem am Reißbrett entworfenen Spezial-Kanal gerudert, sondern auf der Themse. Da gibt es unterschiedliche Strömungen, schnellere und langsamere Fahrrinnen, ausladende Kurven – lauter Sachen, wo der normale Wettkampfruderer „Unfair!“ oder „Wettbewerbsverzerrung!“ rufen würde. Für die Ruderer von Oxford und Cambridge sind das einfach zahlreiche Herausforderungen, die die Themse ihnen stellt.

Die Strecke

An der Putney Bridge wird das Rennen gestartet. Vorher haben sich die Ruderer beider Boote aufgewärmt, indem sie ein Stück flußabwärts gerudert sind. Außerdem wurde die Startposition ausgelost. Das Team, das den Münzwurf gewonnen hat, darf sich aussuchen, ob sie die Strecke auf der südlichen (Surrey) oder nördlichen Seite (Middelsex) der Themse zurücklegen will. Middlesex hat den Vorteil der kürzeren Strecke in der ersten und der letzten Kurve, aber Surrey hat die Innenseite in der großen Kurve bei der St. Paul’s School. Aber auch das Wetter hat einen Einfluss auf die Wahl der Seite ebenso wie die Strömung. Wo die Themse am tiefsten ist, macht man die schnellste Fahrt, und das wechselt, von Surrey nach Middlesex und zurück. Und: Wenn ein Boot mehr als eine Länge Vorsprung hat, darf es die Spur wechseln und sich vor das andere setzen, dass dann meist große Schwierigkeiten haben wird, wieder vorbeizukommen. Daher werden die meisten Rennen mit einem Sprint angegangen, um zu versuchen, diesen Vorteil zu erlangen.
Der „University Stone“ am Ufer markiert die Startlinie. Beide Boote starten von zwei sogenannten „Stakeboats“ aus, wenn der Schiedsrichter eine rote Fahne schwenkt, ist das Rennen freigegeben.
Erster Orientierungspunkt ist die schwarze Boje, die mittlerweile aus Sicherheitsgründen gelb angestrichen ist, es hat wohl die ein oder andere Feindberührung gegeben. Die leichte Kurve am Fulham Football Club wird links gefahren, am rechten Ufer ist das Wasser relativ seicht. Am Mile Post – einem Denkmal für Ruder-Trainer-Legende Steve Fairbairn, sind beide Boote eine Meile unterwegs. Ab jetzt kann man das generelle Tempo des Rennens abschätzen.
Bis zur Hammersmith Bridge halten sich beide Boote am linken Ufer, hier ist die Fahrrinne tiefer und ermöglicht eine schnellere Fahrt. An besagter Brücke halten die Steuerleute auf die zweite Laterne von links zu. Dort ist die tiefste, schnellste Fahrrinne. Über 80 Prozent der Boote, die bei Hammersmith Bridge in Front lagen, haben das Rennen bisher gewinnen können, aber diese Statistik scheint sich zu drehen: in den letzten sechs Rennen waren es nur noch 50 Prozent.
Bei St. Paul’s School ist etwas weniger als die Hälfte des Rennens vorbei. Meist legt das Team, das auf der Surrey-Seite rudert, hier einen Zwischenspurt ein, denn in der Regel bietet diese Linkskurve die letzte Chance, das Team auf der Middlesex-Seite zu überholen und sich davor zu setzen.
Wenn es windig ist, merken die Teams es meist bei Chiswick Eyot, einer kleinen, unbewohnten Insel auf der Middlesex-Seite. Bis Chiswick Pier müssen sie gegenhalten, dann bietet die rechte Seite ruhigeres Fahrwasser und etwas Windschutz. Beide Boote halten jetzt auf die Barnes Railway Bridge zu und halten sich rechts, auf der Middlesex-Seite, wo die Fahrrinne am tiefsten ist.
Bei Barnes Railway Bridge – die mittig durchfahren werden muss – ist die Vorentscheidung meist gefallen. Seit 1945 hat nur einmal das Team nicht gewonnen, das hier in Front lag. 2002 hat Oxford dieses Kunststück vollbracht (begünstigt duch den Kollaps eines Cambridge-Ruderers, s.o.). Die Kurve hinter der Brücke ist recht eng. Wenn beide Boote annähernd gleichauf liegen, dürfen sich die Steuerleute keinen Fehler erlauben.
Bei der Stag Brewery (früher Watney’s, jetzt Budweiser) beginnt der Endspurt. In beiden Booten dürften mittlerweile Schmerz und Atemnot regieren, ab jetzt hilft das Adrenalin bei Überleben. Wer in einem dieser Boote sitzt und jetzt nicht alles gibt… nee, sowas gibt’s nicht. Hier hat sich bisher jeder reingehängt, der dabei sein dürfte, bis die Ziellinie kurz vor der Chiswick Bridge überfahren war.

