Die Unfähigkeit zum Mythos – einige Gedanken über den Frauenfußball

Moin, Mädels!

Mit Mythos aufgepumpt.

Ja, nu, euer Turnier startet in ein paar Tagen. Ich wünsch euch viel Spaß. Den werdet ihr bestimmt haben. Beim Spielen. Beim Zuschauen sieht das leider immer noch anders aus.
Zugegeben, ihr habt andere tolle Sportarten wie Frauen-Handball oder Frauen-Basketball um Lichtjahre hinter euch gelassen, was die öffentliche Aufmerksamkeit anbelangt, aber zum geilen, coolen Zuschauersport fehlt euch doch noch einiges.
Nein, bitte, jetzt nicht gleich wieder mit den Augen rollen und eingeschnappt sein, ich mein‘s ja gar nicht böse. Ihr macht das schon ganz anständig, okay, sonderlich schnell ist euer Fußball nicht, Stockfehler unterlaufen euch auch eher häufig und an der Athletik-Schraube könnte man auch noch kräftig drehen, das ist aber nicht so schlimm. Unsereins geht ja auch nicht nur ins Bundesliga-Stadion, sondern des öfteren mal zu den männlichen Amateuren, und da ist das Niveau durchaus vergleichbar. Und trotzdem ist da etwas, was euch fehlt.
Wahnsinn. Mythos. Drama. Fußball ist die große Oper des Mannschaftssports. Der Fußball ist überhaupt erst dadurch vom Proletengebolze zur Weltsportart aufgestiegen, als er sich über das reine Gekicke hinaus mit Mythos aufgeladen hat. Brasilien im eigenen Stadion von Uruguay gedemütigt. Die unschlagbaren Ungarn von Außenseiter-Deutschen niedergekämpft. Das Wembley-Tor. Strahlende Helden, abgefeimte Schurken tragische Gestalten… der Fußball der Männer ist in dieser Hinsicht überreichlich ausgestattet, aber bei euch, liebe Mädels, vermisse ich den Willen zum Drama und seinem farbenfrohen Personal nachgerade arg.
Und ich fürchte, ich weiß auch, woran es liegt. Ihr seid für den Fußball letztendlich viel zu vernünftig. Das ist historisch bedingt. Von Anbeginn der Zivilisation war die Frau diejenige, die den Zusammenhalt und das Überleben der Familie gesichert hat, während die Kindsköpfe von Männern auf die Jagd gingen oder gegeneinander zu Felde zogen, um sich die Köpfe einzuschlagen. Eine vollkommen idiotische, überflüssige Beschäftigung, über die die Frauen nur den Kopf schütteln konnten. Um dieser vernunftorientierten, pragmatischen Sicht der Dinge etwas entgegenzusetzen, erfanden die Männer das Heldentum. Sie luden letztlich sinnlose Aktionen wie Feld- und Kreuzzüge, Ritterturniere oder ähnlichen Quatsch mit jeder Menge Pathos auf, bis sie soweit überhöht waren, dass sie nicht mehr in Frage gestellt werden konnten. Außer im stillen Kämmerlein, wo die Frauen immer noch den Kopf darüber schüttelten, was Männe jetzt schon wieder angestellt hat.
Und so wurden Männer zu absoluten Experten, was die Überhöhung eigentlich schlichten Tuns anbelangt. Es ist kein Zufall, dass herausragende Dramatiker und Opernkomponisten fast ausschließlich männlichen Geschlechts sind. Weil wir Kerle – im Gegensatz zu den Damen – die Unvernunft als hohe, erstrebenswerte Tugend auffassen.
Und deswegen ist unser Fußball so viel spannender als eurer, Mädels: weil wir nicht nur Schuhe, Trikots und Ball mit auf den Platz nehmen, sondern noch jede Menge Übergepäck: Tradition. Sehnsucht. Heldentum. Mythos eben. Wenn eine deutsche Mannschaft gegen eine englische spielt, dann ist ein vor bald fünfzig Jahren zu Unrecht gegebenes Tor immer mit auf dem Platz. Wenn eine deutsche Mannschaft gegen eine italienische spielt, dann ist es immer die Wiederauflage des Jahrhundertspiels, dann sehnen sich Spieler und Fans mit jeder Faser ihres Herzens nach dem ersten Pflichtspielsieg gegen die Squadra Azzurra, und die Spieler, denen das gelingen wird, werden wir Denkmäler aus Marmor setzen und ihr Angedenken auf ewig in unseren heißen Herzen tragen…
Albern? Übertrieben? Möglicherweise. Aber davon lebt Fußball, die Seele dieses wunderbaren Spiels beruht auf all diesen Übertreibungen, die wir hineingeheimnissen. Vielleicht findet ihr ja noch den Weg aus den Niederungen des sportlichen Pragmatismus ins Wolkenkuckucksheim der Fußball-Romantik. Ganz ehrlich, ich trau‘s euch nicht zu. Den dritten Titel schafft ihr jederzeit, aber die weibliche Vernunft aufgeben, das kriegt ihr nicht hin.
Ich wünsch euch trotzdem viel Spaß auf dem Platz.

