[Werbung] Shell – #Helixheartbeatchallenge

102_kf_1369„Nun mach doch! Rühren! Rühren!“
„Spinnst du?“
„Nun rühr doch schon! Nein! Nicht so schnell!“
„Was soll denn das?“
„Kannst du nich ein bisschen sachte rühren? Das kann doch nicht so schwer sein…“
„Wie kommst du dazu…“
„Obacht! Das Eigelb! Es gerinnt! Es gerinnt!“
„Es ist noh nicht mal lauwarm.“
„Sagst du! Von hier sieht es aus als ob es gerinnt!“
„Sag mal, wie führst du dich in meiner Küche auf?“
„Genauso wie du auf dem Beifahrersitz.“

Beifahrerwitze dürfte in etwa zeitgleich mit dem ersten zweisitzigen Automobil entstanden sein. Seitdem der erste Autofahrer beschloss, auf das nervende Gequängel rechts neben sich (in England links) nichts zu geben und seinen Stiefel durchzuziehen, umso vehementer fordern die Beifahrer… ja, was fordern sie eigentlich? Selbst fahren zu dürfen? Das wollte bisher keiner der mir bekannten Beifahrer. Die überwiegende Mehrheit von Ihnen will gar nicht selber fahren bzw. hat noch nicht einmal einen Führerschein. Dem typischen Beifahrer geht es um das Kritisieren an sich, um „Besserwisserei“ (Fahrer) bzw. „Gefahrenabwehr“ (Beifahrer). Die Grenzen zwischen diesen Bereichen verlaufen fließend, und ob tatsächlich schon mal durch den Zwischenruf eines ewig nörgelnden Beifahrers ein Unfall vermieden wurde, ist nicht bekannt. Sollte so etwas tatsächlich mal passiert sein, so hat der Fahrer direkt im Anschluss sein Fahrzeug vermutlich absichtlich in den Graben gelenkt, voller Wut darüber, dass der Beifahrer einmal recht hatte.

Seit einiger Zeit wird nun auf youtube eine höchst sportive Methode publik gemacht, nervende Beifahrer zum Schweigen zu bringen, und zwar durch eine betont sportliche Fahrweise. Als Nascar-Profi Jeff Gordon vor einiger Zeit einen Gebrauchtwagenhändler an den Rand des Wahnsinns fuhr, etablierte er damit ein Genre, dass sich stetig wachsender Beliebtheit erfreut. Perfekte Fahrzeugbeherrschung als Voraussetzung für die Rache an nervenden Beifahrern – besser ging’s bisher nicht.

Doch dann kam Shell und drehte die Verstellschraube am Beifahrersitz eine Umdrehung weiter. „Wir brauchen bessere Beifahrer!“, heißt das Credo der neuen Kampagne, bei der der heiße Beifahrerstuhl von DTM-Profi Augusto Farfus um die Nordschleife des Nürburgring geschleudert wird. Der härteste Beifahrer mit dem niedrigsten Puls gewinnt. Gewinner sind auch die Zuschauer, für die das ganze natürlich ein Riesenspaß ist. Und die auf den ersten Beifahrer warten, der so cool bleibt, dass der Renn-Profi am Volant sich die Getriebezähne an ihm ausbeißt.

Dieses Posting entstand mit der freundlichen Unterstützung von Shell. Wir bedanken uns herzlich.

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