In diesem Video vom 92er Rennen (das Finish ist leider arg zusammengeschnitten) kann man die Besonderheiten der Strecke ziemlich gut nachvollziehen. Und man hört sehr schön, wie die Steuerleute ihre Ruderer anfeuern.:)
Nächsten Sonnabend werden die Boote wieder zu Wasser gelassen. Eurosport überträgt live ab 17 Uhr 45 Uhr.

mehr Infos zum Rennen:
die offizielle Homepage

Flickr-Gruppe mit schönen Fotos
die ausführliche englische Wikipediaseite
und das Finish vom letzten Jahr:
http://www.youtube.com/watch?v=KjLt74dJ2gw

Bildnachweise
Foto: Laurencea under Creative Commons CC 2.0
historische Abbildung: By Wat Bradford at en.wikibooks [Public domain], from Wikimedia Commons

Streckenkarte: TruelyBlue This work is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License.


 

 

Was liegt an? – 21.3. bis 27.3. 2011

Was nächste Woche auf uns zukommt.Was für eine Woche. Ein einziges schwarzes Loch zwischen Montag und dem Wochenende. Hat da gerade wer "So ist das doch immer?" gerufen?

Was für eine Woche. Ein einziges schwarzes Loch zwischen Montag und dem Wochenende. Hat da gerade wer „So ist das doch immer?“ gerufen?

Im TV geht’s los. Im Prinzip kann man sich heute Abend die zweite Folge der neuen Staffel der selbstironischen Macho-Serie „Der letzte Bulle“ auf RTL angucken und dann die Glotze auslassen, bis am Sonntag der (allerdings gewaltige) Fernseh-Höhepunkt kommt: Western satt auf 3sat, von morgens bis tief in die Nacht. Bohnen, Bier und Whisky bunkern und ganztags vor der Glotze abhängen, warum denn nicht. Wenn zwischendurch jemand lüftet…

Kinohöhepunkt der Woche ist eine unter Gartenzwergen angesiedelte Romeo-und-Julia-Version. Und das auch noch in 3D, der Wahnsinn!  Da bleibt man besser zuhause und widmet sich dem stillen Suff, um nicht ganz an der Welt zu verzweifeln. Vielleicht helfen ein paar DVDs? „Machete“ von Robert Rodriguez kommt in die Videotheken, wer’s mag, wenn der Meister gewaltig an der Ekel-Splatter-Schraube dreht, ist hier richtig.
In der Kauf-Ecke gibt es allerdings eine kleine Entdeckung zu machen, „Die etwas anderen Cops“ mit Will Ferell und Mark Wahlberg hat Tempo, Witz und macht richtig Spaß. Kann man wirklich gucken.

Auch im Fußball gähnt in der Wochenmitte die Leere: Montags  Bochum-Cottbus, was jetzt auch nicht gerade DER Kracher zu werden verspricht, dann nullnix bis zur EM-Quali am Sonnabend: Deutschland-Kasachstan. Kasachstan? Kasachstan. Da macht der Kenner sich einen Knoten in die Zunge, um nicht versehentlich damit zu schnalzen.