Foto: siepmannH / pixelio.de

Was liegt an? 20.6. bis 26.6.

Was nächste Woche auf uns zukommt.

Kein guter Tag heute. Letzte Folge von unserer Lieblingsserie „Der letzte Bulle“ auf Sat1. Mick Brisgau verabschiedet sich (gottseidank nur vorläufig, die dritte Staffel kommt nächstes Jahr) mit einer Folge namens „Die verpasste Chance“, und es sieht so aus, als bezieht sich der Titel darauf, dass Mick es mit seiner Psycho-Tanja vermasselt. Täte mir echt leid für den Kerl.
Kein guter Wochenstart also, hundertprozentig nicht. Und wir müssen auch bis Donnerstag warten, bis die nächste akzeptable Fernsehsendung kommt, aber das Warten lohnt wenigstens. Um 22 Uhr 45 sendet die ARD „Brügge sehen… und sterben“ mit Colin Farrell, einen höchst sehenswerten Gangsterfilm, der ebenso schön gewalttätig wie schön schräg komisch ist.  Macht Spaß.
Wenn man an Bruce-Willis-Klassiker denkt, vergisst man gar zu leicht „Last Boyscout„. Zu unrecht, denn der nach dem Rezept der Die-Hard-Serie gedrehte Streifen bietet alles, was einem an Bruce-Willis-Filmen gefällt: ordentlich Action, lakonische Dialoge und staubtrockenen Humor. RTL am Freitag um 22 Uhr 10.
Am Sonnabend um 22 Uhr 30 sendet Sat1 Boxen, Felix Sturm und Matthew Macklin verhauen sich. Und die Formel-1-Piloten fahren das Wochenende über zu den üblichen Zeiten im Kreis herum, das Rennen heißt diesmal „Großer Preis von Europa“ und findet in Valencia statt.
Auf die absoluten TV-Höhepunkte müssen wir allerdings bis Sonntag warten, und dann arte einschalten. Um 20 Uhr 15 kommt einer der besten Musik-Filme aller Zeiten, „The  Commitments„.

Ein absolut brillanter Streifen mit ge-ni-a-len Schauspielern und Musikern. Andrew Strong hätte ich eine Weltkarriere zugetraut. Kommt vielleicht noch. Wenn der Film vorbei ist, möchte man am liebsten beschwingt den nächsten Irish Pub ansteuern, aber den Kneipenbesuch sollte man vielleicht etwas verschieben, um sich um 22 Uhr 10 auf arte „Tough Men“ anzusehen, eine Doku über den gleichnamigen Boxwettbewerb in den USA, an dem sich jährlich 5000 Kerle beteiligen, vom Arzt bis zum Gefängniswärter, vom Trucker bis zum Investment-Banker. 50 Dollar Startgeld muss man hinlegen, dann darf man in den Ring steigen und um 1.000,– Dollar Preisgeld andere Kerle verprügeln. Oder selber auf die zwölf kriegen. Der amerikanische Traum in seiner Urform, hört sich nach einem spannenden Film an.

Stichwort Film. Der neue Werner-Film startet: „Werner – Eiskalt!“ Der Trailer zeigt ziemlich genau das, was wir von einem neuen Werner-Film erwarten:

Die Vorab-Kritiken waren negativ bis niederschmetternd, könnte aber auch sein, dass die Vorab-Kritiker mit dem direkt aufs männliche Zwerchfell zielenden Brösel-Humor nix anfangen können. Hilft wohl nur selber anschauen. Bölkstoff nicht vergessen.

Der Weg in die Videothek lohnt diese Woche, das „True Grit„-Remake der Coen-Brüder steht in den Regalen, tolle Bilder und ein grandios übertreibender Jeff Bridges in der Titelrolle… trotzdem bin ich bei dem Film zwiespältig. Den Schluss habe ich als völlig missraten und unbefriedigend empfunden, und die eigentliche Notwendigkeit, aus einem John-Wayne-Ikonen-Film einen eher düsteren Abgesang auf den Western an sich zu machen, sehe ich immer noch nicht ein. Aber trotzdem: ein Film, den man sich jederzeit angucken kann.
Uneingeschränkte Empfehlung weiterhin für „Tucker & Dale vs. Evil„, eine sauber gemachte Horror-Groteske, die den Grundplot „Blöde Hinterwäldler machen Studenten auf Urlaub fertig“ nach „Blöde Studenten auf Urlaub machen Hinterwäldler fertig“ variiert. Für Genre-Fans sowieso ein Muss, grundsätzlich spannend und ziemlich komisch.

