Netzer als Chauffeur, Renaissance-Mechaniker und Schmidts Friseur – die Links der Woche vom 6.11. bis 12.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß! 

Ich weiß nicht, was euer Thema der Woche war, meins war leider Buchführung, und das ist nichts, was ich sonderlich gern mache. Jetzt hab ich aber einen Riesenstapel abgearbeitet, das dauert jetzt eine ganze Weile, bis Buchführung wieder ein Thema ist. Und ich bin verdammt froh, dass diese Woche vorbei ist. Zwischendrin hab ich mir selbstverständlich die Zeit genommen, ein paar Links für euch abzuspeichern. Denn – dem Himmel sei Dank – es gab diese Woche noch mehr im Männerleben als Buchführung. Viel mehr.

Thema der Woche war natürlich der Tod von Helmut Schmidt. Unter den zahlreichen Nachrufen auf ihn ragt dieser hier heraus. Ganz wunderbar und anrührend: die Geschichte von Helmut Schmidt und seinem Friseut.

Ein weiteres Thema bei uns war diese Woche der unappetitliche Populismus des Innenministers. Auch Jens Berger hat sich damit auseinandergesetzt. Auch RA Stadler hat zu diesem Thema einiges zu sagen. Aus der neokonservativen Ecke werden eben gern Mythen um Flüchtlinge gesponnen. Die Flüchtlingsforschung entlarvt derartigen Spuk.

Der 9. November dieses Jahres war ein historisches Datum. Der WDR hat einen fairen, sachlichen Beitrag zum Kampf um Männerrechte gesendet.

Kleiner Bond-Nachklapp: Schönes ZEIT-Interview mit Craig und Barbara Broccoli. Und ich sag euch: Craig macht noch einen. Mindestens noch einen.

Sportwagenfreunde haben einen Grund, nach Hamburg zu fahren. Bei Prototyp gibt’s eine Sonderausstellung zum Porsche 356, „Very Important Porsches“. Die Kollegen vom Herrenzimmer berichten.

Auf youtube gibt’s einige Videos über den 356, dieses hier gefiel mir am besten.

Bleiben wir beim Thema Mobilität. Kiezneurotiker war in Sachsen auf der Autobahn.

Zugegeben, die Renaissance-Malerei ist nicht jedermanns Sache. Aber wenn diese Bilder von Automechanikern nachgestellt werden, lohnt das Hingucken.

Aber gegen Street Art ist natürlich auch nichts zu sagen.

Thema Männer-Essen, Thema Fleisch. Stevan Paul hat ein paar Fleischversender getestet. Sollte jemand unverzeihlicherweise Stevan Paul nicht kennen, kann er sich ja was von ihm vorlesen lassen:

Kommen wir zum DFB-Skandal: Oliver Fritsch fasst in der ZEIT die Situation wunderbar zusammen, und in der SZ steht ein wunderbarer Bericht über den Besuch von Schmidt und Zwanziger bei Louis-Dreyfus: Netzer war nur der Chauffeur. Mal ernsthaft: Was soll das? Beckenbauer versucht, ausgerechnet Jack Warner mit ein paar Freundschaftsspielen und Eintrittskarten zu bestechen? Und setzt dazu auch noch einen schriftlichen Vertrag auf? Schmidt und Zwanziger lassen sich mal eben RLDs Schlafzimmer zeigen und sagen dann: „Sie sind so reich, Herr Louis-Dreyfus, da kommt’s auf die paar Millionen Franken mehr oder weniger auch nicht an“? Das ist doch hanebüchener Quatsch. Wir sind noch meilenweit von dem entfernt, was wirklich geschehen ist. Und es ist fraglich, ob wir der Wahrheit jemals näher kommen werden.

11 Freunde und SpOn erinnern an Ernst Happel, einen wunderbar unangepassten Kerl. „Gehens raus, spielens seriös.“ Wunderbar. Und: Der Mann wusste, wie man eine PK abhält:

Noch ein Sportthema: Depression im Spitzensport am Beispiel Graeme Obree (mit Dank an Carsten, auch für den Hinweis auf die Street Art).

Apropos unangepasste Kerle. Bernd Posselt ist ein cooler Typ. Wurde aus dem Europa-Parlament gewählt, und geht trotzdem weiter hin. Einfach so.

Kommen wir zum Jazz der Woche. Mir ist heute mal so richtig nach relaxtem Latin. Vom von den Herrenzimmer-Kollegen empfohlenen Poncho Sanchez. Baila Mi Gente.

Euch allen ein schönes Wochenende, viel Spaß!

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