Andere Sportarten? Unter der Woche werden Freunde des Bahnradfahrens auf Eurosport fündig, die Weltmeisterschaften in Apeldoorn werden übertragen. Übrigens ebenso wie die WM im Frauen-Curling in Esbjerg. Wenn man in einer Beziehung lebt, kann man das ja einschalten und süffisante Bemerkungen machen über Frauen, die freudig und engagiert den Schrubber handhaben („Und das in ihrer Freizeit!“). Wenn man den Gag noch nicht totgeritten hat.
Am Wochenende kommt dann endlich Freude auf, die Formel 1 eröffnet ihre Saison in Melbourne, Übertragungen bei den üblichen verdächtigen, und ein besonderer Leckerbissen für Freunde ultra-traditoneller Sportveranstaltungen: Eurosport überträgt am Samstag ab 18 Uhr das Ruder-Rennen Oxford-Cambridge.

Absolutes Highlight der Woche für Kerle, die gern mit Klebstoff, Fuzzelkram und Fernsteuerungen rumfummeln: Die Messe „Faszination Modellbau“ vom 24. bis 27. März in Karlsruhe. Wir schicken einen Sonder-Korrespondenten!

Sonst noch was? Aber ja. Als Vollspaten der Woche hat sich bereits jetzt Udo Jürgens qualifiziert, Textzeilen wie
„Die Welt ist eine Google
da bleibt gar nichts mehr geheim
ob Wohnung, Haus, ob Garten
jeder schaut da rein“
gehen gar nicht. Man muss nicht jedesmal, wenn man sich überfordert fühlt, ein Lied schreiben und singen. Setzen, sechs.

War noch was? Ach ja, der Lothar Matthäus wird heute fuffzich. Einer wie der Lothar Matthäus ist der sichere Beweis dafür, dass es dem lieben Gott scheißegal zu sein scheint, ob ein Mensch, den er mit Riesentalent ausstattet, klug oder gar sympathisch ist. Wurscht. Vergessen wir dass nervende Gesabbel. Zu seiner aktiven Zeit war der Lothar ein Riesen-Kicker.

Wir wünschen euch eine schöne Woche, viel Spaß!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de


Links der Woche (12.3. bis 18.3.)

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Die Franzosen tun alles, um dem Doping-verseuchten Radsport wieder auf den Sattel zu helfen. Wirklich alles. (Dank an Carsten Sohn)

Manchmal spuren die Typen in der Werkstatt hartnäckig nicht.
Gelegentlich muss man dann zu ausgefallenen Methoden greifen.

Apropos Luxussportwagen – auch hier gilt: Obacht am Volant!
http://www.youtube.com/watch?v=VwE7IIUqcXE

Warum Frauen keine Heiratsanträge machen sollten…
Wulffmorgenthaler-Cartoon

Von Seeler zu „Uns Uwe“
Legendäres HSV-Spiel

 

 

 

 

Was liegt an? – 14.3. bis 20.3. 2011

Was nächste Woche auf uns zukommt.

Letztes Jahr war’s das Champions-League-Endspiel, dass der FC Bayern verdient verloren hat, weil Inter die reifere Mannschaft hatte, die eine riskante, aber überlegene Taktik spielen konnte („Lasst sie bis zum Strafraum kommen und zieht ihnen dort den Zahn.“), die zu einem Endspiel ohne einen einzige Abseitspfiff (!) führte: die Wiederauflage MUSS der Wochenhöhepunkt sein. Diesmal sind die Bayern im Vorteil, sie haben das Hinspiel gewonnen und augenscheinlich gerade rechtzeitig die Form wiedergefunden, trotzdem ist ein großes Kampfspiel zu erwarten, am Dienstag um 20 Uhr 45 auf Sky.