Die anstehenden Sportereignisse: Tennisfans haben hoffentlich Sky abonniert oder eine Sky-Kneipe in der Nähe, ansonsten gucken sie statt Wimbledon in die Röhre. Tennis ist hierzulande endgültig als Randsportart angekommen. Eurosport zeigt Fußball: dieU17-WM aus Mexico und die U21-EM aus Dänemark. Sport1 schaltet man diese Woche nur aus Versehen ein.

Und sonst? Für die Berliner ein traditionelles Highlight, das ich allen jung gebliebenen Kerlen bzw. allen Vätern mit Nachwuchs im richtigen Alter ans Herz legen möchte: am nächsten Wochenende startet wieder das traditionsreiche Seifenkisten-Derby am Kreuzberger Mehringdamm. Seifenkisten? Ja, unbedingt. Wer das ganze für vollkommen vorgestrig hält, werfe doch mal bitte ein Auge auf diese Szenen vom Renn-Event 2004:

Womit wir bei einer Idee für einen oder mehrere Artikel für „Männer unter sich“ wären: Liest hier zufällig irgendjemand mit, der sich mit dem Bau und dem Fahren von Seifenkisten auskennt und Bock hat, sein Wissen mit anderen zu teilen? Dann würde ich mich über eine Meldung in den Kommentaren oder per Mail an redaktion@maenneruntersich.de sehr freuen. Würde glatt meine Woche retten, auch wenn Mick Brisgau es heute Abend verkackt.

Ansonsten viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto Ausguck: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Links der Woche – 11.6. bis 16.6.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Wochenende. Das fängt für viele Männer mit eine Bier an, ob zuhause, in der Stammkneipe, im Biergarten… wunderbare Sache. Eigentlich ist es vollkommen überflüssig, Werbung für Bier zu machen. Trotzdem geben sich die Brauer und die Werber ordentlich Mühe mit der Bierwerbung. Dieser Spot ist wirklich cool:

http://www.youtube.com/watch?v=uNQa5HCUYCQ

So hat jeder sein Lieblingsbier. Man sollte allerdings drauf achten, wo man’s bestellt. Jedes Bier hat seinen Ort,

Bier hilft in vielerlei Lebenslagen. Zum Beispiel, wenn man Bud Spencers Synchronstimme werden möchte:

Wenn’s ein paar Bier mehr waren, sollte man das Auto allerdings stehen lassen. Insbesondere, wenn’s ein schmucker Küwe-getunter Mazda ist, auf den Carsten Sohn uns aufmerksam gemacht hat.

Bier gibt’s auf Volksfesten in rauhen Mengen, und auf dem größten Volksfest Deutschlands, der Cranger Kirmes, ist das folgende Video eines Musikers namens Sebel van der Nijhoff entstanden. Das macht schon nüchtern Spaß, mit ein paar Bier intus ist es ein Überkracher.

http://youtu.be/ykQzYDcTpBM

Am besten schmeckt Bier nach dem Sport, wenn man sich so richtig angestrengt hat. Bis Heiko Müller sich an diesem Wochenende ein Bier genehmigen kann, wird es ein Weilchen dauern, Heiko läuft vorher nämlich noch die 100 Kilometer von Biel. Und die Leser von  „Männer unter sich“ hält er live auf dem Laufenden (sorry, der musste jetzt sein), und zwar in diesem Artikel und den Kommentaren dazu. Und es wird richtig spannend, denn Heiko ist, wie er schreibt, nicht unbedingt in Topform. Der Startschuss fällt heute nacht um 22 Uhr, dann geht die Post ab!

Schönes Wochenende, viel Spaß!

 

Was liegt an? 14.6. bis 19.6.

Was nächste Woche auf uns zukommt.

Nowitzki hat’s geschafft. NBA-Champion. Ich will jetzt hier kein staatstragendes Blablubb von wegen „unglaubliche Leistung“ oder „in einer Liga mit Boris Becker und Franz Beckenbauer“ absondern, ich freu mich einfach für den Typen. Scheint ein netter Kerl zu sein. Könnte auch einen Schub fürs Basketball hierzulande geben. Wär okay. Ist ein schöner Sport. Ich hab selbst mal gespielt, damals in der Schule. War dann aber doch ein bißchen weit, von 1,76 bis zum Korb. Da hat der Nowitzki ’n Vorteil. Ist eben Profi.

Sport ist auch bei der Kino-Premiere der Woche angesagt, die Boxer-Doku“Klitschko“ läuft an, und der Trailer sieht eigentlich vielversprechend aus.

