Links der Woche – 23.9. bis 30.9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Zwei Perlen sind diese Woche bei den Retronauten erschienen, einmal absolut atemberaubende Sinatra-Fotos von Phil Stern, zum anderen radikal-komische Titelbilder von „Man’s Life“, einer amerikanischen Männer-Zeitschrift aus den Fünfziger Jahren.

Bleiben wir einen Moment bei der Fotografie. Wer in Berlin wohnt oder in der nächsten Zeit nach Berlin kommt, sollte überlegen, ob er nicht mal in die Berlinische Galerie reinschaut. Dort werden zur Zeit Fotografien von Friedrich Seidenstücker ausgestellt, das ist ein ganz Großer. Für diejenigen, die nicht hinkönnen: bei „SpOn – eines Tages“ steht eine Reportage nebst Bilderstrecke.

Ebenfalls historisch: Die übelsten Fußballer-Frisuren aller Zeiten. Wenn Haar zu Architektur wird.

Ja, Fußball. Fußball ist Leidenschaft. Ein italienischer Sportreporter lebt’s vor:  Milan schießt zwei Törchen gegen Victoria Pilsen, und er rastet aus, als wäre Italien Weltmeister geworden. Vorbildlich.

http://youtu.be/LPsLZc3-AYc

Okay, nochmal Foto. Mir wäre lieber gewesen, ich hätte das Foto im nächsten Link nicht gesehen. Ich muss etwas ausholen dafür, und zwar bis 1982. Damals spielten die besten Brasilianer aller Zeiten…

Und nur Männer mit starken Nerven klicken den Link zu einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung, in dem erzählt wird, was aus Socrates geworden ist. Herrgottnochmal, ich hätte beinahe geflennt. Ein Jammer.

Okay, der Jazz der Woche. Heute möchte sich der alte Sack in mir mal wieder richtig austoben. Erzählen wir von früher, von der guten alten Zeit! Von damals, in den siebziger Jahren, als es in München einen Jazzclub namens Domicile gab. Der wurde von Leuten wie mir frequentiert, die die Ohren voll von dem Cordhosen-Jazz aus dem Allotria in der Türkenstraße hatten (wer mehr über die damalige Münchner Jazzszene wissen möchte, hier ist ein schöner Artikel aus der Jazzzeitung), im Domicile spielten (auch) die richtig großen Kaliber aus den USA. Meistens spielten die eine Woche lang allabendlich im Domicile, weil sich das nur so mit den Reisekosten rechnete. Einen Act gab’s, der spielte da nicht eine Woche, sondern einen Monat lang jeden Abend. Das war die Thad Jones-Mel Lewis-Bigband. Da war ich dann auch jeden Abend da.

Nu dürfte klar sein, warum. Ein schönes Wochenende, viel Spaß!

 

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