Parallel spielt ManU gegen Marseille, am Mittwoch Chelsea gegen Kopenhagen und Real Madrid gegen Lyon, dieses Spägt Sat1, wie auch am Donnerstag das Rückspiel Villareal gegen Leverkusen  Uhr 45), das wird schwer für Leverkusen, aber Villareal scheint machbar, könnte ein spannender Abend werden.

Spannend könnte wider Erwarten auch die Bundesliga wieder werden, wenn man Sonnabend die Dortmunder gegen Mainz verlieren und Leverkusen Schalke schlägt, dann wären’s plötzlich nur noch sechs Punkte Vorsprung.

Im Wintersport stehen die letzten Wettbewerbe an, Eurosport überträgt fast alles: das Alpin-Ski-Finale aus Lenzerheide, Biathlon aus Oslo, Langlauf aus Falun., Skispringen aus Planica. Wem das zuviel frische Luft ist, kann trotzdem auf Eurosport bleiben und Snooker aus Dublin gucken: die Grand Finals der Players Tour Championship 2010/11 aus Dublin.

Spannung auch im TV, wenn auch als Wiederholung: auf Kabel1 kann man sich am Mittwoch um 22:05 den Start der Saw-Serie angucken, einen richtig guten Horror-Streifen. Allerdings braucht man wirklich gute Nerven und einen starken Magen, um diesen Streifen zu goutieren überstehen.
Am Sonnabend Abend um 20 Uhr 15 zeigt Das Vierte einen meiner liebsten klassischen Horrorfilme, „Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes„. Vincent Price hat was gegen Ärzte und orgelt dramatisches Zeugs, während er mit seiner toten Frau spricht.
Und wer am Sonntag Abend nix besseresy zu tun hat, kann um 20 Uhr 15 bei ProSieben einen Blick auf Eagle Eye – Ausser Kontrolle werfen, nette, schnelle Verschwörungs-Action mit Shia LaBoeuf.
Und – beinahe vergessen, deshalb nachgetragen – auf Sat1 startet heute die zweite Staffel von „Der letzte Bulle“. Zwar haben die Drehbücher der 1. Staffel das Potential der Ausgangssituation – Macho-Bulle wacht nach Jahren im Koma auf und muss sich in einer veränderten Gesellschaft zurechtfinden – noch nicht mal angekratzt, trotzdem war die Sache insgesamt höchst vergnüglich, nicht zuletzt dank Henning Baum als aus der Zeit gefallenem Rauhbein.

Kino ist naja, allerdings könnte Faster was sein, immerhin spielt Billy Bob Thornton mit, und Dwayne „The Rock“ Johnson ist mir seit Welcome to the Jungle richtiggehend ans Herz gewachsen.

Neue DVDs nuja, aber vielleicht taugt Unstoppable was, Denzel Washington muss einen Zug voll giftiger Chemie anhalten. Wie gesagt, nuja.

Und am Freitag kommt der Jahreshöhepunkt für Grönemeyer-Fans, das langerwartete neue Album „Schiffsverkehr“ kommt raus. Das aufwendig produzierte Video mit dem Titelsong steht schon auf youtube.

http://www.youtube.com/watch?v=m-CjWfUvqkI

Ist eben Grönemeyer. Entweder man mag’s, oder man mag’s nicht. Ich wünsche eine schöne Woche, viel Spaß!

 

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Links der Woche (5.3. bis 11.3.)

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Mit 51 nochmal Vater werden…
„Natürlich hatte ich Angst vor einem weiteren Kind“

…und dann dem Sprössling so ein Kinderzimmer bauen.
Jungsträume werden wahr.

Jerry Cottons Dienstwagen, nur echt in rot
Der Jaguar E-Type – das schönste Auto aller Zeiten

Gott hat das Licht nur geschaffen, weil er nicht mit Chuck Norris im Dunkeln allein sein wollte.
Die 100 besten Chuck-Norris-Facts

Wenn es nicht gleich die Tour sein soll: Die L’Eroica ist ein Rennen für gesetztere Herren auf alten Rennrädern.

Nochmal L’Eroica:
Don Alphonso ist sie auch gefahren