Eigentlich. Die Bilder wirken für eine Doku doch sehr geschniegelt, Vitali und Waldimir sehen aus, wie wir sie aus ihren Schokoriegel-Werbespots kennen, Mama Klitschko ist ein bisschen zu mütterlich um wahr zu sein… Okay, Schwamm drüber. Das Produkt „Die Klitschko-Brüder“ wird schon ziemlich lange ziemlich perfekt vermarktet, da ist dieser Film nur der nächste, logische Schritt. Wer sich das antun mag, bitte. Ich warte lieber auf spannendes Schwergewichtsboxen. Das könnte allerdings noch ein bisschen dauern.
Kleine Warnung noch an alle Kurt-Krömer-Fans, die einen Besuch von „Eine Insel namens Udo“ (läuft auch diese Woche an) erwägen: das ist nicht direkt ein Kurt-Krömer-Film, sondern eher eine romantische Komödie, in der Kurt Krömer die Hauptrolle spielt. Als solche nicht schlecht, aber eben eine romantische Komödie. Nuja.

Die Videotheken können wir getrost links liegen lassen, die fünfte Kojak-Staffel ist mit das spannendste, was diese Woche raus kommt. Entzückend. Also Sport, das heißt, wir warten auf Wimbledon in der nächsten Woche. Diese Woche überträgt Eurosport noch das Vorbereitunsgturnier in Eastbourne, außerdem Fußball: die U21-EM aus Dänemark und ab Sonnabend Leichtathletik, die 3. EAA Mannschafts-Europameisterschaft aus Stockholm.
Bei Sport1 gibt’s die Basketball-Playoffs zwischen Bamberg und Alba Berlin, Dienstag abend steigt das vierte Spiel, Bamberg führt 2:1 und es fühlt sich so an, als würden sie den Matchball verwandeln. Das, was Bamberg in Spiel 3 gezeigt hat, war sehr überzeugend, da müsste Alba schon einen Nowitzki aus dem Hut zaubern, um das noch zu drehen. Ansonsten zeigt Sport1 ein paar Bilder von der Tour de Suisse und am Wochenende die Finalspiele von der Beachvolleyball-WM in Rom. Nuja, wir hatten schon Wochen mit einem überzeugenderen Sport-Angebot.

Und am Wochenende ist dann noch DAS Event für den Ultra-Läufer, die 100 Kilometer von Biel. Natürlich geht Heiko Müller an den Start, und wenn wir’s technisch hinkriegen, werden wir ihm ermöglichen, live von der Strecke zu bloggen. Sollte jemand Erfahrung mit Bloggen via SMS bei WordPress haben, wären wir für ein wenig Hilfestellung per Mail (redaktion@maenneruntersich.de) dankbar!

Zum Glotzen-Programm. Donnerstagabend, 22 Uhr 45, ARD, Stallone als „Rocky Balboa“, der letzte Rocky-Film und, ja, ich weiß, ausgelutschtes Format, Stallone ist unmöglich, blablabla. Ich mag diesen Film trotzdem. Wenn dem Hauptdarsteller Perlen der Dialogkunst wie „Fighters fight…“ aus dem Mundwinkel fallen, wenn nach dem überaus gelungenen Pep-Talk des Trainers („Lasst uns ein paar schmerzhafte Bomben basteln!“) die überlaute Fanfare die klassische Rocky-Trainingssequenz einleitet, wenn Mr. Balboa schließlich das einengende Korsett der klassischen Kampfkunst sprengt, um seinen Kampf gegen den amtierenden Schwergewichtsweltmeister in eine Wirtshausschlägerei nach Altvätersitte zu verwandeln und der Ring-Kommentator entzückt „Willkommen in Rocky-Land!“ ruft… dann geht einem doch das Herz auf. Ein Film wie ein Grips-Theaterstück für alte Säcke. Deutlich seriöser vorher um 21 Uhr 50 auf arte: „Skateboard Stories“ eine Doku über die Subkultur der Skater.
Das Hirn können wir dann am Freitag wieder ausschalten, um 20 Uhr 15 erfreut RTL2 mit „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ – vollkommen hirnlose Action auf der vergeblichen Suche nach einer plausiblen Handlung, jede Menge Blechschäden… kann ganz spaßig sein.
Und am Sonntag um 21 Uhr 45 läuft dann auf 3sat zum Wochenausklang noch „Let’s Play, Boy“, eine Doku über das Playboy -Magazin und seinen Erfinder Hugh „Viagra“ Hefner.

