Mörder des Klans, ein Zockerabend und Superbowl – die Wochenvorschau vom 30.1. bis 5.2.

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Was nächste Woche auf uns zukommt
Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Montagmorgen, die Woche beginnt, in der die Freunde des American Football auf ihren Blutdruck achten müssen. Am kommenden Sonntag ist Superbowl, eins der Sportereignisse der Gorilla-Klasse. Aber auch für Männer, die dem American Football nicht sooo viel abgewinnen können (ich gehöre dazu, ich werde mit diesem Sport einfach nicht warm), hält diese Woche eniges in petto. Ein sehr gut, sehr stylish gemachter Gangsterfilm kommt in die Kinos, Eurosport übetrrägt die ersten Profi-Radsportveranstaltungen des neuen Jahres, ProSieben sendet einen sehenswerten Zocker-Abend und kurz vorm Superbowl sendet Tele 5 eine absolute Perle des Italowesterns, die Westernfans wie wir auf keinen Fall verpassen dürfen.

Freunde des klassischen Ganster-Films werden sich über „Live by Night“ freuen, mit dem Ben Affleck das Genre des Prohibitions-Gangster-Westerns“ erfolgreich wiederbelebt hat.

Bei den neuen Blu-rays beschränken wir uns auf eine Warnung: „Bandolero!“ aus 1968 ist trotz exezellenter Besetzung (Dean MArtin, James Stewart, Raquel Welch) ein müder Altherren-Ausflug mit schalen Witzchen statt echter Komik. Einzig bemerkenswert: James Stewart spielt den bad guy.

Die Sportsender. Eurosport gönnt soich nach den Australian Open – war das nicht ein fantastisches Finale zwischen Federer und Nadal? – keine Verschnaufpause, sondern geht Radsport-mäßig in die Vollen. Es gibt täglich Live-Bilder von der Dubai Tour und der Volta a la Comunitat Valenciana. Wintersportfreunde können täglich die Universiade in Alma Ata anschauen, und Freitag, Samstag und Sonntag gibt’s abends Live-Snooker aus Berlin.
Sport1 eröffnet heute Abend mit 96 gegen Lautern aus Liga Zwo, legt dann aber gleich erschöpft eine Live-Pause bis Donnerstagabend ein, da gibt’s Premier League Darts live auss Newcastle.
Freitagabend gibt’s ein Allstar-Handball-Spiel unter Beteiligung der deutschen Naionalmannschaft. Sonnabend gibt’s Basketball-Bundesliga, und Sonntag gibt’s außer Doppelpass noch ein Eiskockeyspiel aus der DEL.

Die ARD beginnt die Fernsehwoche mit der spannenden Doku „Maschinenmenschen“ (23 Uhr 30), über Männer, die heute schon als Cyborgs leben. Doch, das gibt’s. Zuvor kann man sich in „Der Bus, der Mob und das Dorf“ an die fremdenmenschenfeindlichen Exzesse in Clausnitz erinnern lassen.
Am Dienstag um 22 Uhr 40 erinnert dann arte mit der Doku „Zug in die Freiheit“ daran, dass viele Menschen, die hier laustark tönend die Grenzen dicht machen wollen, sich vor schlappen 25 Jahren selber auf der Flucht befanden und auf die Hilfe und Solidarität anderer Menschen angewiesen waren.
Spielernaturen gönnen sich am Donnerstag den Zocker-Abend auf ProSieben, erst gibt’s „The Gambler“ mit Wark Wahlberg, danach den faszinierenden „21„: MIT-Studenten nehmen Vegas-Casions beim Blackjack aus – ganz legal (basiert auf wahren Begebenheiten!).
Am Feitag um 21 Uhr 45 ist es wiederum arte, wo man die faszinierende Rock-Hudson-Doku „Schöner fremder Mann“ sehen kann. Rock Hudson war einer der größten Filmstars der 50er und 60er Jahre, hatte damals aber konsequent seine HJomosexualität verschwiegen. In den 80er erkrankte er an AIDS wund wurde zu dem Mann, der dieser KRankheit „ein Gesicht gab“.
In der Nacht von Sonntag auf Montag ist dann Superbowl. ProSieben überträgt ab ca. 23 Uhr. Westernfreunde schlaten sich später dazu, denn die dürfen auf keinen Fall „Mörder des Klans“ (Tele 5, 22 Uhr) verpassen, ein absolutes Highlight des Italo-Westerns, empfohlen von unserem Film-Experten Robert Hill. Auch Quentin Tarantino soll diesen Film, dessen erste Hälfte komplett in einer Postkustchen-Station spielt, sehr schätzen.

Euch allen eine schöne Woche, viel Spaß!

Jeden Montag erscheint die Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de.

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