Und wer nicht im Training  ist, um NBA-Champion zu werden oder bizarre Laufdistanzen zurückzulegen, der hat vielleicht Zeit, gelegentlich eine Kneipe aufzusuchen und mit ein paar Freunden auf das Wohl von Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks anzustoßen. Die haben’s verdient. Übrigens sollen die Mavericks nach Spielschluss laut SpOn 26 Pullen Schampus leergemacht haben. In 20 Minuten. Auch das eine respektable Leistung, an die unsereins nicht rankommt. Sind eben Profis. Eine schöne Woche, viel Spaß!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto Ausguck: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Links der Woche – 4.6. bis 10.6.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Eine in mehrerer Hinsicht bemerkenswerte Woche ist (fast) rum. Zum einen konnte man sich mal wieder davon überzeugen, aus was für einem Haufen skrupelloser, verlogener Drecksäcke die BILD-Redaktion besteht. Ob man’s wollte oder nicht, im letzten Jahr bekam man ständig etwas über Jörg Kachelmann und den Prozess gegen ihn zu hören. Und die BILD war einer der Hauptakteure in dieser unfasssbaren Schlammschlacht gegen einen Mann, dessen Schuld nicht erwiesen war und der letztendlich freigesprochen wurde. Die ganze Zeit hat Kachelmann die Schnauze gehalten. Jetzt hat er sich in einem ausführlichen Interview mit der ZEIT (das gestern noch online zu lesen war, heute aber nicht mehr) mal richtig Luft gemacht und u.a. mit den Medien abgerechnet, die ihn ein Jahr lang massiv angegriffen und mit seinem Schicksal jede Menge Geld verdient haben.
Klar hat das der BILD nicht gefallen, was Kachelmann gesagt haben, und deshalb haben sie ihren Kettenhund losgemacht Starkolumnisten, Parade-Macho und geistigen Borderliner Effjott Wagner auf die Causa Kachelmann angesetzt. Heute schreibt der liebe Effjott an den „lieben Jörg Kachelmann“ unter anderem: „Hass, Rache bestimmt heute Ihr Leben. Was ich mich frage, ist, warum Sie sich nicht mit all Ihren Schmerzen zurückziehen, wegschleichen, neu werden. Alles vergessen. Keine Interviews.
Versuchen Sie einmal, ein Mensch zu werden, den man vergisst.“
Und mit was hat die Print-BILD heute aufgemacht? Ja, richtig, mit „Kachelmann rechnet ab“. Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen möchte.

Womit wir bei EHEC wären. Auch hier hatte Effjott Wagner Erhellendes beizutragen: er bekommt seit neuestem beim Blick in die Kloschüssel weiche Knie. SPAM liefert die passende Antwort.

Bei EHEC läuft jetzt alles auf die Sprossen zu, das einzige Gemüse, das kein Alibi zu haben scheint. Jetzt heißt es eisern die Nerven behalten und einen klaren Kurs steuern. Das gelingt besonnenen Kerlen, die der Rohkost immer ein gesundes Misstrauen entgegengebracht haben, naturgemäß besser als Frauen, die von einer rücksichtslosen Diät-Industrie in eine physische Abhängigkeit von Gurken- und Tomatenscheiben gelockt wurden. In einer Bäckerei in Berlin-Wedding haben sich dramatische Szenen abgespielt.

Ganz wichtig bei EHEC: ständig Händewaschen. Natürlich besonders, wenn man auf dem Lokus war. In dieser schönen, alten Uhren-Werbung gibt es einen Insiderblick aufs Männerklo. Wer guckt wohin?

Vermutlich bleibt derzeit derjenige auf der sicheren Seite, der auf fleischliche Proteine in allen Lebensbereichen setzt. Mittlerweile kann man sogar Dinge wie Blindtext mit tierischen Fetten anreichern. Dank an Carsten Sohn für den Hinweis.

Kachelmann, EHEC, ein Alptraum jagt den nächsten. Auch dieser Keeper ist jetzt in einem zuhause. Furchtbar. Schlimmer geht’s nicht.

Wenigstens in einigen Hotelbars ist die Welt noch in Ordnung. Zumindest in denen, wo Profi-Crooner Louie Austen auftritt. Im Tagesspiegel erklärt er, was man in der Bar singt und was man dazu trinkt.

Zur endgültigen Versöhnung mit der aus den Fugen gegangenen Welt eins der schönsten Jazz-Videos, das ich kenne. Der unsterbliche Dexter Gordon spielt „Body and Soul“. Mehr Gänsehaut geht nicht.

Schönes Wochenende, Frohe Pfingsten!

 

 

 

 

Männeressen: Das Beer Butt Chicken

Sagenhaft knusprig und trotzdem saftig: das Beer Butt Chicken auf dem Teller.

Wer das Beer Butt Chicken (hierzulande wird es etwas weniger farbenfroh meist „Bierdosenhähnchen“ genannt) erfunden hat, ist nicht bekannt. Fest steht nur, dass es ein Mann gewesen sein muss.
Man kann es sich richtig vorstellen, wie der Kerl in seiner Küche (oder vor seinem Grill) stand, auf der Arbeitsfläche ein küchenfertig vorbereitetes Huhn. Was anfangen mit dem Viech? Warum nicht mal was neues ausprobieren? Aber was… Nu, knacken wir uns erst mal ’n Bierchen…
Und nachdem er den ersten Schluck eiskaltes Bier genommen hatte, kam ihm die Idee. Er guckte ein paar mal zwischen dem mit gespreizten Schenkeln vor ihm liegenden Huhn und der Bierbüchse hin und her, und dann zauberte sich ein unendlich breites, schmutziges Grinsen ins Gesicht dieses unbekannten Kochs und er schritt umgehend zur Tat: das Beer Butt Chicken (im Folgenden BBC) war geboren.
Konnte nur ein Kerl drauf kommen. Und selbst wenn eine Frau die Idee gehabt hätte: sie hätte sie niemals in die Tat umgesetzt, sondern mit einem Kopfschütteln als infantil, geschmacklos und albern verworfen. Einem Huhn eine halbvolle Bierdose in den Hintern schieben? Da träumst du von!
In der Tat träumen wir Männer von infantilen, geschmacklosen und albernen Dingen, denn mit solchen Dingen kann man die Welt aus dem Angeln heben. Oder ein BBC machen. Dafür braucht man ein Huhn (ich bevorzuge eins, das zwischen zwei und drei Pfund schwer ist), eine Dose Bier (Halbliter-Größe) und eine Gewürzmischung nach Belieben. Ich verwende gern Paprikapulver, grobes Salz, braunen Zucker, durchgepressten Knoblauch und Oregano (ganz profan nur Salz und Pfeffer geht auch).  Damit wird das Huhn außen und innen eingerieben.1 2
Nun knackt man die Bierbüchse und trinkt sie halb aus. Perfektionisten pieksen oben noch ein paar zusätzliche Löcher rein, ich hab’s mit oder ohne Zusatzlöcher probiert, macht keinen Unterschied. Nun wird sensibel die Öffnung des Hähnchens geweitet, bis sie groß genug ist, dass man das Viech über die Dose stülpen kann. Die Halsöffnung mit ein, zwei Zahnstochern zustecken, damit der aus der Dose aufsteigende Dampf nicht entweicht. Soll ungefähr so aussehen wie auf dem Foto rechts.

So sieht das BBC vorher aus.

Das BBC stellt man jetzt in eine flache Auflaufform (wo der austretende Saft reinlaufen kann, die Sauerei will kein Kerl im Ofen haben) und schiebt das ganze auf die unterste Schiene in den 160 bis 180 Grad heißen Ofen. Ofentür zu, eine Stunde anderweitig beschäftigen. Der Griller hat sein BBC über einer Abtropfschale platziert3 und den Kugelgrill geschlossen. Es sollte ebenfalls eine Stunde dauern, bis das Huhn durch, außen unglaublich knusprig und innen phänomenal saftig ist.
Und in der Stunde sollte man das BBC wirklich in Ruhe lassen. Nix begießen, nix bepinseln, nix Nachgucken, ob alles auch optimal läuft. Ofentür (oder Grillklappe) zu, das war’s. Fire and forget. Ein herrliches Rezept.
Nach der Stunde ist das Bier in der Dose leider nicht mehr genießbar. Aber sonst stimmt alles. Wie man sieht.

Beer Butt Chicken!

Im Prinzip war’s das. Aggressive, hungrige Kerle pellen sich jetzt das Tier direkt von der Büchse, sensible Naturen tranchieren das Huhn, bevor sie zum Verzehr schreiten. Bleibt die Beilagen- bzw. die Getränkefrage. Stück Brot ist okay. Pommes sind klassisch, wenn man sich die Mühe macht und die Friteuse anwirft. Letztes Mal hab ich so’n Durcheinander aus Tomate, Avocado und Cole Slaw mit ’ne Schuss Kürbiskernöl dazu gemacht. Kam gut.

BBC zivilisiert.

Und zu trinken? Ja, Herrgottsack, wer unbedingt Wein dazu trinken will, der soll sich ’n Riesling, ’n Chardonnay oder ’nen Rosé geben. Ansonsten dürfte klar sein, was es zu trinken gibt. Prost! Mahlzeit!

  1. Ich kenn ein paar Rezepte, wo das Huhn einen Tag lang in irgendeiner Marinade eingelegt wird. Beim Grillsportverein wird wohl u. a. öfter mit Brine experimentiert. Ist nicht so mein Ding. Das Schöne am BBC ist ja gerade seine Einfachheit. Und groß vorschmecken tut so ’ne Marinade meiner Ansicht nach nicht.
  2. Was allerdings gut kommt, ist, mit den Fingern vorsichtig die Brusthaut zu lockern und ein bißchen Butter oder Kräuterbutter zwischen Haut und Fleisch zu schieben. Bleibt die Brust schön saftig.
  3. Das BBC kann man nur indirekt grillen. Es sei denn, man bevorzugt sein Geflügel kremiert.

Was liegt an? – 6.6. bis 13.6.

Was nächste Woche auf uns zukommt.

Die kommende Woche geht von Montag bis Montag, ist ja Pfingsten. Feiertag. Da wird gefeiert, dass der heilige Geist auf die Apostel und Jünger herab kam. Heutzutage wären wir schon dankbar, wenn gelegentlich jemand etwas einfaches Hirn Richtung Reichstag vom Himmel schmeißen würde. Es wird dort dringend benötigt.

Zum Wochenprogramm: das endgültig letzte Fußballspiel vor der schändlichen Sommerpause steht an. EM-Quali Aserbeidschan-Deutschland. Trotz Auswärtsspiel und fehlendem Schweinsteiger und genereller Überspieltheit und Erschöpfung sollte ein sicherer Sieg drin sein. Das Hinspiel haben wir locker Sechszueins gewonnen, Aserbeidschan hat gerade gegen Kasachstan verloren, und ihr Trainer Hans-Hubert Vogts ist auf der anschließenden Pressekonferenz von wütenden Fans mit Gießkanne und Klopapier-Rollen attackiert worden. Nichts gegen eine zünftige Forderung zum Duell, aber diese Wahl der Waffen ist würdelos.
Wie dem auch sei, die Partie startet Dienstag bereits um 19 Uhr, und zwar in der ARD, so dass die Geißel der Menschheit namens „Waldis EM-Club“ bereits um kurz nach neun droht. Da hilft nur Umschalten, egal wohin.

Ansonsten ist unter der Woche Rasen-Tennis angesagt, die Vorbereitungsturniere auf Wimbledon stehen an, Sport1 überträgt täglich von den Gerry-Weber-Open in Halle, Eurosport kümmert sich um das Turnier im Londoner Queen’s Club.
Ebenfalls auf Eurosport: Radeln durch Frankreich vor der Tour, das Critérium du Dauphiné.
Geradelt wird auch auf Sport1, die übertragen ab Pfingsten die Tour de Suisse, vorher natürlich Basketball, die Final-Playoffs. Bamberg hat gegen Alba Berlin vorgelegt, das könnte ganz spannend werden.
Donnerstag gönnt Sport1 uns noch eine Live-Übertragung von einem Leichtathletik-Turnier in Oslo, und Eurosport denkt an gepeinigte Fußballfans und überträgt ab dem Wochenende die U21-EM aus Dänemark.

Die Le-Mans-Siegerwagen von 2010

Und dann ist da natürlich noch der Motorsport. Formel 1, der Grand Prix von Montreal wird – wie üblich – von RTL und Sky übertragen, das Wochenhighlight sind jedoch die 24 Stunden von Le Mans. Das kann man sich konventionell und leicht betulich auf Eurosport reinziehen, der absolute Kracher im letzten Jahr war jedoch der Live-Stream von der Audi-Homepage mit faszinierenden Bildern aus den Siegerwagen. Audi bietet in diesem Jahr wieder den Stream an, er sollte ab dem Wochenende irgendwo auf http://tv.audi.de zu finden sein.

Autos dann auch im Kino, zumindest dem Titel nach: „Der Mann, der über Autos sprang„.  Robert Stadlober spielt einen Pilger, der zu Fuß quer durch Deutschland marschiert, um seine Lebensenergie auf einen Kranken zu übertragen. Klingt esoterisch? Ist esoterisch, es kommen aber ein paar gute Gags, und Martin Feifel als durchgeknallter Bulle stiehlt den Film.

Ein Lichtblick bei den (Kauf-) DVDs: Endlich kommt „Ein Mann wird zur Bestie“ (idiotischer Titel, das Original „Death Hunt“ trifft’s besser) als Scheibe daher. Tolle Yukon-Schnee-Action mit den grandiosen alten Säcken Lee Marvin und Charles Bronson.

Und im Fernsehen? Heute abend schalten wir um 20 Uhr 15 natürlich wieder „Der letzte Bulle“ auf Sat1 ein und freuen uns über Mick Brisgaus kernige Späße. Allerdingens läuft zeitgleich im ZDF ein vielversprechender Krimi im Autotester-Milieu, „Der Erlkönig“. Die Story erinnert vage an „Turbo-Rolf„, könnte interessant werden.
Wer „The Wrestler“ nicht im Kino oder auf DVD gesehen hat, kann das Donnerstagabend um 22 Uhr 45 in der ARD nachholen. Mickey Rourke ist unglaublich, ein Schauspieler, der einem das Herz brechen kann.
Pfingstsonntag schließlich um 23 Uhr 15 bringt 3Sat den ollen Shaft-Film. Ziemlich cool.

Und wer am Pfingstsonntag in Berlin oder in der Nähe von Berlin ist, der wird sich das Monogramm in den Bauch beißen, wenn er nicht zum Karneval der Kulturen kommt.

http://www.youtube.com/watch?v=8WR_fgooFws

Viel Spaß, eine schöne Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto Le Mans: Arnaud333 (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Foto Ausguck: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

TV-Tipp: Die lange Nacht der Sportschau

Weil ich für die Wochenvorschau normalerweise die Dritten Programme nicht scanne, hab ich ein „must see“ verpasst: heute ab 22 Uhr 45 läuft auf WDR eine „lange Sportschau-Nacht“ u.a. mit Ernst Huberty, Steffen Simon und, ja, doch, Heribert Faßbender.
Galopper des Jahres, Fußball-Ballett, die grandiosesten Metaphern von Hans-Joachim Rauschenbach… bin mal gespannt, wie lange ich wachbleibe.

Links der Woche – 28.5. bis 3.6.

Freitag, die (Arbeits-) Woche ist rum. Eigentlich war sie schon Mittwoch rum, heute ist ja Brückentag, und ich hoffe, die lieben Leser haben ihren Vatertag/Herrentag gut überstanden.

Die Erkenntnis der Woche: Frauen scheinen ein wenig eitler als Männer zu sein. Sie laden alle 2 Wochen ein neues Profilbild bei Facebook hoch, Männer nur alle 3 Wochen. Und ich verwende seit 2 Jahren das gleiche Profilbild, ich mach wohl irgendwas falsch.

Bei youtube bin ich über den ersten Trailer der David-Fincher-Remakes der Stieg-Larsson-Filme  gestoßen. Das könnte – wie fast immer bei Fincher – unglaubliches, atemberaubendes Kino werden. Und der unter dem Trailer liegende Cover des Led- Zeppelin-Klassikers „Immigrant Song“ (sind wohl die Nine Inch Nails mitKaren O) ist genauso genial wie der Trailer.
Und jetzt seh ich gerade, dass der Trailer auf youtube nicht mehr zu finden ist. Aber bei Apple ist er, hier nämlich.

Sollte jemand übers Wochenende ein Bekleidungsproblem zu lösen haben, kann er es ja mal mit einem historischen Fußball-Trikot probieren. Bei „11 Freunde“ steht ein lesenswertes Interview mit dem Inhaber eines solchen Ladens. Wer ungelesen ordern will, der Shop des Mannes ist hier.

Über Orson Welles haben sich schon viele die Finger wundgeschrieben, von verkanntes Genie über verkrachtes Genie bis zu genialster Filmemacher aller Zeiten reichen die Attribute. Auf alle Fälle war er ein saucooler Kerl, wie dieser kleine Zaubertrick beweist, den er auf youtube vorführt.

Am Dienstag ist endgültig das Urteil im Fall Kachelmann gesprochen worden. Eine der besten Einschätzung liefert Udo Vetter vom Lawblog. Und wenn mir mal jemand erklären könnte, warum die Krawall-Zicke Schwarzer mit ihrer Brechreiz erregenden Kampagne immer noch in jede Talkshow eingeladen wird, wäre ich sehr dankbar.

Zugegeben, eine Talkshow mit Frau Schwarzer anzugucken ist eine sichere Möglichkeit, den eigenen Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen zu pushen. Es gibt aber angenehmere und interessantere Möglichkeiten das zu tun. Warum nicht mal einen neuen Weltrekord im Auto-Weitsprung aufstellen?

Der neunzigste Geburtstag von Prince Philip rückt näher. Wir haben das Prince-Philip-Jahr bereits mit einer kleinen Auswahl seiner besten One-Liner eingeläutet, aber der Independent sitzt näher an der Quelle und hat die größere Auswahl: die neunzig besten Statements seiner Hoheit.

Abschließend ein Tipp für alle Kerle, die das Wochenende aus irgendeinem Grund vor dem Rechner verbringen wollen oder müssen: Auf youtube sind die legendären Abenteuervierteiler des ZDF zu sehen. In voller Länge. Hier ist die Playlist.
Nachtrag: Durch einen Hinweis aus den Kommentaren hab ich eben erfahren, dass die Abenteuervierteiler aus youtube entfernt wurden, weil sie offenbar ohne Erlaubnis der Sender und Produktionen dort hochgeladen wurden. Nuja. Schade. Wäre doch schön, wenn man z. B. über die ZDF-Mediathek o.ä. an das Zeugs rankäme. Wurde ja mit den Gebühren der Zuschauer finanziert.

Viel Spaß, schönes Wochenende!

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!